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Hundert gute Gründe an den Holocaust zu glauben (ohne Adresse)
Achtung!       
Wichtige Sicherheitshinweise
für den Umgang mit der Wahrheit

 

Sie sind doch auch gegen die Rechten? 

 

Es besteht die Möglichkeit, daß Sie in Kontakt zu Personen geraten, die eine nicht zugelassene Meinung äußern. Sie könnten auch an Schriftstücke bzw. Tondokumente mit nicht zugelassenem Inhalt gelangen.
Sie sind daher angehalten, die für diese Fälle vorgesehenen Selbstschutzvorkehrungen zu treffen, um der Gefahr der Begehung eines folgenschweren Gedankenverbrechens vorzubeugen
.

Es wird dringend empfohlen, im Umgang mit Rechten wie folgt zu verfahren:

Lassen Sie sich nicht verleiten, die Grundsätze von Meinungs- und Weltanschauungsfreiheit, Diskriminierungsverbot, Rechtsstaat oder Toleranz allgemein oder gar für „Rechte“ oder Deutsche als geltend zu betrachten.

Hören Sie unter keinen Umständen einen „Rechten“ an, auch und vor allem dann nicht, wenn Sie ihn nicht einmal so übel finden. Das sind die Gefährlichsten. Lassen Sie nichts gelten, was er sagt. Lehnen Sie kategorisch jeden und alles ab, wovon man sagt, daß es „rechts“ ist. Die anderen tun das ja auch.

Nehmen Sie insbesondere nichts ernst, was den „Holocaust“ in Frage stellen könnte. Fangen Sie bloß nicht an, sich für Details oder Nachweise zu interessieren oder von der zugelassenen Meinung abweichende Schriften zu lesen. Über das Mittelalter sind wir gleichwohl weit hinaus. Der Holocaust ist als gegeben vorauszusetzen. Lassen Sie sich darin nicht verunsichern, nur weil in diesem Fall geschichtliche Sachverhalte gesetzlich festgeschrieben werden, deren Bezweifeln bestraft und widersprechende Literatur vernichtet wird. Das ist eine übliche, keineswegs fragwürdige Vorgehensweise. Auch das Leugnen bzw. Verharmlosen der Französischen Revolution, der Atombombenabwürfe auf Japan und anderer historischer Ereignisse ist ja bekanntlich strafbar.

Die Vertreter einer „historisch gesicherten“ Wahrheit haben es wohl kaum nötig, einer Überprüfung und Diskussion gelassen gegenüberzustehen als einer Gelegenheit, ihre Darlegungen zu untermauern. Vielmehr ist es zur Vermittlung und zum „Schutz“ gerade einer „offenkundigen“ Wahrheit erforderlich und angebracht, gegen Widerspruch Gewalt sowie rigorose Verbote und Strafen einzusetzen.

Halten Sie sich nicht mit Bedenken auf, wer ein derart existentielles Interesse am Holocaust hat. Wer nicht an den Holocaust glaubt, ist abscheulich und gehört eben bestraft.

Zu bezweifeln, daß ein Verbrechen geschehen ist, ist bekanntlich verwerflich und üblicherweise strafbar. Denn es ist – ohne weiteres nachvollziehbar - gleichbedeutend mit einer Billigung des betreffenden Verbrechens. Machen Sie sich bewußt, daß demnach die Bezweifelung einer Tat der Begehung der Tat vom Unwert her nur geringfügig nachsteht und - wie Anstiftung und Beihilfe – strafwürdig ist.

Ihnen ist sicher auch der allgemeingültige Rechtsgrundsatz geläufig, wonach die Untersuchung einer Mordanschuldigung zu unterbleiben hat und das Verbrechen stattdessen aus Rücksicht auf das „Andenken des Opfers“ und auf die „Gefühle dessen Angehöriger“ „als gegeben vorauszusetzen“ ist. Wo kämen wir denn da hin, wenn man einem Beschuldigten die Gelegenheit geben würde, „sich reinzuwaschen“.

Machen Sie also keine überflüssigen Umstände. Sie brauchen nur „obligatorisch“ davon auszugehen, daß der Holocaust stattgefunden hat, um dann daraus ohne weiteres zwingend zu schließen, daß die Schilderungen über die Tatvorgänge stimmen. Beweisanträge bzw. -angebote, die den Holocaust in Frage stellen, lehnen Sie am besten als „bedeutungslos“ ab. Schließlich kommt es schon aus Gründen der Logik für die Strafwürdigkeit eines „Holocaustleugners“ nicht darauf an, ob der Holocaust geschehen ist. Auch wenn sich die Einzelpunkte, wie die Angaben zu Tatort, Tötungsmethode, Leichenverbleib und Opferzahlen als falsch, widersprüchlich bzw. naturwissenschaftlich unmöglich, und Urkunden als gefälscht erwiesen haben[1], können diesbezügliche Beweiserhebungen „unter keinem denkbaren Gesichtspunkt zur Wahrheitsfindung beitragen“ oder gar das Ganze fragwürdig erscheinen lassen.

Schon bei den Nürnberger Prozessen und dem Frankfurter Auschwitz-Prozeß hat man deshalb die Einführung von Sachverhalten und Zeugen, die der Anklage widersprechen, gar nicht erst zugelassen. Maßgeblich waren die belastenden jüdischen Zeugenaussagen und die unter schwerer Folter entstandenen „Geständnisse“1 von Deutschen. Es ist kein Grund ersichtlich, deren Beweiswert oder gar die Urteile und die „Offenkundigkeit“ der Judenvernichtung in Zweifel zu ziehen.

Besser Sie lassen sich gar nicht erst darauf ein, „den Holocaust“ konkret zu definieren. Für die Singularität des Verbrechens genügt ohnehin der Tod eines einzigen Juden.

Wenn ein angeklagter „Holocaustleugner“ sich vor Gericht mit Begründungen und Belegen verteidigen will, wird er wegen seiner „Unbelehrbarkeit“ völlig zu Recht noch einmal zusätzlich bestraft. Ein Diplom-Chemiker, der als Sachverständiger nach gründlicher Untersuchung zu dem Ergebnis kommt, daß an den Wänden der sogenannten Menschengaskammern – im Gegensatz zu den kleinen Kleidungs-gaskammern - kein Cyanid (chemisch gebundene Blausäure) zu finden ist, und daraus und aus vielen anderen Sachverhalten - wie der für Gaskammern völlig ungeeigneten Ausstattung - öffentlich den Schluß zieht, daß in Auschwitz keine Menschen vergast worden sein können1, hat dafür wegen seiner „Pseudowissenschaftlichkeit“ zweifellos eine Haftstrafe verdient. Ein Strafverteidiger, der diese Ergebnisse aufgreift und diesbezügliche Beweisanträge stellt, wird zu Recht mit Sprechverbot und Strafen belegt. Schließlich will er mit seinen völlig „bedeutungslosen“ Anträgen nur „den Prozeß verschleppen“ und seinen Mandanten vor der gerechten längst feststehenden Strafe bewahren.

Dieses „einmalige“ Meinungsverbot ist – nach den Grundsätzen von Recht und Logik - mit der „Singularität“ des Holocausts ohne weiteres zu rechtfertigen. Es versteht sich von selbst, daß ein einzigartiges Verbrechen weder bestritten noch untersucht werden darf.

Die Judenvernichtung anzuzweifeln, nur weil es keine echten Spuren und keinen einzigen haltbaren Beweis dafür gibt1, ist Zynismus. Schließlich liegt es an der einzigartigen Befähigung der Deutschen zum perfekten Verbrechen, daß man sich mit fingierten Beweisen und falschen Zeugenaussagen1 behelfen muß. Wer Zeugen widerlegt, ihnen mithin die Glaubwürdigkeit nimmt, worauf sie als Lügner dastehen, ist wegen „rassistisch“ motivierter „Verunglimpfung“ zu bestrafen: wegen „Volksverhetzung“.

„Das weiß man eben“: der Holocaust hat stattgefunden. „Daher war er technisch möglich.“ Mehr noch: er ist eine Tatsache, egal was geschah. Ein Richter ist wegen der speziell hierfür erdachten „tatbestandlichen Voraussetzung“ verpflichtet, davon überzeugt zu sein – was er mit seiner gesetzlich garantierten Unabhängigkeit ohne weiteres vereinbaren kann. Behalten Sie also unbedingt und unter allen Umständen im Auge, daß nur die Sachverhalte und Argumente maßgeblich sind, die auf eine Verurteilung des „Leugners“ bzw. eine ihn belastende Behördenentscheidung hinzielen.

Kurz: Übergehen Sie einfach alles, was der zugelassenen Meinung widersprechen könnte. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Dinge anders zu sehen, nur weil sie etwa auf der Hand liegen. Wehren Sie den Anfängen „politisch unkorrekter“ Wahrnehmungen, man würde Ihnen Unsinn als Logik verkaufen, Willkür als Recht, Unterdrückung als Freiheit, Übel als Wohltaten und platte Lügen als Wahrheit.

Sie wollen doch nicht selbst ins Abseits geraten.

Versäumen Sie daher nicht, stets vorauseilend eine bedingungslose Gefolgschaft gegen „Rechts“ zu demonstrieren. Auf diese Weise zählen Sie ganz gewiß zu „den Guten“.

Halten Sie sich nicht mit Bedenken auf, wenn es darum geht, massiv, gegebenenfalls mit Rechtsbruch und Gewalt, alles Rechte zu behindern und rigoros zum Schweigen zu bringen. Die Unterscheidung, was „rechts“ ist und was nicht, überlassen Sie aber besser den zugelassenen Politikern und den „unabhängigen“ Medien. Auch die Beurteilung, wann etwas Unrecht ist und wann nicht.

Sie brauchen nichts dabei zu finden, sich den „Rechten“ gegenüber all der Mittel und Denkweisen zu bedienen, die Sie ansonsten schärfstens verurteilen.

Halten Sie sich stets vor Augen, daß es für die Menschheit zweifellos entsetzlich wäre, wenn sich herausstellen würde, daß die Deutschen keine Massenmörder und Verbrecher sind und die Geschichte – ohne den Holocaust – grundlegend umgeschrieben werden müßte. Wenn der Holocaust nicht stattgefunden hat, ist natürlich eine „Wiederholungs-gefahr“ besonders naheliegend. Lassen Sie sich nicht dazu hinreißen, die Frage aufzuwerfen, für wen und weshalb eigentlich eine Geschichtsrevision so schrecklich wäre.

Es besteht keine Veranlassung, zu hinterfragen, was Fernsehen, Zeitungen, Spielfilme, Buchautoren und Bildungseinrichtungen offenkundig seit Jahrzehnten abhandeln. Tun Sie es bloß nicht als psycho-logische Kriegsführung oder feindliche Greuelpropaganda ab. Gleichgültig, wer der Urheber ist, es ist unbedingt glaubwürdig. Es liegt auf der Hand, daß die Siegermächte – als Deutschland 1945 völlig am Boden lag und allen ihren weiteren „Maßnahmen“ ohnmächtig ausgeliefert war – ihre Kriegsziele über Bord warfen und bei der Einrichtung des politischen Systems, der Schulen und Medien natürlich den guten Leumund, das Wohl und die Unabhängigkeit Deutschlands im Auge hatten, und noch haben. Ebenso liegt ihr Interesse auf der Hand, all diese Fragen von Gerichten der Besiegten tatsächlich überprüfen und klären zu lassen. Bedenken Sie stets: Da Sie zu einem derart großen Betrug gar nicht in der Lage wären, ist es niemand. Lassen Sie sich also Schuld und Sühne nicht wegnehmen. Und ach ja, verlieren Sie nie die Spezialvorschrift für Deutschland, das „Aufrechnungs“-Verbot, aus dem Auge.

Lassen Sie sich nicht einreden, daß man es mit dem Deutschen Volk nicht gut meine. Oder bemerken Sie etwa nicht, wie sehr ein Deutscher in der BRD in jeder Hinsicht gefördert und begünstigt wird? Sie können darauf vertrauen, daß denjenigen, die „übersteigerten“ Nationalismus und „Deutschtümelei“ bekämpfen und sich um mehr Einwanderer und mehr Abgeordnete mit Migrationshintergrund bemühen, die Interessen der deutschen Bürger gewiß sehr am Herzen liegen. Verfallen Sie nicht auf den Gedanken, mit „rechts“ sei in Wahrheit Deutschsein gemeint. Sie brauchen sich von verkündeten Losungen wie „Nie wieder Deutschland“ nicht irritieren zu lassen; die sind doch schließlich berechtigt. Und denken Sie ja nicht, daß Deutsche sich nur wehren, wenn sie etwas sagen. Alles „Neid“. Lassen Sie sich nicht verleiten, etwas anderes als „Hetze“ und „Aufstachelung zum Haß“ in ihren Äußerungen zu sehen.

Sie können sicher sein: Mit einer Haltung gegen „Rechts“ zeigt man heute echte Zivilcourage und Mut.

Vor allem belasten Sie sich nicht mit Grübeleien.

Es gibt keinen Grund, den rigorosen Feldzug gegen alles Rechte zu hinterfragen. Beharren Sie unbedingt und unter allen Umständen darauf, daß dadurch letztlich nicht Recht gebrochen, sondern Unrecht und Unterdrückung „vorgebeugt“ wird. Kommen Sie bloß nicht auf die Idee, „Rechte“ oder Deutsche als politisch Verfolgte zu sehen, gar als Freiheitskämpfer, oder Vergleiche mit Inquisitionspraktiken anzustellen.

Wer in einem Land nicht ungestraft kritisiert werden darf, wie beispielsweise Stalin in der Sowjetunion, kann als Inhaber der Macht betrachtet werden. Die Iren waren gegenüber ihren Besatzern, den Engländern, prinzipiell im Unrecht. In der Bundesrepublik Deutschland sind es bekanntlich die „Rechten“, die „Nazis“ und die Deutschen allgemein, die nicht kritisiert, geschweige denn beschimpft oder verfolgt werden können, ohne daß ein Sturm losbricht und drastische Maßregelungen drohen.

Fangen Sie daher bloß nicht an, die allgemeine Misere auf etwas anderes zurückzu-führen als auf die „braune Pest“ oder die Unfähigkeit der „deutschen“ Politiker. Sie wer-den sich doch nicht mit „Verschwörungstheorien“ befassen. Oder eine verdeckte feindliche Besatzungsmacht für möglich halten, die seit langem bewußt Schaden anrich-tet, sich dabei bereichert und mit ihren Medien die Wahrheit bis zum Gegenteil verdreht.

Sie können all den uneigennützigen, friedliebenden, bewährten und ehrlichen Freunden Deutschlands ruhig glauben, wenn sie die Nationalsozialisten als Teufel beschreiben. Sicher haben Sie selbst schon bemerkt, wie sehr den Deutschen das Böse im Blut liegt. So ist auch zu erklären, daß den damaligen Deutschen ein verbrecherisches Treiben ihrer Regierung nicht aufgefallen ist. Alles Nazihafte gehört eben weg, es ist tückisch; vor allem ihr perfider Hang, das Volk zufriedenzustellen, zumal mit Unnutz, der einfach keine Daseinsberechtigung hat: Volksgemeinschaft, Volksgeist, Ideale, Identität, Heimat, Ehre, Heil, Unabhängigkeit, Wehrmacht, Reich, Ritterlichkeit, Autorität, Vollbeschäftigung, Währungs-hoheit, Gemeinwohl Sehen Sie da überall einen Pferdefuß. Und glauben Sie den USA, Israel und den Globalisten“, daß alles, auch deren Politik“, jedenfalls immer noch besser ist als das. Dafür bieten sie sogar Gewähr, da sie noch immer jeden Versuch von Volksbegünstigung mit allen Mitteln zerschlagen.

Immunisieren Sie sich vor allem aber gegen antijüdischen intellektuellen Überbau. Bleiben Sie emotional. Betrachten Sie jeden als Scheusal, der anders denkt oder Ihnen gar erzählen will, die wahren Teufel hätten es zuwege gebracht, daß als Verbrecher gilt, wer sie beim Namen nennt.

Klar erkennbar entwickelt sich unter den gegebenen politischen Verhältnissen seit langem alles zum Besten für die Allgemeinheit. Durch die vollständige Umsetzung der jüdischen Globalisierungs- und Weltregierungspläne (UNO) und die Abschaffung der Nationen wird die Lage zweifellos noch besser werden. „Rechte“ und deren Ansichten sind da - wie das Deutsche Volk - nur im Weg.

Also verschließen Sie sich – vor allem als Amtsträger bei Ihren Entscheidungen - lieber vor den Argumenten der Rechten. Am besten nutzen Sie jede Gelegenheit, sich durch rücksichtslose Verfolgung der Rechten und „Holocaustleugner“ hervorzutun und sich dadurch Anerkennung für „besondere Verdienste“ zu sichern. Verlassen Sie sich darauf, daß sich die gegebenen politischen Verhältnisse nie ändern, daß das Deutsche Volk mit seiner Erhebung[2] gegen die feindliche Fremdherrschaft jedenfalls warten wird, bis Sie nicht mehr leben, und Sie sich nie vor einem Reichsgericht wegen Kollaboration werden verantworten müssen. Machen Sie sich also bloß keinen Kopf, gar um Sinn und Berufung Ihres Volkes.

Die Gefährlichkeit rechter Äußerungen und die Notwendigkeit, sie mit allen Mitteln zu unterbinden, ist offenbar. Die Menschen könnten sonst dieser eigenartigen Versuchung kaum widerstehen, sie für gar nicht so verkehrt zu halten und all diesen Dingen genauer auf den Grund zu gehen. Und das darf einfach nicht sein. Man will doch nur ihr Bestes.

Ein Gutdenker weiß zwar unter allen Umständen, ohne nachdenken zu müssen, was der richtige Glaube ist oder wie seine Empfindung aussehen soll.[3]  Gleichwohl wird angeraten, sich stets des zuverlässigen Funktionierens der folgenden mentalen präventiven Sicherheitsmechanismen zu vergewissern:

1. Verbrechenstop

bedeutet die Fähigkeit, gleichsam instinktiv auf der Schwelle jedes gefährlichen Gedankens haltzumachen. Es schließt die Gabe ein, ähnliche Umschreibungen nicht zu verstehen, außerstande zu sein logische Irrtümer zu erkennen, die einfachsten Argumente mißzuverstehen, wenn sie ideologisch feindlich sind, und von jedem Gedankengang gelangweilt oder abgestoßen zu werden, der in eine ketzerische Richtung führen könnte. Verbrechenstop bedeutet, kurz gesagt, schützende Dummheit. Dies allein genügt aber nicht. Im Gegenteil verlangt Rechtgläubigkeit in vollem Sinne des Wortes eine ebenso vollständige Beherrschung der eigenen Gedankengänge, wie sie ein Schlangenmensch über seinen Körper besitzt.3

2. Schwarzweiß

bedeutet, unermüdlich von einem Augenblick zum anderen Tatsachen zurechtzubiegen. Einem Gegner gegenüber angewandt, bedeutet Schwarzweiß die Gewohnheit, im Widerspruch zu den offenkundigen Tatsachen unverschämt zu behaupten, schwarz sei weiß. Einem Parteimitglied gegenüber angewandt, bedeutet es eine redliche Bereitschaft, zu sagen, schwarz sei weiß, wenn es die Parteidisziplin erfordert. Aber es bedeutet auch die Fähigkeit zu glauben, daß schwarz gleich weiß ist, und darüber hinaus zu wissen, daß schwarz weiß ist, und zu vergessen, daß man jemals das Gegenteil geglaubt hat. Das verlangt eine ständige Änderung der Vergangenheit, damit man, weil man glaubt besser daran zu sein als seine Vorfahren, die gegenwärtigen Lebensbedingungen duldet.3

3. Zwiedenken

bedeutet Wirklichkeitskontrolle. Es ist die Gabe, gleichzeitig zwei einander widersprechende Ansichten zu hegen und beide gelten zu lassen. Der Parteiintellektuelle weiß, in welcher Richtung seine Erinnerungen geändert werden müssen. Er weiß deshalb auch, daß er mit der Wirklichkeit jongliert. Aber durch das Einschalten von Zwiedenken beschwichtigt er sich auch dahingehend, daß der Wirklichkeit nicht Gewalt angetan wird. Das Verfahren muß bewußt sein, sonst würde es nicht mit genügender Präzision ausgeführt werden, es muß aber auch unbewußt sein, sonst brächte es ein Gefühl der Falschheit und damit der Schuld mit sich. Das grundlegende Verfahren besteht darin, eine bewußte Täuschung auszuüben und dabei eine Zweckentschlossenheit zu bewahren, wie sie restloser Ehrlichkeit eignet. Bewußte Lügen zu erzählen, während man ehrlich an sie glaubt; jede Tatsache zu vergessen, die unbequem geworden ist, um sie dann, wenn man sie wieder braucht, nur eben so lange, als es notwendig ist, aus der Vergessenheit hervorzuholen.3

Sylvia Stolz, Hindenburgallee 11, 85560 Ebersberg                                        05/07                                                      


 

[1]  Einzelheiten, Literatur unter:  www.vho.org www.zundelsite.org

[3]  George Orwell, 1984, Ullstein, 26. Auflage 1995, S. 195-198  (2. Teil, 9, Theorie und Praxis des oligarchischen Kollektivismus)