
NEU und absolut empfehlenswert! Ein MUSS für
jeden Deutschen, der es noch sein will!
| MICHAEL
BIRTHELM -
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| ORCUS 2008 -
Bei dieser Zusammenfassung handelt es sich um keine Verschwörungtheorie. Alle Daten wurden öffentlich zugänglichen Publikationen entnommen. hier klicken |
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| Jürgen Graf -
Die neue Weltordnung und der Holocaust hier klicken |
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| I v o r B e n s
o n - Der Zionistische Faktor - Der jüdische Einfluss auf die
Geschichte des 20. Jahrhunderts hier klicken |
Literatur zur Wahrheitsfindung
Germar Rudolf - Vorlesungen über den Holocaust - Strittige Fragen im Kreuzverhör
Wilhelm Stäglich: Der Auschwitz Mythos. Legende oder Wirklichkeit?
Udo Walendy: Wahrheit für Deutschland. Die Schuldfrage des Zweiten Weltkriegs
Rede von Rudolf Hess am 14. Mai 1935 in der deutsch-schwedischen Gesellschaft
Jüdische Kriegserklärung an das Deutsche Reich vom 24. März 1933
Das Fleischhauer-Gutachten - Die echten Protokolle der Weisen von Zion
Jürgen Graf - "Riese auf tönernen Füssen" - Raul Hilberg und sein Standardwerk über den "Holocaust"
Paul Rassinier - "WAS NUN, ODYSSEUS?" - Zur Bewältigung der Vergangenheit
WALTER N. SANNING - "DIE AUFLÖSUNG" des osteuropäischen Judentums
Robert Lenski - "Der Holocaust vor Gericht: Der Prozeß gegen Ernst Zündel"
Fritjof Meyer - "Die Zahl der Opfer von Auschwitz - Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde"
Die
verbotene Wahrheit
Jürgen Graf -
Die
Zeugenaussagen über Menschenvergasungen in deutschen Konzentrationslagern der
Kriegszeit
Das Fernsehen lügt
(mal wieder)!
Offener
Brief an Daniel Goldhagen (Horst Mahler)
Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung
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2005 |
2004 |
2003 |
2002 |
2001 |
2000 |
1998 |
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Germar Rudolf - Vorlesungen über den Holocaust -
Strittige Fragen im Kreuzverhör
Seit 1992 hält der deutsche Wissenschaftler Germar Rudolf Vorlesungen vor
verschiedenen akademischen Zuhörerkreisen in aller Welt. Sein Thema ist sehr
kontrovers: der Holocaust im Lichte neuer kriminologischer und historischer
Forschungsergebnisse. Seine Zuhörer meinen anfangs, recht genau zu wissen, was
“der Holocaust” eigentlich ist, aber schon nach kurzer Zeit wird ihr Weltbild
durch die vorgelegten Beweise völlig über den Haufen geworfen. Rudolfs Argumente
fallen dennoch auf fruchtbaren Boden, da sie pädagogisch einfühlsam und auf
wissenschaftliche Weise präsentiert werden. Dieses Buch ist eine literarische
Ausarbeitung von Rudolfs Vorlesungen, angereichert mit den neuesten
Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft zu einem Thema, das die Regierungen der
deutschsprachigen Länder per Strafrecht regulieren wollen. Wie sein Thema, so
ist auch der Stil des Buches einzigartig: Es ist ein Dialog zwischen dem
Referenten einerseits, der dem Leser die wichtigsten Erkenntnissen dieser
weltweiten Kontroverse darlegt, und den Reaktionen aus dem Publikum
andererseits, mit kritischen Anmerkungen, Einwänden und Gegenargumenten. Die
Vorlesungen über den Holocaust lesen sich wie ein lebhafter, spannender
Schlagabtausch zwischen Personen mit unterschiedlichen Ansichten. Die üblichen
moralischen, politischen, und scheinwissenschaftlichen Argumente gegen den
Revisionismus werden alle angeführt und gekonnt widerlegt. Dieses Buch ist daher
ein Kompendium von Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Holocaust und seiner
kritischen Wiederbetrachtung. Mit seinen über tausend Verweisen auf Quellen und
weiterführende Literatur ist dieses leicht verständliche Buch die beste
Einführung in dieses brandheiße Tabuthema sowohl für den interessierten Laien
wie auch für Geschichtsliebhaber.
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Germar Rudolf - Auschwitz-Lügen. Legenden, Lügen,
Vorurteile von Medien, Politikern und Wissenschaftlern über den Holocaust
"Das Institut für Zeitgeschichte hat den Leuchter-Bericht widerlegt, der die
Existenz der Gaskammern von Auschwitz leugnet" - das ist eine Lüge.
"Der Historiker Jean-Claude Pressac und der Sozialoberrat Werner Wegner haben
die technischen Argumente der Revisionisten widerlegt" - das stimmt nicht, denn
weder Pressac noch Wegner argumentierten je technisch.
"Der französische Biochemiker Georges Wellers hat den Leuchter-Bericht
toxikologisch ab absurdum geführt" - diese Behauptung ist grotesk und unehrlich.
"1992 veröffentlichte die Wochenzeitung Die Zeit eine Serie, mit der
revisionistische Argumente widerlegt wurden" - das ist eine Lüge, denn Die Zeit
hat nie die Argumente der Revisionisten erörtert.
"1994 publizierte die Deutsche Presse-Agentur eine anonyme Expertenmeinung,
derzufolge das Untersuchungsergebnis des Chemikers Germar Rudolf unhaltbar ist,
in den Gaskammern von Auschwitz habe es keine Massenvergasungen gegeben" - in
Wirklichkeit hatte die dpa diese aberwitzige "Expertenmeinung" erlogen.
"1993 veröffentlichte der Historiker Prof. Dr. Ernst Nolte ein Buch, mit dem er
die historischen Argumente der Revisionisten als falsch nachwies" - das stimmt
nicht, denn Nolte wies nur nach, daß er selbst Nachhilfe braucht.
"Die Chemiker Dr. Richard Green und Dr. Josef Bailer haben bewiesen, daß die
chemischen Argumente der Revisionisten einer Prüfung nicht standhalten" - das
ist eine Lüge. Richtig ist dagegen, daß sich Dr. Bailer als unehrlicher Stümper
entpuppte und daß Richard Green den Revisionisten recht geben mußte.
"1995 wies der polnische Forscher Dr. Jan Markiewicz mit Analysen nach, daß
Zyklon B in den Gaskammern von Auschwitz eingesetzt wurde" - auch das ist eine
Lüge, denn Markiewicz hat seine Ergebnisse nachweislich gefälscht.
"Der Historiker Prof. Dr. Robert van Pelt bewies anhand von Dokumenten, daß die
Gaskammern in Auschwitz existierten" - tatsächlich wiederholte van Pelt all die
Fehler und Lügen, die von seinen Vorgängern gemacht wurden.
Diese und andere Unwahrheiten werden in diesem Buch aufgegriffen und als das
entlarvt, was sie sind: politische Lügen, die geschaffen wurden, um dissidente
Historiker zu verteufeln und das ganze deutsche Volk in bedingungsloser
Holocaust-Knechtschaft zu halten.
Don
Heddesheimer - Der Erste Holocaust. Jüdische Spendenkampagnen mit
Holocaust-Behauptungen im Ersten Weltkrieg und danach
Sechs Millionen Juden von Holocaust bedroht: Dies behaupteten Medien wie die
New York Times - aber schon 1919! Don Heddesheimers fundiertes Buch Der Erste
Holocaust dokumentiert die Propaganda nach dem Ersten Weltkrieg, die behauptete,
das osteuropäische Judentum befände sich am Rande der Vernichtung, wobei die
mystische 6-Mio.-Zahl immer wieder auftauchte. Diese Propaganda wurde benutzt,
um für Minderheitenrechte für Juden in Osteuropa zu werben. Jüdische
Spendenkampagnen in Amerika brachten riesige Summen unter der Prämisse ein,
damit hungernde Juden zu ernähren. Sie wurden jedoch statt dessen für
zionistische und kommunistische "konstruktive Unternehmen" verwendet.
Der Erste Holocaust ist eine wertvolle Studie der Aktionen
amerikanisch-jüdischer Institutionen an einer schicksalhaften Weggabelung der
europäischen Geschichte, eine einschneidende Untersuchung der schlau
ausgeheckten Kampagne von Greuel- und Vernichtungspropaganda zwei Jahrzehnte vor
dem angeblichen Holocaust des Zweiten Weltkrieges - und eine unverzichtbare
Bereicherung für die Bücherei jedes Revisionisten.
Wilhelm Stäglich: Der Auschwitz Mythos. Legende oder
Wirklichkeit?
Der promovierte Jurist Wilhelm Stäglich hat als erster und bisher einziger
sachverständiger Forscher die Nürnberger Tribunale und den Frankfurter
Auschwitz-Prozeß einer kritisch-juristischen Analyse unterzogen. Seine
Ergebnisse verschlagen dem Leser ein ums andere Mal den Atem angesichts der
unvorstellbar skandalösen Art, mit der die alliierte Siegerjustiz und die
bundesdeutschen Strafbehörden das Recht beugten und brachen, um zu politisch
vorgegebenen Ergebnissen zu kommen. Dies ist wahrlich ein Augenöffner für all
jene, die meinen, der Holocaust sei doch in etlichen rechtstaatlichen
Strafverfahren hieb- und stichfest nachgewiesen worden. Da das Buch einen
ungeheuren Erfolg hatte und nicht zu entkräften war, wurde es in Deutschland
verboten und verbrannt. Der Deutsche Bundestag verschärfte aufgrund der durch
dieses Buch ausgelösten Diskussion 1985 die Strafgesetze (Lex Stäglich).
Nachdruck der Erstauflage von 1979.
Maurice Bardeche - Nürnberg oder die Falschmünzer:
Die Rechtspflege der Menschen ist nie ohne Berufung. Die Gewalt mag wohl schon ein Urteil vorschreiben: sie hat aber nicht die Macht, ihm Dauerhaftigkeit zu verleihen. Inmitten des Rachegeschreies und des Aufruhrs der Leidenschaften gefällt, ist das Nürnberger Urteil kein ehrliches Urteil und konnte das auch nicht sein. Es wird von der Geschichte ganz unvermeidlich revidiert werden, wenn die Zukunft das noch weiter bestehen läßt, was man früher „Die Geschichte" nannte. (Zitat: Maurice Bardeche)
Udo Walendy: Wahrheit für Deutschland. Die
Schuldfrage des Zweiten Weltkriegs
Zwanzig Jahre lang versuchten deutsche Behörden erfolglos, dieses Buch zu
zensieren. In ihrer Begründung gaben sie zu, daß Walendys Buch dermaßen mit
unwiderlegbaren Beweisen für die Unschuld Deutschlands am Ausbruch des Zweiten
Weltkrieges angefüllt ist, daß andere Bücher ihm nur widersprechen, es aber
nicht widerlegen könnten. Da die These Walendys der Staatsräson des heutigen
Deutschland zuwiderläuft, nämlich der unkritischen Hinnahme der alleinigen
Kriegsschuld und der Schuld an allen anderen Verbrechen, befürchtete man, das
Buch könnte durch seine überzeugenden Beweise die deutsche Jugend geistig
?verwirren.? Walendys Werk zeigt im Detail, wie die Alliierten gegen Deutschland
intrigierten, um es zu zwingen, sich entweder kampflos den gewalttätigen Plänen
der Alliierten zu unterwerfen oder aber in Selbstverteidigung um seine Freiheit
zu kämpfen.
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Mein Kampf ist das politische Grundlagenwerk
Adolf Hitlers, in dem er vor dem Hintergrund seiner Autobiographie die Grundzüge
seiner weltanschaulichen Überzeugung und seines Programms entwirft. Ein Muss für
jeden Reichsbürger.
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Otto Wagner - Hitler aus nächster Nähe
Im Jahre 1978 gab der angesehene amerikanische
Historiker Prof. Henry A. Turner, Yale University/USA, im Ullstein-Verlag
erstmals die vorliegenden Aufzeichnungen Otto Wageners heraus. Damals glaubte
die Zeitgeschichtsforschung mit Hermann Rauschnings »Gesprächen mit Hitler« über
genügend Material zur frühen Geschichte des Nationalsozialismus und zur
Denkungsart Hitlers zu verfügen. Fast ein wenig verlegen bemühte sich Turner in
seiner Einleitung, die Vorzüge seiner neuen Quelle anzupreisen: Wagener sei
womöglich ein kompetenterer Zeuge als Rauschning. Der Verdacht war Vision. Zehn
Jahre später wissen wir, daß Hermann Rauschning - NS-Parteimitglied und Danziger
Senatspräsident 1933/34- Historikerschaft und Öffentlichkeit an der Nase
herumgeführt hat. Seine angeblichen Gesprächsprotokolle hat er frei erfunden.
Die »Zeit« schrieb am 19. Juli1985 über diese Affäre: »Seine falschen
Hitler-Zitate stehen bis heute in den
Schulbüchern, schmücken Festreden und Leitartikel ... Allein in der
Hitler-Biographie von Joachim Fest werden Rauschnings erfundene Gespräche und
Aussprüche mehr als fünfzigmal zitiert.
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« Rauschning war 1934 zum Rücktritt als Senatspräsident gezwungen und sogar aus
der NS-Partei ausgeschlossen worden. Nach seiner Emigration wurde er in Paris
von dem Zeitungsverleger Emery Reves alias Imre Révész dazu angeregt, zu
Propagandazwecken gegen Deutschland seine angeblichen Erinnerungen zu fingieren.
Unter Mitarbeit des Journalisten Paul Ravoux entstanden so die »Gespräche mit
Hitler«. Rauschning erhielt dafür 125.000 Francs, mehr als jemals ein Autor in
Frankreich für ein Buch bekommen hatte. Die schön-schaurigen angeblichen
Hitler-Zitate, die seit vier Jahrzehnten ahnungslose Schüler im Unterricht das
Gruseln lehren (»Wir müssen grausam sein... Wir müssen das gute Gewissen zur
Grausamkeit wiedergewinnen. Nur so können wir unserem Volk die Weichmütigkeit...
austreiben.« - »Ob ich ganze Volksstämme beseitigen wolle ? Jawohl, so ungefähr,
darauf wird es hinauslaufen.« - »Ich will den Krieg.«), hätten wohl noch einige
Jahrzehnte länger ihre Schuldigkeit getan, wären sie nicht durch die
Hartnäckigkeit des Schweizer Lehrers Wolfgang Hänel zu Fall gebracht worden.~
Dazu schreibt die »Zeit« in ihrem Beitrag: »Rauschning behauptet, er habe mehr
als hundertmal mit Hitler gesprochen. Eine dicke Lüge, sagt Entlarver Hänel, und
er kann es beweisen. Professor Schieder war, nach wohlwollender Zählung, auch
nur auf dreizehn Begegnungen in den Jahren 1932 bis 1934 gekommen, konnte indes
nur für zwei eine Aktennotiz finden (und auch da sprach der Gast aus Danzig nie
unter vier Augen mit Hitler!). Dafür glaubte Schieder jedoch der Aussage
Rauschnings, Hitler habe ihn mehrmals an seine Mittagstafel in der Reichskanzlei
gebeten. Darauf konnten sich wieder prominente Nazis nicht besinnen. Albert
Speer, häufig Gast dieser Tafelrunde, erwähnt die Anwesenheit des
Senatspräsidenten nirgends. Hermann Göring erinnerte sich im Nürnberger Prozeß,
er habe Rauschning »nur zweimal ganz flüchtig gesehen«. Nur Reichsjugendführer Baldur
von Schirach hatte Rauschning einmal bei Hitler angetroffen, in einer eher
belanglosen Unterhaltung. Andere haben ausgerechnet, alles in allem könnten
Hitler und Rauschning sich höchstens 25 Minuten privat unterhalten haben. Dieser
Gedankenaustausch hätte noch nicht einmal für einen Zeitungsartikel ausgereicht
...Wolfgang Hänel konnte an vielen Beispielen nachweisen, wie Rauschning seine
kümmerlichen Notizen angereichert hat: 1. durch Eigenzitate aus »Revolution des
Nihilismus«, die er Hitler in den Mund legt; 2. durch Zitate anderer, zum
Beispiel Emst Jüngers; 3. durch Plagiate aus politischen Publikationen; 4. durch
anachronistische Zitate aus späteren Hitler-Reden; 5. durch abgewandelte Zitate
aus Hitlers »Mein Kampf«. Gerade letzteres mußte jedem Historiker auffallen,
doch einige schlossen daraus nur, daß Rauschning wohl, wie manche Nazis, Hitlers
Buch gar nie gelesen habe, so daß ihm die Zitate neu vorkamen.« Henry A. Turner
wußte also 1978 bei der Herausgabe von »Hitler aus nächster Nähe« gar nicht, auf
welche historische Goldader er gestoßen war. Nachdem sich inzwischen Rauschnings
Aufzeichnungen als wertlos herausgestellt haben, verlügen wir mit den
vorliegenden Erinnerungen Wageners über eine Quelle größter Wichtigkeit. Aus der
frühen Zeit von Nationalsozialismus und Drittem Reich sind uns keine
vergleichbaren Zeitzeugenberichte überliefert. Entgegen dem Einleitungstext
Turners liegt die Bedeutung dieser Quelle also nicht in der Vergleichbarkeit mit
Rauschnings Aufzeichnungen. Im Gegenteil: Die Wertlosigkeit von Rauschnings
»Gesprächen« wertet Otto Wageners Dokumentation zur Einzigartigkeit auf. Die Einleitung Turners hätte in dieser
Hinsicht rasch in den entscheidenden Passagen revidiert werden können. Der
Verlag hat sich jedoch entschlossen, den Vorgang durch dieses Vorwort und das
Belassen des alten Textes zu dokumentieren. Gerade die Hitler-Forschung ist
immer wieder gelähmt durch moralische Verdikte. Jede Einzeluntersuchung setzt
sich dem Vorwurf der »Rechtfertigung«, der »Entlastung« oder gar der
»Verherrlichung« aus. Aber wissenschaftliche Forschung kennt diese Vokabeln
nicht. Sie orientiert sich an objektiven Tatbeständen und nicht an moralischen
Vorurteilen. Der »Fall Rauschning« ist ein Lehrbeispiel dafür, wie vieles aus
der Geschichte des 3. Reiches noch im Dunkeln liegt, wie undurchschaubar und fragwürdig oft die Quellenlage ist. Daher werden Bücher wie
»Hitler aus nächster Nähe« von der seriösen Forschung als wichtiger historischer
Beitrag gewünscht und begrüßt.
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Der Verlag
Einleitung des Herausgebers
I. Der Vertraute Hitlers: Otto Wagener (29. April 1888 - 9. August 1971) Der
Name Otto Wagener wird den meisten Lesern, auch denjenigen, die mit der
»Kampfzeit« des Nationalsozialismus oder dem Leben Adolf Hitlers vertraut sind,
unbekannt sein. Vom Herbst 1929 bis zum Frühsommer 1933 war Wagener jedoch ein
prominenter Nationalsozialist, der während der ersten drei Jahre dieser Periode
zur engsten Umgebung Hitlers gehörte. Zunächst Stabschef der SA, war er von
Anfang September 1930 bis Ende jenes Jahres ihr de-facto- Chef. Ab Januar 1931
leitete er die Wirtschaftspolitische Abteilung der Reichsleitung der N.S.D.A.P.,
die im Juni1932 infolge einer Umorganisation zur Hauptabteilung IV (Wirtschaft)
wurde, mit Amtssitz im »Braunen Haus«, dem Münchener Hauptquartier der Partei.
Im September 1932 trat er von diesem Amt zurück und siedelte nach Berlin über,
wo er »im Stabe des Führers zur besonderen Verfügung« tätig war. 1933
fungierte er im neuen »Dritten Reich« als Leiter des wirtschaftspolitischen
Amtes der N.S.D.A.P. und von Mitte April bis Anfang Juli als Reichskommissar für
die Wirtschaft. Daß Wagener trotz dieser Laufbahn wenig bekannt ist, läßt sich
hauptsächlich dadurch erklären, daß er Ende Juni 1933 beim »Führer« Adolf Hitler
plötzlich in Ungnade fiel und seiner Staats- und Parteiämter enthoben wurde.
Danach war er politisch kaltgestellt und blieb nur noch nomineller
SA-Gruppenführer und (bis 1938) Mitglied des völlig entmachteten NS-Reichstags.
Infolgedessen erschien Wagener in der Publizistik und Geschichtsschreibung des
»Dritten Reiches« - wenn überhaupt - nur als blasse Randfigur, und seine frühere
Tätigkeit wurde entsprechend abgewertet bzw. verschwiegen.
zurück
Die Geschichtsforschung der Nachkriegszeit hat diese Fälschung zum Teil
korrigiert, so daß man jetzt den Namen Wagener in den Personenregistern mancher
Werke über den Aufstieg des Nationalsozialismus findet. Wie die widerspruchsvollen und manchmal auch
irreführenden Darstellungen seiner politischen Laufbahn jedoch bezeugen, ist er
immer noch eine vernachlässigte Figur jener Schlüsselphase der Geschichte der
N.S.D.A.P. Da die verschiedenen Historiker sich nur mit einzelnen Abschnitten
bzw. Teilaspekten von Wageners Tätigkeit befaßt haben, fehlt eine
zusammenhängende Darstellung.
Es scheint daher angebracht, diese Einleitung zu einer Edition seiner
Aufzeichnungen mit einem kurzen Umriß seines Lebens zu beginnen.
Im Jahre 1888 in Durlach im Badischen geboren, verbrachte Wagener seine Kindheit
und Jugendjahre in Karlsruhe. Sein Vater, der aus Braunschweig stammte, war
leitender Direktor einer mittelgroßen Fabrik, so daß der Sohn, der evangelisch
getauft wurde, in soliden bürgerlichen Verhältnissen aufwuchs. Er entschied sich
für eine militärische Laufbahn und besuchte nach Absolvierung des Gymnasiums
eine Militärschule und dann die preußische Kriegsakademie in Berlin. Dort
erlebte er als »Tanzleutnant« das ausschweifende Gesellschaftsleben der letzten
Vorkriegsjahre der kaiserlichen Hauptstadt. Im Krieg diente er als Hauptmann und
wurde 1916 Generalstabsoffizier. Im Jahre 1919 nahm er als Freikorpsoffizier an
den erbitterten Nachkriegskämpfen im Baltikum teil. Ende 1919 nach Deutschland
zurückgekehrt, wurde er in den ersten Monaten des Jahres 1920 als
Freikorpsoffizier in Oberschlesien, Sachsen und im Ruhrgebiet eingesetzt. Nach
dem Fehlschlag des rechtsgerichteten Kapp-Putsches vom März 1920 saß er einige
Zeit in einem badischen Gefängnis. Dort schrieb er eine Darstellung der
Freikorpskämpfe im Baltikum, die er im Frühjahr 1920 unter dem Titel »Von der
Heimat geächtet« in Stuttgart veröffentlichte.
zurück
Darin brachte er seine tiefe Verachtung für die neue deutsche Republik und ihre
politischen Vertreter unverhohlen zum Ausdruck, vertrat die Dolchstoßlegende und
bekannte sich zum
militanten Antibolschewismus. Nach seiner Entlassung aus der Haft wandte Wagener
sich der Industrie und dem Handel zu. Nach kurzem Studium der Volkswirtschaft
wurde er Direktionsassistentin einer Pumpen- und Armaturenfabrik. Dann trat er
noch im Jahre 1920 in die Firma seines Vaters, die Nähmaschinenfabrik Karlsruhe
vormals Haid und Neu, ein. Bald avancierte er zum Direktor und Vorstand. Dazu
wurde er in die Aufsichtsräte von anderen mittleren Unternehmungen aufgenommen.
Nach eigenem Zeugnis stand er während der zwanziger Jahre politisch rechts,
obwohl er keiner Partei angehörte. In den Jahren 192~21 leitete er den badischen
Teil der »Orgesch« (Organisation Escherich), einer konservativen Einwohnerwehr,
zu der damals viele ehemalige Freikorpsmänner stießen. Zur Zeit der
Präsidentenwahl 1925 trat er im badischen Wahlausschuß des »Rechtsblocks« im
ersten Wahlgang für dessen Kandidaten Karl Jarres ein, im zweiten für den
erfolgreichen Feldmarschall Paul von Hindenburg. Er war auch aktiv, manchmal in
führender Stellung, in einer Reihe von Berufs- und gemeinnützigen Verbänden, was
ihm zusammen mit seinen Militär- und Geschäftsverbindungen einen beachtlichen
Bekanntenkreis verschaffte. Ebenso hatte Wagener Kontakt mit Hochschulkreisen,
und im Jahre 1924 verlieh ihm die philosophische Fakultät der Universität
Würzburg die Doktorwürde honoris causa. Ein Jahr später verließ er die
Nähmaschinenfabrik Karlsruhe und betätigte sich danach im Handel, zuletzt als
Teilhaber einer Sperrholz- und Furnierhandlung. Dies war seine Stellung im
Sommer 1929, als er - damals einundvierzig Jahre alt, geschieden und kinderlos -
die Einladung zum Nürnberger Parteitag erhielt, die nach der Darstellung im
ersten Abschnitt seiner Aufzeichnungen zu seiner ersten Begegnung mit Hitler und
seinem Beitritt zur N.S.D.A.P. führte.
Seine Erlebnisse während der nächsten drei Jahre beschreibt Wagener selbst in
den hier in Auswahl gedruckten Aufzeichnungen. Ein letzter Abschnitt, in der er
die Zeit zwischen seinem Ausscheiden aus der Münchener Reichsleitung im
September 1932 und den Ereignissen Mitte Januar 1933 behandelt, erscheint hier
nicht, weil Wagener während dieser Periode in Berlin wohnte und nicht mehr zum
unmittelbaren Gefolge Hitlers gehörte. Seine kurze Amtszeit als Reichskommissar
für die Wirtschaft im Frühjahr 1933 ist noch immer ein ungeschriebenes Kapitel
der Geschichte des »Dritten Reiches«. Das gleiche gilt für seinen Sturz Ende
Juni 1933. Es scheint jedoch ziemlich klar zu sein, daß seine Entlassung letzten
Endes darauf zurückzuführen ist, daß Hitler die Bemühungen einiger Mitarbeiter
Wageners, ihn nach dem Rücktritt von Alfred Hugenberg als
Reichswirtschaftsminister für diesen Posten vorzuschieben, übelgenommen bzw. zum
Anlaß für seine Beseitigung genommen hat.
zurück
Der Entzug von Hitlers Unterstützung bereitete Wageners politischer Karriere ein
jähes Ende, verfügte er doch 1933 trotz seiner hohen Ämter weder über eine
Hausmacht noch über Verbündete in der N.S.D.A.P. Seine einzigen Vertrauten in
der Reichsleitung, Franz Pfeffer von Salomon und Gregor Straßer, waren nach
Zusammenstößen mit Hitler bereits früher ausgeschieden. Dem Anschein nach blieb
Wagener für die meisten Mitglieder der »alten Garde« der N.S.D.A.P. ein
Außenseiter, ein vermögender Weltmann, der zum rauhen Niveau der Führungsschicht
der N.S.D.A.P. nicht paßte und sich weitgehend unabhängig davon betätigte. Dies
wurde nach Wageners eigener Schilderung von dem grobschlächtigen Leiter des
Parteiverlages, Max Amann, am deutlichsten zum Ausdruck gebracht, der ihn in
Anspielung auf seinen Dr.-Titel h.c. immer spöttisch »Doktor Hazi« nannte.
Durch sein eigenwilliges Auftreten und sein besonderes Verhältnis zu Hitler
machte sich Wagener unter den N.S. -Größen eine Reihe von Feinden. Der
wichtigste davon war Hermann Göring, der anscheinend maßgeblich an seinem Sturz
beteiligt war. Neben Wageners früherer Stellung in der S.A. erklärt diese
Feindschaft wohl seine Verhaftung während der von Göring ausgeführten Mordaktion
vom 30. Juni 1934, die Wagener nach seiner Schilderung nur durch einen
Glücksfall überlebte. Nach der Erfahrung mit den Terrormethoden des »Dritten
Reiches« zog er sich nach Sachsen aufs Land zurück, wo er während der 30er Jahre
landwirtschaftlichen und geschäftlichen Tätigkeiten nachging. Abgesehen von
möglicher Teilnahme an den Schausitzungen des N.S.-Reichstags scheint er sich
jeglicher politischen Tätigkeit enthalten zu haben. Hitler begegnete er während
dieser Jahre nur selten und flüchtig bei großen gesellschaftlichen Anlässen wie
den Bayreuther Festspielen, aber soweit bekannt ist, hatte er keinen engen
Kontakt mehr zum »Führer«. Im Zweiten Weltkrieg diente Wagener wieder in der
Armee, zunächst als Hauptmann, bei Kriegsende als Generalmajor. Nach sieben
Jahren in englischer und italienischer Kriegsgefangenschaft kehrte er nach
Deutschland zurück. Er ließ sich in Bayern nieder, wo er gelegentlich in
nationalistischen politischen Kreisen auftrat und bis zu seinem Tode im Alter
von dreiundachtzig Jahren geschäftlich tätig war.
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25-Punkte-Programm der NSDAP
Das Programm der Deutschen Arbeiterpartei ist ein Zeit-Programm. Die Führer
lehnen es ab, nach Erreichung der im Programm aufgestellten Ziele neue
aufzustellen, nur zu dem Zwecke, um durch künstlich gesteigerte Unzufriedenheit
der Massen das Fortbestehen der Partei zu ermöglichen.
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1. Wir fordern den Zusammenschluß aller Deutschen auf Grund des
Selbstbestimmungsrechtes der Völker zu einem Groß-Deutschland.
2. Wir fordern die Gleichberechtigung des deutschen Volkes gegenüber den andere
Nationen, Aufhebung der Friedensverträge von Versailles und St Germain.
3. Wir fordern Land und Boden (Kolonien) zur Ernährung unseres Volkes und
Ansiedlung unseres Bevölkerungsüberschusses.
4. Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein,
wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann
daher Volksgenosse sein.
5. Wer nicht Staatsbürger ist, soll nur als Gast in Deutschland leben können und
muß unter Fremdengesetzgebung stehen.
6. Das Recht, über Führung und Gesetze des Staates zu bestimmen, darf nur dem
Staatsbürger zustehen. Daher fordern wir, daß jedes öffentliche Amt,
gleichgültig welcher Art, gleich ob im Reich, Land oder Gemeinde, nur durch
Staatsbürger bekleidet werden darf. Wir bekämpfen die korrumpierende
Parlamentswirtschaft einer Stellenbesetzung nur nach Parteigesichtspunkten ohne
Rücksichten auf Charakter und Fähigkeiten.
7. Wir fordern, daß sich der Staat verpflichtet, in erster Linie für die
Erwerbs- und Lebensmöglichkeit der Staatsbürger zu sorgen. Wenn es nicht möglich
ist, die Gesamtbevölkerung des Staates zu ernähren, so sind die Angehörigen
fremder Nationen (Nicht-Staatsbürger) aus dem Reiche auszuweisen.
8. Jede weitere Einwanderung Nicht-Deutscher ist zu verhindern. Wir fordern, daß
alle Nicht-Deutschen, die seit dem 2. August 1914 in Deutschland eingewandert
sind, sofort zum Verlassen des Reiches gezwungen werden.
9. Alle Staatsbürger müssen gleiche Rechte und Pflichten besitzen.
10. Erste Pflicht jedes Staatsbürgers muß sein, geistig oder körperlich zu
schaffen. Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen die Interessen der
Allgemeinheit verstoßen, sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller
erfolgen. Daher fordern wir:
11. Abschaffung des Arbeits- und mühelosen Einkommens, Brechung der
Zinsknechtschaft.
12. Im Hinblick auf die ungeheuren Opfer an Gut und Blut, die jeder Krieg vom
Volke fordert, muß die persönliche Bereicherung durch den Krieg als Verbrechen
am Volke bezeichnet werden: Wir fordern daher restlose Einziehung aller
Kriegsgewinne.
13. Wir fordern die Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten
(Trusts) Betriebe.
14. Wir fordern Gewinnbeteiligung an Großbetrieben.
15. Wir fordern einen großzügigen Ausbau der Altersversorgung.
16. Wir fordern die Schaffung eines gesunden Mittelstandes und seine Erhaltung,
sofortige Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser und ihre Vermietung zu billigen
Preisen an kleine Gewerbetreibende, schärfste Berücksichtigung aller kleinen
Gewerbetreibenden bei Lieferung an den Staat, die Länder oder Gemeinden.
17. Wir fordern eine unseren nationalen Bedürfnissen angepaßte Bodenreform,
Schaffung eines Gesetzes zur unentgeltlichen Enteignung von Boden für
gemeinnützige Zwecke. Abschaffung des Bodenzinses und Verhinderung jeder
Bodenspekulation.
18. Wir fordern den Rücksichtslosen Kampf gegen diejenigen, die durch ihre
Tätigkeit das Gemeininteresse schädigen. Gemeine Volksverbrecher, Wucherer,
Schieber usw. sind mit dem Tode zu bestrafen, ohne Rücksichtnahme auf Konfession
und Rasse.
19. Wir fordern Ersatz für das der materialistischen Weltordnung dienende
römische Recht durch ein deutsches Gemeinrecht.
20. Um jedem fähigen und fleißigen Deutschen das Erreichen höherer Bildung und
damit das Einrücken in führende Stellung zu ermöglichen, hat der Staat für einen
gründlichen Ausbau unseres gesamten Volksbildungswesens Sorge zu tragen. Die
Lehrpläne aller Bildungsanstalten sind den Erfordernissen des praktischen Lebens
anzupassen. Das Erfassen des Staatsgedankens muß bereits mit dem Beginn des
Verständnisses durch die Schule (Staatsbürgerkunde) erzielt werden. Wir fordern
die Ausbildung besonders veranlagter Kinder armer Eltern ohne Rücksicht auf
deren Stand oder Beruf auf Staatskosten.
21. Der Staat hat für die Hebung der Volksgesundheit zu sorgen durch den Schutz
der Mutter und des Kindes, durch Verbot der Jugendarbeit, durch Herbeiführung
der körperlichen Ertüchtigung mittels gesetzlicher Festlegung einer Turn- und
Sportpflicht, durch größte Unterstützung aller sich mit körperlicher
Jugendausbildung beschäftigenden Vereine.
22. Wir fordern die Abschaffung der Söldnertruppe und die Bildung eines
Volksheeres.
23. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewußte politische Lüge und
ihre Verbreitung durch die Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu
ermöglichen, fordern wir, daß:
a. sämtliche Schriftleiter und Mitarbeiter von Zeitungen, die in deutscher
Sprache erscheinen, Volksgenossen sein müssen,
b. nichtdeutsche Zeitungen zu ihrem Erscheinen der ausdrücklichen Genehmigung
des Staates bedürfen. Sie dürfen nicht in deutscher Sprache gedruckt werden,
c. jede finanzielle Beteiligung an deutschen Zeitungen oder deren Beeinflussung
durch Nicht-Deutsche gesetzlich verboten wird, und fordern als Strafe für
Übertretungen die Schließung eines solchen Zeitungsbetriebes sowie die sofortige
Ausweisung der daran beteiligten Nicht-Deutschen aus dem Reich.
Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen, sind zu verbieten. Wir fordern
den gesetzlichen Kampf gegen eine Kunst und Literaturrichtung, die einen
zersetzenden Einfluß auf unser Volksleben ausübt, und die Schließung von
Veranstaltungen, die gegen vorstehende Forderungen verstoßen.
24.Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie
nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der
germanischen Rasse verstoßen.
Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne
sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Sie bekämpft den
jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns und ist überzeugt, daß eine
dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus auf der
Grundlage:
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Gemeinnutz vor Eigennutz.
25. Zur Durchführung alles dessen fordern wir: Die Schaffung einer starken
Zentralgewalt des Reiches. Unbedingte Autorität des politischen
Zentralparlaments über das gesamte Reich und seine Organisationen im
allgemeinen.
Die Bildung von Stände- und Berufskammern zur Durchführung der vom Reich
erlassenen Rahmengesetze in den einzelnen Bundesstaaten.
Die Führer der Partei versprechen, wenn nötig unter Einsatz des eigenen Lebens
für die Durchführung der vorstehenden Punkte rücksichtslos einzutreten.
München, den 24. Februar 1920.
zurück
Rede
von Rudolf Hess am 14. Mai 1935 in der deutsch-schwedischen Gesellschaft
Meinem Vortrag voranstellen darf ich den Dank an
diejenigen, welche es mir ermöglicht haben, hier in Schweden vor einem
ausgesuchten Kreise zu sprechen - besonders den Herren des Präsidiums der
deutschschwedischen Vereinigung. Sie haben es mir damit ermöglicht, zu
versuchen, in einem fremden Staate Verständnis zu erwecken für das neue
Deutschland und die Ideen, welche es tragen. Ich glaube, damit nicht nur meinem
Lande ein Dienst erwiesen ist, sondern, wenn mein Vortrag auch nur einen
geringen Erfolg in dieser Richtung zeitigt, ein Dienst erwiesen wurde den
Bestrebungen, welche auf eine Verständigung der Völker untereinander abzielen.
Daß diese Einladung aus Schweden erging, war mir eine besondere Freude. Denn in
Deutschland und insbesondere bei der Kriegsgeneration Deutschlands ist nicht
vergessen, in wie hohem Maße Schweden damals von Seiner Majestät dem König und
der schwedischen Regierung in strikter Neutralität geführt - dem um sein Leben
ringenden Deutschland während des Krieges Gerechtigkeit widerfahren ließ. Und
ich darf als Vertreter des offiziellen Deutschlands von heute Schweden hierfür
besonderen Dank übermitteln - nicht zuletzt den einzelnen Persönlichkeiten, die
ihrem Volke hierbei vorbildlich vorangingen, so Ihrem bedeutenden Forscher Sven
Hedin, der hochherzigen Elsa Brandström, deren aufopferndem Wirken Zehntausende
Deutscher ihr Leben zu verdanken haben. Ich möchte auch Ihres bedeutenden
Gelehrten Rudolf Kjellen gedenken, der den großen Einfluß, den er mit seiner
neuen Wissenschaft auf die Welt ausübte, zu Gunsten Deutschlands einsetzte,
indem er die Folgerungen aus seinen Erkenntnissen zog. Auch heute wieder dient
Schweden auf seine neutrale Weise dem Gedanken der Befriedung Europas und der
Welt, indem es - wie durch die gastliche Gewähr meines Vortrages - das
Verständnis der Völker für einander fördert. Daß in wohl fast allen Staaten der
Welt heute noch nicht das Verständnis für den neu erstandenen
Nationalsozialistischen Staat vorhanden ist, der vom deutschen Standpunkt und im
Interesse der Zusammenarbeit der Völker wünschenswert wäre, ist unbestreitbar.
Dies ist auch nur zu verständlich. Die Welt war in der Zeit vor der
Machtergreifung durch den Nationalsozialismus fast einzig und allein auf eine
Berichterstattung über die Bewegung Hitlers angewiesen, die beeinflußt war durch
Kräfte, welche der nationalsozialistischen Bewegung unfreundlich
gegenüberstanden, nicht zuletzt der früheren deutschen Regierungen.
zurück
Wie alle mehr oder weniger plötzlich in der Geschichte auftretende
Erscheinungen, die grundsätzlich Neues bringen und althergebrachte Bahnen
verlassen, wurde das Bild der neuen Bewegung in Deutschland und ihres Führers
durch der Parteien Gunst und Haß entstellt. Fürs erste überwog der Haß - selbst
in Deutschland. Allen Prophezeiungen zum Trotz kam diese Bewegung dann doch an
die Macht, und zwar mit einer Plötzlichkeit, die wiederum eine rechtzeitige
Umstellung in der Beurteilung der neuen Bewegung ausschloß. Diejenigen, welche
maßgebend die Berichterstattung beeinflußten, verstanden aus ihrer alten
journalistischen und diplomatischen Schulung und Erfahrung heraus die neue
Bewegung kaum. Sie konnten ihr daher manchmal selbst bei gutem Willen nicht
gerecht werden, wenn sie nicht gar ablehnten, das bisher verbreitete Bild zu
berichtigen. Dies um so mehr, als die Hoffnung vorherrschte, der neue
revolutionäre Staat würde nur von ganz vorübergehender Dauer sein. Solche
Hoffnungen freilich wurden bitter getäuscht. Der nationalsozialistische Staat
hat inzwischen mehr als zwei Jahre überdauert. Selbst seine Gegner müssen heute
zugeben, daß er sich von Monat zu Monat mehr festigt. Niemand glaubt heute
ernsthaft, der Nationalsozialismus wurde etwa in absehbarer Zeit wieder
abtreten. Um so weniger können andere Völker und andere Staaten an seiner
Erscheinung vorübergehen. Auf die Dauer müssen sie so oder so zu ihm Stellung
nehmen, wie sie einst Stellung nahmen etwa zur Französischen Revolution und zu
dem von ihr geschaffenen Regime. Wie die Französische Revolution allein durch
ihre Erscheinung wirkte, so kann die deutsche Revolution nicht ohne
Ausstrahlungen auf die übrige Welt bleiben. Sie wird allein als geistige
Erscheinung wirken, ohne daß ihre Träger etwa auf die inneren Verhältnisse
anderer Staaten Einfluß ausüben - das ist ihnen ausdrücklich untersagt.
Und weil allein die Tatsache des Bestehens dieser Gedanken, die in einem großen
Staate praktisch bestimmend in Erscheinung treten, nicht ohne Wirkung auf die
Umwelt bleiben kann, müssen meines Erachtens die Verantwortlichen der übrigen
Länder ein Interesse daran haben, diese Gedanken in einwandfreier Form kennen zu
lernen. Sie müssen zugleich ein Interesse daran haben, ein objektives Bild von
der Auswirkung dieser neuen Idee in dem Staate, der durch sie regiert wird, zu
erhalten, - ein Bild, auf Grund dessen sie in der Lage sind, für oder wider
Stellung zu nehmen, und die Verbreitung dieser Gedanken zu fördern oder zu
hemmen. An ihnen vorüberzugehen vermögen sie auf die Dauer nicht. Unter
Verantwortlichen anderer Länder möchte ich hierbei nicht nur Politiker und
Staatsmänner verstanden wissen, sondern Verantwortliche auf allen Gebieten des
Lebens. ihrer Völker, denn die Auswirkung der neuen Gedanken beschränkt sich in
Deutschland nicht auf die Politik, sondern erstreckt sich auf seine Kultur
überhaupt in der umfassendsten Bedeutung dieses Wortes: Auf Kunst und Literatur,
auf Wissenschaft und Wirtschaft, auf die Verteidigungskräfte des Landes wie auf
die Arbeitskräfte, auf die Gesellschaft wie auf die Familie. In all seinen
Formen wird das Leben des Volkes durch den Nationalsozialismus beeinflußt oder
gewandelt.
Wenn ich nunmehr an den Versuch gehe, Ihnen nicht nur ein Bild des neuen
Deutschland zu zeichnen, sondern Ihnen die ideenmäßigen und tatsächlichen
Grundlagen zu zeigen, auf denen das neue Deutschland wuchs, so muß ich etwas
weiter ausholen, um Ihnen das Werden des Neuen psychologisch verständlich zu
machen. Der Nationalsozialismus wurzelt im Kriege und wird aus seinen
Folgeerscheinungen in Deutschland besonders verständlich. Er wurzelt im Kriege
insofern, als in dem ungeheuren Erleben des Frontkämpfers die neuen Ideen
reiften, die heute der wesentliche Bestandteil des Nationalsozialismus sind:
Opfersinn, heldische Gesinnung, Kameradschaft ohne Klassenunterschiede. Auch die
während des Krieges bereits auftretenden Verfallserscheinungen bereiteten dem
Nationalsozialismus den Boden. So konnte die Tatsache nicht ohne Wirkung auf das
gesunde Volksempfinden bleiben, daß, während draußen an den Fronten die Besten
des Volkes verbluteten, in der Heimat nicht nur ungeheure Kriegsgewinne, sondern
sogar schamlose Schiebergeschäfte gemacht wurden. Es konnte nicht ohne Wirkung
bleiben, daß, während der Frontkämpfer zum letzten Opfer bereit war und
Millionen draußen ihr Leben ließen, zu Hause gewissenlose Elemente die
Widerstandskraft des Volkes unterhöhlten - unterhöhlten zugunsten von
Parteiinteressen und Klasseninteressen. Die Wühlarbeit im Innern und der Druck
von außen mußten sich revolutionär entladen, da die Führung des Volkes nicht die
Fähigkeit hatte, die Zustände im Innern zu ändern und dem Druck von außen durch
seelische Beeinflussung des Volkes entgegenzuwirken.
Ich glaube nicht, daß Ihnen im Ausland ganz zum Bewußtsein kommen konnte, welche
Folgen die sogenannte »Revolution« von 1918 in Deutschland hatte. Wie auf dem
Gebiete der Moral schwarz in weiß, weiß in schwarz verwandelt wurde - bewußt
verwandelt wurde seitens derjenigen, die nach der Revolte Einfluß auf das Volk
nahmen! Die staatserhaltenden Tugenden wurden verhöhnt - Feigheit als Mut, Mut
als Dummheit, heldische Gesinnung als »reaktionär« gekennzeichnet.
Opferbereitschaft wurde lächerlich gemacht, der krasseste Egoismus als
erstrebenswertes Ziel des einzelnen hingestellt. Auch die Kirchen sind nicht in
der Lage gewesen, dem inneren Verfall Einhalt zu gebieten.
Unter dem Einfluß der Propaganda der Machthaber nahm die Masse des deutschen
Volkes die Unterzeichnung von beinahe tödlich wirkenden Verträgen mit einer
Instinktlosigkeit hin, wie sie bis dahin niemand für möglich gehalten hätte.
Unter dem gleichen Einfluß ließ das Volk die restlose Entwaffnung zu, ja halfen
einzelne Teile selbst bei der Durchführung der Entwaffnung. Zur Entschuldigung
kann ich nur anführen, daß dieses Volk an die Heiligkeit internationaler
Versprechen glaubte, daß die 14 Punkte Wilsons, auf Grund derer das Volk die
Waffen streckte, in ihrer so idealistischen Prägung dem im deutschen Volke
zutiefst wurzelnden Idealismus entgegenkamen. Die Masse des Volkes konnte nicht
glauben, daß ein geheiligtes Versprechen des Staatsoberhauptes eines der
angesehensten Länder der Erde später einfach übergangen werden sollte, - ein
Versprechen, das im Wesentlichen ja als Grundlage für die Friedensverhandlungen
von den damaligen Gegnern Deutschlands angenommen war. Denn daß es übergangen
wurde, kann heute niemand mehr bestreiten, und ich brauche Sie nicht damit
aufzuhalten, anhand der einzelnen Punkte den Beweis dafür zu erbringen. Das
deutsche Volk glaubte an die 14 Punkte, wie es an das Versprechen im Versailler
Vertrag glaubte, daß nach der Selbstentwaffnung Deutschlands die übrigen Staaten
der Welt ihrerseits abrüsten würden. Wie diese Staaten tatsächlich abrüsteten,
wissen Sie selbst.
Schlaglichter auf die wirtschaftliche Demoralisation der damaligen Zeit warfen
die Riesenskandale der Barmats, Kutisker, Sklarek und wie sie alle hießen, die
jedoch nur Spitzenleistungen der Demoralisation waren. Die allmählich fühlbar
werdenden Folgen der Erfüllung des Friedensvertrages "bis zum Weißbluten", die
damit im Zusammenhang stehende Inflation, der mit der Verarmung und Verelendung
wach werdende Selbsterhaltungstrieb des einzelnen, der Drang, zu verdienen um
jeden Preis, förderten weiter diese Domoralisation auf wirtschaftlichem Gebiete.
Es bleibt unbestreitbare Tatsache, daß an vielen maßgebenden Stellen im Staat
und in der Wirtschaft des Deutschlands nach 1918 sich Juden befanden - zum Teil
kurz vorher erst eingewanderte Juden, die kaum der Landessprache mächtig waren.
Ich selbst war bis dahin kein Antisemit, sondern nahm im Gegenteil auf Grund der
üblichen Geschichtslehre die Juden gegenüber ihren Widersachern und Verfolgern
in Schutz. Die Tatsachen von 1918 und später waren aber so in die Augen
springend, daß ich mich zum Antisemitismus bekehren mußte, so sehr ich mich auch
innerlich dagegen sträubte, meine bisherige Überzeugung von der Unschuld des
verfolgten Judentums berichtigen zu müssen. Die nationalsozialistische
Gesetzgebung hat gegen die Überfremdung korrigierend eingegriffen. Ich sage
korrigierend, denn daß im nationalsozialistischen Deutschland das Judentum nicht
etwa rücksichtslos ausgerottet wurde, beweist die Tatsache, daß heute in
Industrie und Handwerk 33500, in Handel und Verkehr 89800 Juden allein in
Preußen tätig sind - beweist weiter die Tatsache, daß bei einem Anteil der Juden
an der Bevölkerung Deutschlands von 1%, noch immer 17,5% aller Rechtsanwälte
Juden sind und zum Beispiel in Berlin noch immer fast 50% Nichtarier zur
ärztlichen Kassenpraxis zugelassen sind. Die Entwicklung hätte, wenn der
Nationalsozialismus nicht im letzten Augenblick Einhalt geboten hätte,
wirtschaftlich im Kampf aller gegen alle, kulturell im Nihilismus,
staatspolitisch in der Anarchie, kurz in einem Zustand enden müssen, den wir
alle als Bolschewismus bezeichnen. Dieser Zustand mußte um so sicherer erreicht
werden, als immer größere Teile des deutschen Volkes sich bewußt zur
Weltanschauung des Bolschewismus bekannten und sich mit geistiger und
materieller Unterstützung Moskaus organisatorisch darauf vorbereiteten, den
Umsturz nach russischem Muster herbeizuführen, um die Fahne der
bolschewistischen Weltrevolution auch in Deutschland aufzupflanzen. Deutschland
war näher am Bolschewismus als die übrige Welt es ahnt oder wahrhaben will. Auch
hier mögen Zahlen den Beweis meiner Behauptungen liefern: Es ist nur zu wenig
bekannt, daß in Preußen allein nicht weniger als 640 Polizei-Mannschaften und
Offiziere im Kampf gegen Spartakismus und Bolschewismus fielen. Die Menschen,
welche bei den Wahlen für die kommunistisch-bolschewistische Weltordnung
stimmten, beliefen
sich 1920 auf 589000, das waren 2,1% aller wählenden Deutschen. Zehn Jahre
später, 1930, bekannten sich bereits 4,6 Millionen, das waren 13,1% der
Wählenden, dazu. Bei der Wahl vom Juli 1932 war die Zahl wiederum um fast 1
Million gestiegen, und zwar auf 5,4 Millionen oder 14,3% und bei der letzten
Wahl vor der nationalsozialistischen Machtergreifung gesellte sich innerhalb von
drei Monaten neuerdings über eine halbe Million hinzu, so daß wir fast 6
Millionen kommunistische Wähler, das ist rund 17% der Wählenden, hatten.
Soviel Wähler bekannten sich also bereits zum Bolschewismus! Wie groß wäre erst
die Zahl derer gewesen, die im Falle eines Sieges der Kommunistischen Partei
Deutschlands dazugestoßen wären! Obige Zahlen finden ihre Ergänzung durch das
Material, welches im Karl-Liebknecht-Haus in Berlin nach der Machtergreifung des
Nationalsozialismus in geheimen Kellern und Gängen vorgefunden wurde. Ein
Propagandamaterial ungeheuerlichster Art, bereits in mehrere Sprachen übersetzt,
um sofort nach der Aufrichtung des bolschewistischen Staates in Deutschland die
intensive Bearbeitung anderer Staaten Europas von Deutschland aus vornehmen zu
können. Neben den Flugblättern fanden sich detaillierte Anweisungen vor, wie die
letzten Widerstände in Deutschland durch rücksichtslosen Terror gebrochen werden
müßten, antibolschewistische Dörfer niederzubrennen und nicht gefügige Städte
auszuhungern seien. Zeugen für das, was im Karl-Liebknecht-Haus zu Berlin zum
Angriff gegen die europäische Kultur angehäuft lag, sind Fachdezernenten der
politischen Polizei fremder Staaten, welche dieses Material in Augenschein
nahmen und seine Gefährlichkeit bestätigten. Und wäre Deutschland das zweite
Land der Weltrevolution geworden - glauben Sie, daß der Bolschewismus an den
deutschen Grenzen hätte aufgehalten werden können?! Fast zugleich mit dem
Niederbruch Deutschlands 1918 begannen auch die Versuche, eine Gegenbewegung zu
schaffen. Freikorps und politische Bünde erstanden in großer Zahl, sich meist
aus den Angehörigen des zurückgekehrten Frontheeres rekrutierend. Viel guter
Wille, viel anständige Gesinnung, aber wenig politischer Verstand fand sich dort
im allgemeinen vor. Den Erfolg auf die Dauer konnte nur ein Mann erringen, der
selbstverständlich auch Frontkämpfer war, darüber hinaus aber außergewöhnliche
politische Begabung, ja vor allem politischen Instinkt besaß. Der aus eigener
Anschauung und aus eigenem Erleben die Psyche der Menschen genau kannte, die zu
erfassen und in ihrem Denken umzustellen, seiner Überzeugung nach erste
Notwendigkeit war: die Masse der Handarbeiterschaft. Mit ihnen war der Umsturz
von 1918 in erster Linie vollzogen worden; nicht gegen sie, sondern wiederum mit
ihnen mußte auch die Wandlung zum Neuen und Besseren ermöglicht werden.
Hitler, damals ein unbekannter Soldat, ohne Kapital, ohne Presse, faßte den
unerhört kühnen - für jeden, der ihn nicht kannte, mehr irrsinnig als kühn
erscheinenden -Entschluß, eine neue gewaltige Massenbewegung zu schaffen, in der
Angehörige aller bisherigen Stände und Klassen, aller bisherigen Parteien
vereint werden sollten, um eines Tages in Deutschland die Macht zu ergreifen und
den Staat nach seinen Ideen zu lenken. Ich sagte: für jeden, der Hitler nicht
kannte, schien dieses Unterfangen irrsinnig. - Ich, der ich das Glück hatte,
Hitler bereits 1920 vor ein paar Dutzend Menschen sprechen zu hören, die seine
Gefolgschaft bildeten, ich wußte am Ende seiner Rede:
Dieser Mann oder niemand rettet Deutschland!!
Diese Überzeugung setzte sich in mir fest, dank dem mitreißenden Glauben dieses
Mannes an seine Mission, dank dem Feuer, mit dem er diesen Glauben verkündete,
dank aber auch der eisigen Kühle, mit der er aus nüchternen Erkenntnissen in
überzeugender Logik seine Folgerungen zog. Seine ersten Überlegungen gipfelten
in der Frage: Warum konnte es mit Deutschland so weit kommen?! Er wußte, daß
dieses Volk, das plötzlich so schlecht zu sein schien, im Grunde nicht schlecht
ist. Hatte er es doch im jahrelangen schwersten Ringen an der Westfront
kennengelernt. Hatte er doch Angehörige aller Stände und nicht zuletzt gerade
die deutschen Handarbeiter kämpfen gesehen für ihre Nation, kämpfen gesehen mit
all der namenlosen Opferbereitschaft, mit all dem grenzenlosen Idealismus, der
notwendig war, um in der Hölle der Materialschlachten gegen eine Welt von
Gegnern bestehen zu können. Wenn diese gleichen Menschen eines Tages zu
scheinbar so schlechten Söhnen ihres Volkes werden konnten, so war nur eine
Erklärung möglich: Daß ihre Erziehung und Führung mangelhaft oder schlecht
waren. Sie verfielen dem Einfluß von Verführern, weil jede Gegenwirkung, jede
Aufklärung seitens wirklicher Führer fehlte und weil ihnen der Instinkt abhanden
gekommen war, der sie davor bewahrt hätte, den Lügen zu glauben.
Oft wurde gerade auch die deutsche Neigung zum Idealismus mißbraucht: Nach den
Schrecken des Krieges waren die Menschen nur zu gern bereit, denjenigen zu
glauben, die versprachen, ewigen Frieden zu bringen und einen neuen Staat
absoluter sozialer Gerechtigkeit aufzubauen. Hitler sah, wie dieses Volk nach
dem Umsturz von 1918 mehr denn je in Klassen aufgespalten war, die nur noch ihre
kleinen Sonderinteressen kannten, das politisch zugleich aufgespalten war in
eine Unzahl von Parteien, die wiederum nur die Interessenvertretungen von
Klassen und Wirtschaftsgruppen darstellten. Soweit diese Parteien auf einer
Weltanschauung fußten, waren sie außerhalb Deutschlands verankert und vertraten
daher außerdeutsche Interessen. Hitler stellte ihnen eine Weltanschauung
entgegen, deren Mittelpunkt das eigene Volk ist. Er stellte dem Materialismus
der Zeit einen neuen Idealismus entgegen. Er stellte dem Egoismus des einzelnen
die Forderung entgegen: Gemeinnutz geht vor Eigennutz!
Der gleichmachenden Tendenz der Demokratie und des Marxismus stellte er entgegen
den Glauben an die schöpferische Kraft der Persönlichkeit.
zurück
Der Tendenz der »Internationale« zur Gleichmacherei der Völker stellte er
entgegen die Lehre von der Eigenpersönlichkeit der Völker, vom Wert der Rasse,
vom Wert der Nation. Während die andere Seite alle nationalen Eigenarten
auszumerzen sucht, förderte der Nationalsozialismus Volksbrauch und Volkssitte.
Der Gottesleugnung stellte er entgegen den Begriff der Allmacht, der Lehre des
Pazifismus den Glauben an die kämpferischen Tugenden. Den Anhängern des
Nationalismus und des Sozialismus, die eine Welt zu trennen schien, die
scheinbar unversöhnlich gegeneinander standen, gab Adolf Hitler eine neue
gemeinsame Plattform, indem er den Begriff des "Nationalsozialismus schuf.
Er lehrte, daß Nationalismus und Sozialismus ergänzende Begriffe sind.
Der wahre Nationalismus müsse fordern, daß jeder einzelne des Volkes gesund an
Körper und Geist sei, auf daß er, wenn nötig, bereit und fähig sei, seine Nation
bis zum Letzten zu verteidigen - dies sei zugleich Sozialismus.
Der wahre Sozialismus wiederum müsse fordern, daß die Nation stark sei, auf daß
sie Leben und Besitz des einzelnen Volksgenossen zu schützen vermöge - das ist
praktisch Nationalismus. Er lehrte, daß jeder Angehörige des Volkes, der eine
Arbeit leiste, die der Gesamtheit zugute kommt, ein nützliches Glied dieses
Volkes ist Er lehrte weiter, daß Handarbeiter und Geistesarbeiter sich ergänzen
und aufeinander angewiesen sind, daß Arbeit in jeder Form verdiene, geehrt zu
werden.
Der Forderung nach Sozialisierung stellt er entgegen die Erhöhung der Produktion
und damit der Menge der zur Verteilung gelangenden Güter durch Anreiz der
Privatinitiative.
Zur Verankerung seiner Ideen und zu ihrer systematischen Verbreitung im Volke
schuf er die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Ihr Aufbau schon
erfolgte nach den Gesichtspunkten, die zur Grundlage des heutigen Staates
wurden: Fremde Rassenelemente wurden ausgeschaltet. Die gesamte Bewegung wurde
zu rücksichtslosem Kampfgeist erzogen. Für die Auswahl der Führer war ihr
Persönlichkeitswert maßgebend. Es zeigte sich, daß die Grundsätze, welche
dereinst im Staate herrschend sein und zum Erfolg führen sollten, richtig waren;
denn ihre Verankerung in der Partei brachten dieser kleineren, aber einem Staate
ähnlich aufgebauten Organisation den Erfolg. In der praktischen Arbeit bediente
sich Hitler aller Mittel, die geeignet waren, die Aufmerksamkeit auf sein Wollen
und auf seine Bewegung zu lenken. Seine Taktik war es, vor allem die
marxistischen Parteien äußerlich mit deren eigenen Mitteln zu schlagen. Er
verwandte rote Plakate wie sie.
Er gab seinem Saalschutz rote Armbinden, wenn auch mit dem schwarzen Hakenkreuz
im weißen Felde. Er schuf eine ebensolche Fahne, in der auf alle Fälle das Rot
vorherrschte. Er veranstaltete Massenversammlungen und Massenaufzüge, wie seine
Gegner der Linken. Diese Taktik brachte ihm und seiner Bewegung den Ruf des
Nationalbolschewismus ein. Ja, es hieß, im Grunde unterscheide sich der
Nationalsozialismus kaum vom russischen Bolschewismus. Man sah die
Äußerlichkeiten, aber nicht den Kern. Man hatte kein Verständnis dafür, daß nur
ganz neue Methoden es ermöglichten, an die verhetzte Arbeiterschaft
heranzukommen. Dabei hatte man doch sehen müssen, daß die Methoden der
bürgerlichen Parteien völlig wirkungslos blieben. Die Arbeiterschaft ging in
deren Versammlungen überhaupt nicht hinein, geschweige ließ sie sich von den
dort vorgetragenen Ideen beeinflussen. Bestenfalls war der Einfluß ein
negativer, indem die rote Presse alle derartigen Kundgebungen zu neuer Hetze
gegen die rechte Seite und gegen die »Reaktion« benutzte. Die
Nationalsozialisten dagegen füllten Versammlung um Versammlung, eine größer als
die andere, mit den breiten Volksmassen. Sie machten diese hierbei langsam mit
Ideen vertraut, die der extreme Gegensatz zum Marxismus und Bolschewismus sind.
Und sie überzeugten allmählich die Massen von der Richtigkeit dieser Ideen. Wäre
dies nicht der Fall gewesen, so hätte der Nationalsozialismus nicht in derartig
kurzer Zeit nach der
Machtergreifung Marxismus und Bolschewismus niederbrechen und praktisch
ausrotten können. Denn wäre nicht in den Kampfjahren die deutsche Arbeiterschaft
durch den Nationalsozialismus geistig mit dem extremen Gegensatz der
marxistisch-bolschewistischen Lehre durchdrungen worden, wäre es nicht denkbar,
daß heute gerade diese Arbeiterschaft den unbestreitbar scharf antimarxistischen
und antikommunistischen Reden des Führers und seiner Helfer zujubelte. Es wäre
nicht denkbar, daß jede Volksabstimmung ein neues Treuebekenntnis gerade auch
der Handarbeiterschaft zu Hitler und seiner Bewegung darstellte. So wie das
Reden, ist auch das Handeln des Nationalsozialismus, wie es in den Gesetzen
seines Staates zum Ausdruck kommt, das Gegenteil von Marxismus und
Bolschewismus. War das erste Ziel des Nationalsozialismus einst die Erringung
der Macht, so ist sein Ziel seit der Machtergreifung die Verwirklichung seiner
Ideen und Ideale mittels der Macht. Seine Werkzeuge sind der Staat und die
Partei.
zurück
Wenn wir die Frage aufwerfen, wie weit er dabei erfolgreich war, so kann ich
feststellen: Der Zusammenschluß des Volkes über alle bisher trennenden
Weltanschauungen, Klassen, Stände, Parteien und Einzelstaaten hinweg in einem
Reich ist zur Tatsache geworden. Der Nationalsozialismus hat ein geschlossenes
Ganzes, eine wirkliche Volksgemeinschaft geschaffen. Alle Versuche, die einst
sprichwörtliche Uneinigkeit zur Verfolgung fremder Interessen zu benutzen, »la
querelle allemande« zu entfachen, sind ein von vornherein hoffnungsloses
Beginnen. Fremde Staaten, die bis zur Machtergreifung immer noch in einem
Teil-Land des Deutschen Reiches eine Sonder- Gesandtschaft unterhielten, haben
diese als zwecklos zurückziehen müssen. Früher verteilten sich die Stimmen des
Volkes schließlich auf 36 Parteien und Parteichen, die alle einen von
kleinlichsten und egoistischsten Gesichtspunkten getragenen Kampf gegeneinander
führten, die nicht die großen gemeinsamen Interessen eines um sein Lebensrecht
ringenden Volkes aufzeigten. Heute stimmt das Volk in nie geahnter
Geschlossenheit für einen Führer und eine Partei. Heute nach dem Fortfall der
Parteien des Egoismus zeigen Führer und Partei - die mit den früheren Parteien
nur noch den Namen gemein hat - mehr denn je dem Volke die großen Lebensfragen
der Nation, um die zu kämpfen und für die Opfer zu bringen, es sich lohnt. Der
deutsche Idealismus Ist für Deutschland mobilisiert worden. Den Gegnern sind die
Angriffspunkte für ihre zersetzende Tätigkeit genommen. Nur ein letzter
Angriffspunkt ist noch nicht ganz ausgeschaltet. Dies sind die konfessionellen
Gegensätze. Demgemäß haben sich auch alle Gegner in der Austragung des künstlich
hervorgerufenen Kirchenstreites zusammengefunden. Wir haben festgestellt, daß
gerade atheistische Kommunisten, gottesleugnerische Marxisten, die früher aus
der Kirche ausgetreten waren, sich nunmehr in irgendeiner konfessionellen
Organisation kämpferisch betätigen und den Kirchenstreit zu schüren bemühen. Sie
haben nur ein Interesse: wenn schon sonst alle Gegensätze geschwunden sind,
wenigstens die Gegensätze der Konfessionen zu verschärfen und einen Gegensatz
zwischen dem Staat und den verschiedenen Kirchen zu schaffen.
Der Nationalsozialismus will, daß, wie einst unter Friedrich dem Großen, "jeder
nach seiner Fasson selig werde«. Der nationalsozialistische Staat gibt den
Kirchen, was der Kirchen Ist, die Kirchen haben dem Staate zu geben, was des
Staates ist. Darüber hinaus steht der nationalsozialistische Staat den inneren
Zänkereien der Bekenntnisse uninteressiert gegenüber.
Von diesem Grundsatz können auch noch so viele im Ausland tendenziös verbreitete
falsche Nachrichten über den Kirchenstreit in Deutschland nicht abbringen -
Nachrichten, die nur den einen Zweck verfolgen, gegen den Nationalsozialismus im
Auslande zu wirken, nachdem so viele andere Lügen ihre Wirkung verloren haben,
weil die Tatsachen gegen sie sprachen.
Denn die Behauptung, daß der nationalsozialistische Staat am Zusammenbrechen
sei, läßt sich mit dem besten Willen nicht mehr aufrechterhalten. Im Gegenteil:
mit jedem Jahre sterben Alte, die von überholten Überlieferungen nicht mehr
lassen konnten, fort und Jugend rückt nach, die durch und durch mit
nationalsozialistischem Geiste erfüllt ist. Eine Jugend, die ihre Erziehung hat
in der gewaltigen Organisation der Hitlerjugend, in deren Reihen sie lernte, den
Kameraden nur als Charakter zu werten, bei dem es bedeutungslos ist, welchem
Stande der Vater angehört, wieviel Geld der Vater besitzt, welche Arbeit er
verrichtet. Eine Jugendorganisation, in der dem jungen Menschen die Größe seines
Volkes, die Schönheit seiner Heimat gezeigt wird, in der ihm gelehrt wird,
seinen Geist und seinen Körper gesund zu erhalten und sich einzugliedern in die
Gesamtheit. Er wird erzogen in der Achtung vor dem Gesetz und im Glauben an
seine Nation. Die Zeit wirkt im neuen Staat. Die Gesetze zur Erzielung
rassischer Verbesserung, zur Verhinderung erbkranken Nachwuchses, die Maßnahmen
zur Förderung der Eheschließungen, die steuerlichen Erleichterungen für
kinderreiche Familien müssen ihre Folgen zeitigen. Die Landwirtschaft, die
Quelle völkischer Erneuerung, aus der die Bevölkerung der Städte neues gesundes
Blut erhält, ist durch den nationalsozialistischen Staat wieder in ihrer
Existenz gesichert. Sie ist gesichert durch Erbhofgesetzgebung, Entschuldung,
neue Marktordnung. Heute müssen nicht mehr Bauerngeschlechter den alten Hof, auf
welchem sie durch Jahrhunderte saßen, verlassen, weil er unter den Hammer kam,
wie dies vor der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus in immer größerer
Zahl geschah. Durch den Arbeitsdienst, in dem junge Deutsche nützliche Arbeit
für ihr Volk verrichten, ähnlich der Dienstzeit im Heere, ist die Ehre der
Arbeit äußerlich dokumentiert worden.
Der 1. Mai, einst der Tag der Klassenverhetzung, wurde durch den neuen Staat zum
Tag der Gemeinschaft aller Schaffenden, zum "Tag der Nationalen Arbeit«.
Der Erfolg der Arbeitsschlacht wurde zum Erfolg des Nationalsozialismus und
seines Führers. Von 6 ½ Millionen Arbeitslosen, die sich als furchtbares Erbe
bei der Machtergreifung vorfanden, wurden innerhalb der vergangenen zwei Jahre
rund 41/2 Millionen wieder in Arbeit gebracht. Neben der wirtschaftlichen
Bedeutung dieser Tatsache ist die moralische Bedeutung für diejenigen, welche
schuldlos auf die Almosen der arbeitenden Volksgenossen angewiesen waren, nicht
abzuschätzen. Es ist für Kenner des früheren Deutschland in die Augen springend,
daß heute keine bettelnden Wanderburschen mehr die Landstraßen bevölkern, und
die Gesichter der Menschen wieder einen zufriedenen Ausdruck gefunden haben. Die
Arbeitsfreude des schaffenden Menschen wird erhöht, seine Verbundenheit mit dem
neuen Staate gefestigt durch das große Werk der Erholung in der Freizeit,
genannt »Kraft durch Freude«. Es ist kaum abzuschätzen, welche Werte für das
Volksganze erhalten und neu geschaffen wurden durch die in jeder Stadt und in
jedem Ort erschlossenen Arbeitsmöglichkeiten.
Was allein bedeutet die Restaurierung der öffentlichen und privaten
Baulichkeiten in ganz Deutschland, die fast durchwegs vernachlässigt waren!
Was bedeutet die Wiederherstellung der Straßen, der Bau neuer Brücken, der Bau
neuer Kanäle, die Gewinnung neuen Landes an der Küste und in den Ödlandgebieten!
Welche auf Jahrhunderte hinausreichende Bedeutung allein haben die gewaltigen
Autobahnen! 1300 km Reichsautobahnen befinden sich heute im Bau, 1500 km sind
für den Bau freigegeben, die Entwurfsbearbeitung für weitere 2000 km ist fertig.
Täglich wird 1 km neu hergestellt. Die erste Strecke, die Bahn
Frankfurt-Darmstadt, wird nächster Tage, die Münchener Strecke im Juni dem
Verkehr übergeben. 93000 Arbeiter schaffen heute direkt auf den Baustellen,
150000 indirekt in Brückenbauanstalten, Steinbrüchen usw. Auf allen Gebieten
macht sich der befruchtende Einfluß der neuen Idee geltend. Ein Einfluß, der
sich zum Beispiel auch in der Angleichung des Rechts an das gesunde
Volksempfinden äußert, wie es im neuen, in Vorbereitung befindlichen Strafgesetz
zum Ausdruck kommen wird. Alle guten Deutschen wirken heute für ihr Volk.
Schule und Hochschule mit den entsprechenden Sparten der Wissenschaft wirken mit
an der Erziehung der Jugend und des Volkes überhaupt im neuen Geiste.
Ein über Deutschlands Grenzen hinaus bekannter Wissenschaftler, der sein reiches
Wissen auf dem Gebiete der Geopolitik - seine Kenntnisse der weltpolitischen
Tatsachen seit 1918 zur Aufklärung des deutschen Volkes einsetzte, der auf
diesen Gebieten auch mein Lehrer war - Herr Professor Dr. Karl Haushofer, weilt
zu meiner Freude heute abend unter uns. Als Krönung des Ganzen und zugleich als
Voraussetzung für den Bestand des Ganzen ersteht das neue deutsche Volksheer.
Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, daß eine Nation und ganz besonders dann, wenn
sie tüchtig ist, des Schutzes bedarf. Des Schutzes bedarf das Volk, auf daß es
in Ruhe seiner Arbeit nachzugehen vermag. Deutschland glaubte Jahre hindurch,
auf diesen Schutz verzichten zu können, das Ergebnis war eine dauernde seine
Arbeit störende, wenn nicht verhindernde Beunruhigung von außen her. Am
krassesten kam dies bei der Besetzung des Ruhrgebietes, des Gebietes
konzentriertester Arbeit Deutschlands, zum Ausdruck Es ist eine nicht zu
leugnende Tatsache, daß im internationalen Völkerleben das Recht eines Volkes
erst durch seine Macht gesichert ist; eine Tatsache, die unter anderen Ihr
großer Landsmann Rudolf Kjellen öfter als einmal zum Ausdruck brachte.
Deutschland aber hat ein Recht auf ungestörte Arbeit, hat ein Recht auf Schutz
seines Friedens. Es wäre eine verbrecherische Unterlassung der deutschen
Regierung, wollte sie Deutschland nicht durch Schaffung von Macht sein Recht
sichern. Das ideale Ziel der Erhaltung des Friedens ist für Deutschland, das den
gewaltigen Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, den Kampf zur Erneuerung seines
Lebens führt, zugleich eine sachliche Notwendigkeit.
Der Führer ist Frontkämpfer und ich bin ja auch Frontkämpfer, und fast alle
anderen Mitarbeiter des Führers sind ebenfalls Frontkämpfer des furchtbarsten
Krieges aller Zeiten. Wir wissen, was der Krieg bedeutet und lieben deshalb den
Frieden. Wir wissen, daß der Weltkrieg im ganzen 15 Millionen Tote gefordert
hat. Wir wissen aber auch, daß der Friede desto besser gesichert ist, je weniger
etwa abenteuerlustige Nachbarn das Gefühl haben können, daß der Einmarsch in
deutsches Land ein militärischer Spaziergang sei. Die Welt weiß heute:
Das neue Deutschland hat alles getan, um einen eventuellen Einmarsch fremder
Truppen nicht zu einem militärischen Spaziergang werden zu lassen! Kaum je war
wohl ein Volk so entschlossen, sich, wenn nötig, bis zum letzten Mami zu wehren,
wie das deutsche Volk heute. Die schwere Prüfungszeit der letzten Jahrzehnte und
die moralische Erziehung, die der Nationalsozialismus vollzog, haben diese
Entschlossenheit hervorgerufen. Es wäre wiederum ein Verbrechen der
nationalsozialistischen Regierung, wenn sie diesen unbedingten
Verteidigungswillen der Menschen nicht ergänzte durch eine Bewaffnung, die die
Menschen nicht wehrlos preisgibt der durch Jahrzehnte betriebenen Aufrüstung
anderer Staaten. Lloyd George sagte schon vor dem Kriege laut »Daily Chronicle«
vom 1. Januar 1914: »Das deutsche Heer ist nicht nur eine Lebensbedingung für
das Deutsche Reich, sondern auch für die Unabhängigkeit und das Leben der
deutschen Nation, die von Völkern umgeben ist, von deren Heeren fast jedes
einzelne ebenso groß ist wie das ganze deutsche.«
Wieviel mehr trifft dieser Satz heute zu! Wenn Sie fragen mögen, woher
Deutschland das Geld zu seiner Bewaffnung nimmt, so kann ich Ihnen erwidern,
daß sich der größte Teil der notwendigen Materialien im eigenen Lande vorfindet,
ebenso wie die Arbeitskräfte in nur zu großer Zahl vorhanden sind. Es ist
lediglich eine Frage der inneren Organisation, um mittels der Materialien und
Arbeitskräfte die benötigten Waffen erstehen zu lassen, wobei die ergänzenden,
unbedingt aus dem Ausland einzuführenden Rohstoffe im Verhältnis keine
entscheidende Rolle spielen. Mag die Welt heute Deutschland noch keine volle
Gerechtigkeit widerfahren lassen - ich habe die Überzeugung, daß eine künftige
Geschichtsschreibung feststellt: Deutschland hat recht getan!
Vielleicht wird auch diese Geschichtsschreibung weiter feststellen, daß durch
die Wiederwehrhaftmachung Deutschlands ein neuer Krieg in Europa verhindert
wurde, weil der Anreiz wegfiel, den ein unbewaffneter Staat hoch-bewaffneten
Nachbarstaaten bietet. Ich weiß, daß da und dort in der Welt mit dem Gedanken
gespielt wird, wenigstens mit wirtschaftlichen Mitteln gegen Deutschland Krieg
zu führen, so wie die zeitweise von jüdischer Seite betriebene Boykottierung
Deutschlands bereits Erscheinungen wirtschaftlichen Krieges waren. Ich kann
Ihnen aber auch versichern, daß alle derartigen Versuche auf die Dauer
vergeblich sind, so wie der Boykott sich schließlich als wirkungslos erwies.
Vielleicht sind derartige Tendenzen im übrigen auch ein Teil jener Kraft, die,
indem sie Böses will, Gutes hervorbringt. Der Druck steigert den Willen zur
Abwehr. Die Abwehr aber besteht in Maßnahmen, sich immer mehr von dem
außerdeutschen Produktionsgebiet unabhängig zu machen - und das Land der
hochentwickeltsten Technik, der besten Chemie der Welt, findet Mittel und Wege
hierzu! Manches ist bereits erreicht, Vieles in Vorbereitung. Ich betone aber
ausdrücklich, daß es nicht der Wunsch der deutschen Regierung ist, sich vom
Ausland völlig abzuschließen. Deutschland wünscht Beziehung zu anderen Ländern,
nicht zuletzt auf wirtschaftlichem Gebiete. Der Austausch von Gütern bringt den
Austausch anderer Beziehungen mit sich, die das gegenseitige Verständnis und
damit den Frieden fördern. Deutschlands Regierung würde aber andererseits
wiederum gewissenlos handeln, wenn sie gefährlichen Boykottendenzen nicht
rechtzeitig durch Vorbereitung entsprechender Maßnahmen vorbeugte.
Die Welt hat im neuen Deutschland einen gefestigten Staat mit einer Regierung
vor sich, die sich ihrer Pflichten bewußt ist. Dieser neue Staat und seine
Regierung sind durch die nationalsozialistische Bewegung geschaffen und aus
dieser heraus entstanden. Sie mögen vielleicht der Meinung sein, daß damit die
nationalsozialistische Bewegung ihre Aufgabe erfüllt hat, daß sie abgelöst wurde
durch den nationalsozialistischen Staat. Diese Meinung ist falsch. Die
nationalsozialistische Bewegung ist zu einem Teil des nationalsozialistischen
Reiches geworden, in dem sie neue und noch größere Aufgaben als bisher zu
erfüllen hat. Sie, die zutiefst im Volke wurzelt, deren Gliederungen bis in die
kleinsten Orte hineinreichen, auf deren Organisationssträngen die Verbindung
zwischen Volk und Regierung aufrechterhalten wird, ist zu einer neuen und
besseren Volksvertretung geworden als die in sich zerrissene Volksvertretung des
früheren Parlaments. Die nationalsozialistische Partei ist zur Vertretung des
Volksganzen und zur Vertretung der großen Volksinteressen in ihrer Gesamtheit
geworden. Sie ist die notwendige Ergänzung der autoritären Regierung. Sie ist
der Apparat, durch den die Regierung die Wirkung ihrer Maßnahmen im Volke
nachprüft und durch den sie Anregungen und Wünsche von unten erhält, die darin
ihren gesetzlichen Ausdruck finden. Der Nationalsozialismus beherrscht das Leben
des deutschen Volkes, er befruchtet es - ja er hat ihm das Leben erhalten.
Deutschland wäre verloren gewesen, wenn nicht der eine Mann gekommen wäre, der
den Nationalsozialismus schuf: Adolf Hitler.
War es Zufall, daß er kam? Ich glaube es nicht. Ich glaube, daß eine Vorsehung
den Völkern, welche den Untergang nicht verdienen, die noch eine Aufgabe in
dieser Welt zu erfüllen haben, zur rechten Zeit d e n Mann sendet, der sie vor
dem Untergang bewahrt. Ein solcher Mann braucht dann allerdings auch die
autoritäre Gewalt.
Vielleicht wenden Sie ein, daß es nicht gut sei, daß ein Mann alle Macht in
seiner Hand vereint. Vielleicht wenden Sie ein, daß schließlich auch Adolf
Hitler Gefahr laufen kann, mit Willkür und Unbedacht seine Alleinherrschaft
auszuüben!
Ich kann nur erwidern: ein größerer Schutz gegen den Mißbrauch eines Amtes als
parlamentarische Kontrollorgane oder als eine Teilung der Macht ist das Gewissen
der sittlichen Persönlichkeit. Und ich weiß aus der Kenntnis des Menschen Adolf
Hitler, daß niemand mehr sich seinem Gewissen verantwortlich fühlen kann und
Kraft seines Gewissens seinem Volke, als er. Sein Gewissen, die Verantwortung
vor seinem Gott, vor seinem Volk und vor der Geschichte sind seine letzte und
höchste Instanz.
Die Richtigkeit seines Handelns aber prüft er nach, indem er sich von Zeit zu
Zeit direkt an das Volk wendet Dieses wird seine Führerschaft immer von neuem
bestätigen! Er weiß, daß seine Ehre mit all seinem Handeln unlöslich verknüpft
ist. Er kann seine Verantwortung nicht verstecken hinter Beschlüssen
unverantwortlicher Parlamentsmehrheiten. Eine spätere Geschichtsschreibung wird
anerkennen, was Hitler für die Konsolidierung nicht nur der deutschen,
sondern auch der europäischen Verhältnisse dadurch getan hat, daß er einen
ebenso entschiedenen, wie klaren Weg der deutschen Politik einschlug und daß er
vor aller Welt aussprach, was ist. So wie in der Innenpolitik Deutschlands hat
er auch in der Außenpolitik den gesunden Menschenverstand ausschlaggebend zur
Geltung gebracht. Für Deutschland hat Adolf Hitler durch Taten dieses gesunden
Menschenverstandes die Gesundung gebracht Ich bin der Überzeugung, daß er auch
in der Außenpolitik durch die Anwendung des gleichen Prinzips klarere und
gesündere Verhältnisse schafft, die helfen werden, der Welt diese notwendige
Beruhigung zu bringen. Die gesünderen Verhältnisse werden schon dadurch zum
Ausdruck kommen, daß die Welt endlich sich davon überzeugt, die Regierung
Hitlers denke nicht daran etwa auf einen Krieg hinzusteuern, wie immer
wiederkehrende Behauptungen im Auslande vorgeben.
Wie der Führer selbst betonte, braucht Deutschland um seiner Waffenehre willen
keinen Krieg zu führen. Denn es hat sie nie verloren. Daß aber ein neuer Krieg
die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse, welche die Folgen eines
früheren Krieges sind, nicht zu bessern vermag, sondern endgültig das Chaos
herbeiführen müßte, ist eine für jeden deutschen Politiker selbstverständliche
Einsicht. Deutschland will keinen Krieg, Deutschland will den wahrhaften
Frieden!
Nicht Krieg behebt die Notlage, unter der alle Völker leiden, sondern die
Einsicht, daß anstelle des Gegeneinanders das Miteinander der Nationen treten
muß. Möge mein Vortrag helfen, für diese Gedanken zu werben, möge er einen
kleinen Beitrag darstellen für die Verständigung zwischen den Völkern durch
Verbreitung von Verständnis für das im Mittelpunkt Europas und heute im
Mittelpunkt der Ereignisse stehende deutsche Volk. Dann ist der Sinn, den ich
mit meinem Vortrag verband, erreicht.
zurück
Jüdische Kriegserklärung an das Deutsche Reich vom 24. März 1933
“Ganz Israel vereint sich im Zorn gegen den Angriff der
Nazis auf die Judenheit in Deutschland.
....
Vierzehn Millionen Juden, über alle Welt verstreut, sind aufgestanden wie ein
Mann, um dem Deutschen Verfolger ihrer Glaubensgenossen den Krieg zu erklären.
Meinungsverschiedenheiten und Gegensätze sind in dem einen Ziel untergegangen -
den 600.000 Juden in Deutschland, die von den Hitleristen terrorisiert werden,
beizustehen und das Faschistische Deutschland zu zwingen, seinen Feldzug der
Gewalt und der Unterdrückung gegen die Jüdische Minderheit zu beenden.
Die Weltjudenheit hat sich entschlossen, angesichts der Wiederbelebung der
mittelalterlichen Judenhatz nicht ruhig zu bleiben.
Deutschland wird veranlaßt werden, eine hohen Preis für Hitlers Judenfeindschaft
zu zahlen. Es ist konfrontiert mit einem internationalen Handels- , Finanz- und
Regierungsboykott. Es wird sich in geistiger und kultureller Isolierung
wiederfinden, zurückschrecken vor dem flammenden Kreuzzug, den Juden in aller
Welt zur Verteidigung ihrer bedrängten Brüder jetzt unternehmen.
Der Jüdische Handelsherr verläßt seinen Geschäftssitz, der Bankier sein
Vorstandszimmer, der Ladenbesitzer seinen Laden und der Bettler seine armselige
Hütte, um zusammenzuströmen zu dem, was zum Heiligen Krieg zur Niederwerfung der
Hitleristischen Feinde der Juden geworden ist.
Pläne für einen konzertierten Jüdischen Vergeltungsschlag gegen
Hitlerdeutschland reifen in Europa und in Amerika heran.
In London, New York, Paris und Warschau vereinigen sich zu einem Handelskrieg
gegen Deutschland. Überall in der Jüdischen Geschäftswelt werden Entschließungen
gefaßt, die Handelbeziehungen mit Deutschland abzubrechen.
Eine große Zahl von Geschäftsleuten in London haben beschlossen, keine Deutschen
Waren mehr zu kaufen, auch wenn das für sie zu schweren Verlusten führt.
Ähnliche Aktionen werden in den Vereinigten Staaten durchgeführt.
Massenversammlungen in New York und in anderen Amerikanischen Städten, an denen
Hunderttausende empörter Juden teilnahmen, haben einen Totalboykott Deutscher
Waren gefordert. In Polen ist das Handelsembargo gegen Deutschland bereits in
kraft. In Frankreich ist der vorgeschlagene Bann gegen Importe aus Deutschland
in Jüdischen Kreisen weitgehend vorbereitet.
Ein konzertierter Weltboykott seitens Jüdischer Käufer wird wahrscheinlich dem
Deutschen Exporthandel schweren Schaden zufügen. Jüdische Kaufleute in aller
Welt sind Großabnehmer Deutscher Industrieerzeugnisse ....
Deutschland ist ein schwergewichtiger Kreditnehmer auf den internationalen
Finanzmärkten, wo der Jüdische Einfluß beträchtlich ist. Anhaltender
Antisemitismus in Deutschland wird wahrscheinlich einen heftigen Rückstoß mit
sich bringen. Von der Seite Jüdischer Finanziers ist ein Schachzug getan, um
Druck auszuüben, damit anti-jüdische Aktionen aufhören.
.....
In ganz Amerika ist die gesamte Judenheit zu einer noch nie dagewesenen hitzigen
Empörung gegen Deutschland erweckt worden. Ein rabbinischer Erlaß hat den
kommenden Montag zu einem Tag des Fastens und des Gebets gegen die
Hitler-Kampagne erklärt. ....
Neben einer Monsterversammlung im Madison Square Garden werden in 300
Amerikanischen Städten Versammlungen abgehalten werden...
zurück
.....

Die Protokolle der Weisen
von Zion
Einführung
Die als Protokolle der Weisen von Zion bekannte Schrift stammt wahrscheinlich
aus dem Jahre 1897. Seit ihrem Bekanntwerden wird sie von freimaurerischen und
zionistischen Kreisen hartnäckig als Fälschung bezeichnet. Gerichtsgutachter
hatten
jedoch schon in den 30er-Jahren das Gegenteil festgestellt! Die Protokolle
gelten
bei uns als verbotene Literatur, daher werden sie gejagt und aus dem Verkehr
gezogen, wo immer man ihnen habhaft wird. Deren Verbreitung wird in Österreich
und Deutschland als "Volksverhetzung" und als "NS-Widerbetätigung" geahndet!
Die Bezeichnung Protokolle ist irreführend, weil es sich dabei um einen
gesellschaftspolitischen Plan handelt, der in seiner Diabolik und
Hinterhältigkeit
seinesgleichen sucht. Sensibel oder seelische labile Menschen seien daher
gewarnt!
Das Lesen dieses Schrift hat bereits des öfteren psychische Krisen ausgelöst und
schon so manchen in den Suizid getrieben!
Falls der Leser dieses satanische Werk bis zum Schluß durchhält, möge er den
darin kundgetanen Plan mit der politischen, wirtschaftlichen, finanztechnischen
und gesellschaftlichen Realität der heutigen Zeit vergleichen und danach selbst
urteilen, ob eine Fälschung vorliegt! Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß
die
"Protokolle" aus dem 19. Jahrhundert stammen!
Die hier vorliegende deutsche Version gilt als "interpretiert" und "kommentiert"
und inhaltlich den "Original" aus dem Jahre 1897 angepasst. Wer über die genaue
Herkunft der Protokolle, die im Prinzip aus dem spanischen stammen (eine
Korrespondenz zwische Juden in Spanien und Istanbul), sollte sich wieder an uns
wenden. Wir haben eine Kopie der spanischen Übersetzungen sowie ein
Kommentar oder Vorwort von Henry Ford der damals schon die Gefahr der
Zionisten korrekt eingeschätzt hat. Heute sind sie umso mächtiger und um nichts
weniger gefährlich.
DER WORTLAUT DER 24 PROTOKOLLE
zurück
************
Lassen wir alles Gerede beiseite, prüfen wir jeden einzelnen Gedanken,
beleuchten
wir die Lage durch Vergleiche und Schlußfolgerungen. Ich werde unser System
sowohl von unserem Gesichtspunkte aus als auch nach der nichtjüdischen
Auffassung entwickeln. Festzuhalten ist, daß die Menschen mit bösen Instinkten
viel zahlreicher sind als die mit guten. Daher erzielt man bessere Erfolge, wenn
man die Menschen mit Gewalt und Einschüchterung als mit gelehrten Erörterungen
regiert.
Jeder Mensch trachtet nach Herrschaft, jeder möchte Diktator werden, wenn er es
nur könnte, und nur wenige sind bereit, ihren eigenen Nutzen dem Gemeinwohle zu
opfern. Wer hat die Raubtiere, die man Menschen nennt, im Zaume gehalten? Wer
hat sie bisher geleitet?
Zu Beginn der sozialen Ordnung unterwarfen sie sich der rohen und blinden
Gewalt, später dem Gesetze, das nichts anderes ist als die gleiche Gewalt, nur
verkleidet. Ich folgere daraus, daß nach dem Naturgesetze das Recht in der
Gewalt
liegt.
Die politische Freiheit ist keine Tatsache, sondern eine bloße Idee. Mann muß es
verstehen, diese Idee zu verwerten, sobald man die Volksmassen durch den Köder
einer Idee auf seine Seite bringen muß, falls dieselben die Absicht haben, die
herrschende Partei zu stürzen. Diese Aufgabe ist leicht zu lösen, wenn der
Gegner
seine Macht aus der Idee der Freiheit, dem sogenannten Liberalismus, schöpft und
dieser Idee zuliebe etwas von seiner Macht opfert.
In diesem Augenblicke wird unsere Lehre triumphieren: sobald die Zügel der
Regierung gelockert sind, werden sie kraft Naturgesetzes sofort von anderen
Händen ergriffen, weil die blinde Gewalt der Masse nicht einen Tag ohne Führer
sein kann; die neue Macht tritt einfach an die Stelle der früheren Macht, die
durch
den Liberalismus entkräftet wurde. In unserer Zeit hat die Macht des Goldes die
Herrschaft der liberalen Regierung ersetzt. Es gab eine Zeit, wo der Glaube an
Gott
herrschte.
Die Idee der Freiheit läßt sich nicht verwirklichen, denn niemand versteht es,
von
ihr den richtigen Gebrauch zu machen. Man braucht das Volk nur kurze Zeit sich
selbst regieren zu lassen und die Selbstverwaltung verwandelt sich alsbald in
Zügellosigkeit.
Von diesem Augenblicke an entstehen Zwistigkeiten, die rasch zu sozialen
Kämpfen führen, die Staaten gehen in Flammen auf und ihre ganze Größe fällt in
Asche zusammen.
Mag nun ein Staat sich unter der Wirkung seiner eigenen Erschütterungen
erschöpfen oder mögen ihn seine inneren Zwistigkeiten äußeren Feinden
ausliefern,
jedenfalls kann er als unrettbar verloren angesehen werden: Er ist in unserer
1. Protokoll
Gewalt. Die Herrschaft des Kapitales, das ganz in unseren Händen ist, erscheint
ihm dann wie ein Rettungsanker, an den er sich wohl oder übel anklammern muß,
will er nicht versinken.
Wenn jemand vom liberalen Standpunkte aus solche Erwägungen für unmoralisch
halten sollte, so frage ich ihn: Wenn jeder Staat zwei Feinde, einen äußeren und
einen inneren hat, und wenn es ihm erlaubt ist, gegen den äußeren Feind ohne
Rücksicht auf Moral alle Kampfmittel anzuwenden z.B. ihm seine Angriffs- und
Verteidigungspläne nicht bekanntzugeben oder ihn bei Nacht oder mit überlegenen
Streitkräften anzugreifen, warum, frage ich, sollten solche Mittel gegenüber dem
schlimmeren Feind, der die soziale Ordnung und den Wohlstand zerstört,
unmoralisch sein?
Kann ein gesunder Geist hoffen, die Volksmassen mit den Mitteln der Ermahnung
oder Überredung erfolgreich zu führen, wenn dem Volke, das nur oberflächlich
denkt, die Freiheit zum Widersprüche gegeben ist, der, wenn auch sinnlos, dem
Volke verführerisch erscheint?
Diese Leute lassen sich ausschließlich von ihren kleinlichen Begierden, ihren
abergläubischen Anschauungen, ihren Gebräuchen, Überlieferungen und
gefühlsmäßigen Grundsätzen leiten, sie sind das Spielzeug der streitenden
Parteien,
die sich selbst der vernünftigsten Übereinkunft entgegenstemmen.
Jede Entscheidung der Masse hängt von Zufälligkeiten ab; sie hat von der
Geheimkunst der Politik keine Ahnung, trifft daher ganz törichte Entscheidungen
und legt so den Keim der Anarchie in die Verwaltung. Politik hat mit Moral
nichts
gemein.
Ein Herrscher, der sich von der Moral leiten läßt, handelt nicht politisch und
seine
Macht steht auf schwachen Füßen. Wer herrschen will, muß zu List und Heuchelei
greifen. Hohe Eigenschaften eines Volkes wie Offenheit und Rechtschaffenheit
sind
in der Politik nur Laster, denn sie stürzen die Könige leichter von ihrem Thron
als
selbst der mächtigste Feind. Solche Eigenschaften mögen die Merkmale der
nichtjüdischen Reiche sein, wir aber dürfen sie uns auf keinen Fall zur
Richtschnur
nehmen.
Unser Recht liegt in der Gewalt. Das Wort Recht ist ein leerer, nicht
bestimmbarer
Begriff. Es besagt lediglich: Gebt mir, was ich will, damit ich dadurch beweisen
kann, daß ich der Stärkere bin.
Wo fängt das Recht an, wo hört es auf? In einem Staate, in dem die Macht
schlecht
organisiert ist, in dem die Gesetze und der Herrscher durch die zahllosen
Rechte,
die der Liberalismus geschaffen hat, ohnmächtig geworden sind, finde ich ein
neues Recht, nämlich mich kraft des Rechtes des Stärkeren auf die ganze
bestehende Rechtsordnung zu stürzen und sie umzustoßen, die Hand an die Gesetze
zu legen, alle Einrichtungen umzubilden und der Herr derer zu werden, die uns
ihre
Rechte, die sie sich durch Gewalt verschafft hatten, überlassen und ihre Macht
freiwillig, aus Liberalismus verzichtet haben.
Während heute alle Mächte wanken, wird unsere Macht stärker sein als jede
andere, weil sie so lange unsichtbar bleiben wird, bis sie durch keine List mehr
untergraben werden kann.
Aus dem vorübergehenden Bösen, das wir jetzt anrichten müssen, wird das Gute
einer unerschütterlichen Regierung hervorgehen, die den geregelten Lauf des
nationalen Lebens, dessen Räderwerk durch den Liberalismus gestört wurde,
wieder herstellen wird.
Der Zweck heiligt die Mittel. Wenden wir bei unseren Plänen weniger
Aufmerksamkeit dem Guten und Moralischen zu als dem Notwendigen und
Nützlichen.
Vor uns liegt ein Plan, in dem wie bei einem Kriegsplan die Linie eingezeichnet
ist,
die wir nicht verlassen dürfen, ohne Gefahr zu laufen, die Arbeit von
Jahrhunderten
zu zerstören.
Um zu unserem Ziele zu gelangen, müssen wir die Niedertracht, die
Unbeständigkeit, den Wankelmut der Masse und ihre Unfähigkeit verstehen, die
Bedingungen ihres eigenen Daseins und ihrer eigenen Wohlfahrt zu erkennen und
zu würdigen. Man muß einsehen, dass das Volk nicht urteilen kann und einmal nach
rechts, einmal nach links horcht. Ein Blinder kann einen Blinden nicht leiten,
ohne
ihn nicht in den Abgrund zu führen. Daher können auch die aus dem Volke
emporgestiegenen Angehörigen des Pöbels, mögen sie auch noch so begabt sein,
mangels ihrer Verständnislosigkeit für die hohe Politik, die Menge nicht führen,
ohne nicht die ganze Nation ins Verderben zu stürzen.
Nur eine von Jugend auf zur Selbstherrschaft erzogene Persönlichkeit kann die
Worte verstehen, die aus dem politischen Alphabet gebildet werden.
Ein Volk, das sich selbst, d.h. den Emporkömmling(en) aus seiner Mitte
überlassen
ist, stürzt sich durch den Hader machthungriger Parteien und die daraus
entstehende
Unordnung ins Verderben. Ist es der Masse möglich, ruhig und ohne
Eifersüchteleien zu urteilen oder die Angelegenheiten des Landes zu leiten, die
mit
persönlichen Interessen nicht vermengt werden sollen? Kann sie sich gegen äußere
Feinde wehren? Das ist unmöglich. Ein Plan, der in ebensoviele Teile zerrissen
wird, als die Menge Köpfe hat, verliert seine Einheitlichkeit; er wird
unverständlich
und unausführbar.
Nur ein unabhängiger Herrscher kann seine großzügigen Pläne verfolgen und auf
das Räderwerk der Staatsmaschine Einfluß nehmen. Daraus folgt, daß die
Regierung eines Landes, soll sie nützlich und erfolgreich sein, nur in den
Händen
eines einzigen verantwortlichen Mannes liegen darf. Ohne absoluten Despotismus
gibt es keine Zivilisation; sie ist nicht das Werk der Menge, sondern nur ihres
Führers, mag er wer immer sein.
Die Masse ist ein Barbar und beweist dies bei jeder Gelegenheit. Sobald die
Masse
die Freiheit an sich reißt, verwandelt sie sich sehr rasch in Anarchie, die die
höchste
Stufe der Barbarei ist.
Schauen Sie auf diese vom Alkohol berauschten, vom Weingenuß stumpfsinnig
gewordenen Tiere, die das Recht, unbeschränkt zu saufen, gleichzeitig mit der
Freiheit erworben haben. Wir dürfen nicht dulden, daß die Unsrigen auf diese
tiefe
Stufe herabsinken.
Die nichtjüdischen Völker sind durch den Alkohol verdummt; verdummt ist ihre
Jugend durch das Studium der Klassenen sie von unseren Helfershelfern in den
reichen Häusern, wie z.B. Hauslehrern, Dienstboten, Erzieherinnen, von unseren
Handlungsgehilfen, unseren Weibern an den Vergnügungsstätten der Nichtjuden
verleitet wurden. Zu letzteren rechnen ich auch die sogenannten Damen der
Gesellschaft, die die Liederlichkeit und den Luxus jener Weiber freiwillig
nachahmen.
Unsere Losung ist: Gewalt und Hinterlist. Nur die Gewalt allein siegt in der
Politik,
insbesondere dann, wenn sie in den für einen Staatsmann unentbehrlichen Talenten
verborgen ist. Gewalt muß der Grundsatz sein, List und Heuchelei die Regel für
die
Regierungen, welche nicht gewillt sind, ihre Krone an die Vertreter irgend einer
neuen Macht zu verlieren.
Dieses Übel ist das einzige Mittel, zum Ziel, zum Guten, zu gelangen. Daher
dürfen
wir uns von Bestechung, Betrug und Verrat nicht abhalten lassen, sobald dies für
unser Ziel dienlich sein kann. In der Politik muß man fremdes Eigentum, ohne zu
zaudern, nehmen, wenn man durch dieses Mittel Unterwerfung und Macht erlangen
kann. Unser Staat, der den Weg friedlicher Eroberung geht, wird sich veranlaßt
sehen, die Schrecken des Krieges durch die weniger auffallenden, aber viel
wirksameren Hinrichtungen zu ersetzen, die zur Aufrechterhaltung des Terrors,
als
Mittel zur Erzielung blinden Gehorsams notwendig sind. Gerechte, aber
unbeugsame Strenge ist das wichtigste Machtmittel eines Staates.
Nicht bloß wegen unseres Vorteiles, sondern wegen unserer Pflicht, den Sieg
davonzutragen, müssen wir an dem Grundsätze der Gewalt und der Hinterlist
festhalten. Diese auf Berechnung beruhende Lehre ist ebenso wirksam wie die
Mittel, deren sie sich bedient. Nicht bloß durch diese Mittel, sondern auch
durch
die rücksichtslose Strenge unserer Lehre werden wir siegen und alle Regierungen
unserer Oberregierung unterwerfen. Die Erkenntnis, daß wir unbeugsam sind, wird
genügen, daß jede Unbotmäßigkeit aufhört.
Wir waren die ersten, die einst dem Volke die Worte Freiheit, Gleichheit,
Brüderlichkeit hinwarfen. Worte, die seither so oft von unwissenden Papageien
nachgeplappert wurden, die, durch diesen Lockruf von überall her angezogen, die
Wohlfahrt der Welt, die wahre persönliche Freiheit, die einst so wohl geschützt
vor
dem Druck des Pöbels war, nur zerstörten. Menschen, die sich für gescheit
hielten,
erkannten nicht den verborgenen Sinn dieser Worte, fühlten nicht den Widerspruch
heraus. Sie sahen nicht, den Widerspruch heraus. Sie sahen nicht, daß es in der
Natur keine Gleichheit gibt, daß die Natur selbst die Ungleichheit des
Verstandes,
des Charakters, der Intelligenz in Abhängigkeit von ihren Gesetzen geschaffen
hat.
Diese Leute haben nicht verstanden, daß die Masse eine blinde Macht ist, daß die
von ihr gewählten Emporkömmlinge in der Politik ebenso blind sind als die Masse
selbst, daß der Eingeweihte, auch wenn er ein Dummkopf ist, regieren kann,
während der Uneingeweihte, auch wenn er ein Genie ist, von der Politik nichts
versteht. All das ist den Nichtjuden entgangen.
Auf diesen Grundlagen indessen beruhten die dynastischen Regierungen. Der Vater
übertrug die Geheimnisse der Politik auf seinen Sohn derart, daß sie bis auf die
Mitglieder der regierenden Familie niemandem bekannt wurden, damit niemand
das Geheimnis verrate. Im Laufe der Zeiten ging die Bedeutung dieser mündlichen
Überlieferung der Staatskunst verloren und dieser Verlust trug zum Erfolge
unserer
Sache bei.
Unsere Schlagworte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit brachte mit Hilfe
unserer
geheimen Agenten in unsere Reihen ganze Legionen, die unsere Fahnen mit
Begeisterung trugen. Indessen waren diese Worte Würmer, die die Wohlfahrt der
Nichtjuden annagten, indem sie überall den Frieden, die Ruhe, die Einigkeit
zerstörten und die Grundlagen ihrer Staaten unterwühlten. Wir werden später
sehen,
daß dies zu unserem Triumphe führte.
Auf den Trümmern des Blut- und Geschlechtsadels haben wir den Adel der
Intelligenz und des Geldes errichtet. Als unterscheidendes Merkmal dieser neuen
Aristokratie erklärten wir den Reichtum, der von uns abhängt, und die
Wissenschaft, deren Richtung unsere Weisen bestimmen.
Unser Triumph wurde übrigens durch den Umstand erleichtert, daß wir im Verkehr
mit den Leuten, die uns unentbehrlich erschienen, immer an die empfindlichsten
Seiten des menschlichen Geistes rührten wie z.B. Empfänglichkeit für Wohltaten,
Berechnung, Begehrlichkeit, Unersättlichkeit in materiellen Bedürfnissen; jede
dieser menschlichen Schwächen ist geeignet, die Tatkraft zu ersticken, indem
hierdurch der Wille der Menschen demjenigen dienstbar gemacht wird, der ihnen
ihre Tatkraft abkauft.
Der Begriff Freiheit gab die Möglichkeit, die Massen zu überzeugen, daß die
Regierung lediglich der Beauftragte des Eigentümers des Landes, also des Volkes
ist, und daß man diesen Verwalter ebenso wie abgetragene Handschuhe wechseln
kann. Die Absetzbarkeit der Volksvertreter brachte diese in unsere Gewalt; ihre
Wahl hängt von uns ab.
Für unsere Absichten muß es unbedingt vermieden werden, daß Kriege
Landgewinne bringen; so wird jeder Krieg auf das wirtschaftliche Gebiet
übertragen und die Völker werden die Macht unserer Vorherrschaft erkennen. Diese
Lage der Dinge liefert die Gegner unseren internationalen Vertreter aus, die
über
Millionen von Augen verfügen, die durch keine Landesgrenzen aufgehalten
werden. Dann wird unser internationales Recht die nationalen Rechte beseitigen
und über die Völker ebenso herrschen, wie das bürgerliche Recht der einzelnen
Staaten die Beziehungen der Untertanen untereinander regelt.
Die Beamten, die wir unter Bedachtnahme auf ihre Eignung zu sklavischem
Gehorsam auswählen werden, sollen von der höheren Staatskunst nichts verstehen.
Auf diese Weise werden sie leicht zu bloßen Bauern in unserem Schachspiele und
gänzlich abhängig von unseren weisen und genialen Ratgebern sein, die von
Jugend auf besonders dazu erzogen wurden, die Regierung der ganzen Welt zu
führen. Wie Sie bereits wissen, haben diese unsere Fachleute die Kenntnis der
Regierungskunst aus unseren politischen Plänen, aus den Erfahrungen der
Geschichte und dem Studium aller bemerkenswerten Ereignissen geschöpft. Die
Nichtjuden ziehen aus der Beobachtung der Geschichte keinen praktischen Nutzen,
sondern lassen sich von durch Gewohnheit angeeigneten, rein theoretischen
Kenntnissen leiten., die wirkliche Erfolge nicht zeitigen können. Wir brauchen
uns
um die Nichtjuden nicht zu kümmern. Mögen sie eine Zeit lang noch von der
Hoffnung auf neue Unterhaltungen oder von der Erinnerung an vergangene
Freuden leben. Mögen sie sich vormachen, daß der Glaube an die theoretischen
Gesetze, den wir ihnen eingeimpft haben, von größter Bedeutung sei. Zu diesem
Zwecke vermehren wir ununterbrochen durch unsere Presse das blinde Vertrauen
zu diesen Gesetzen. Die Intelligenzschicht der Nichtjuden wird auf ihre
Kenntnisse
stolz sein und sie so verwerten, wie ihnen unsere Vertreter in der Absicht
vormachen, ihren Geist in die Richtung, die für uns nötig ist, zu leiten.
Glauben Sie nicht, daß unsere Behauptungen nur leere Worte sind. Beachten Sie
den Erfolg, den uns Darwin, Marx und Nietzsche gebracht haben. Wenigstens uns
2. Protokoll
zurück
sollte dieser zersetzende Einfluß dieser Lehren klar sein.
Es ist für uns unerläßlich, mit den Ideen, Charakteren und modernen
Geistesrichtungen der Völker zu rechnen, und weder in der Politik, noch in der
Verwaltung Fehler zu begehen. Unser System, das der Gemütsbeschaffenheit der
einzelnen Völker, mit denen wir in Berührung stehen, angepaßt werden muß, wird
nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn seine praktische Durchführung von den
Erfolgen, die sich aus der Vergangenheit und der Gegenwart zugleich ergeben,
ausgeht.
In den gegenwärtigen Staaten ist die Presse eine große Macht, durch die man die
öffentliche Meinung beherrscht. Ihre Aufgabe ist es, auf die angeblich
notwendigen
Forderungen hinzuweisen, die Beschwerden des Volkes zur Kenntnis zu bringen,
Unzufriedenheit zu erwecken und zum Ausdruck zu bringen.
Die Presse verkörpert die sogenannte Freiheit. Aber die Staaten haben nicht
verstanden, diese Macht zu benützen und so ist sie in unsere Hände gefallen.
Durch
die Presse errangen wir unseren Einfluß, blieben aber dabei doch im Dunklen.
Dank der Presse haben wir in unseren Händen das Gold angehäuft, obwohl uns
dies Ströme von Blut und Tränen in unseren Reihen kostete. Jedes Opfer auf
unserer Seite wiegt vor Gott soviel als tausende von Nichtjuden.
Ich kann Sie versichern, daß wir heute nur wenige Schritte von unserem Ziele
entfernt sind. Nur noch ein kurzer Weg und der Kreis der symbolischen Schlange,
das Sinnbild unseres Volkes, wird geschlossen sein. Und sobald sich der Kreis
schließt, werden alle Staaten Europas wie in einem Schraubstock eingeschlossen
sein.
Bald wird die Wage (Anm.: Waage) der verfassungsmäßigen Einrichtungen aus
ihrem Gleichgewicht kommen; denn wir werden sie ununterbrochen aus dem
Gleichgewicht bringen, solange, bis der Wagenbalken (Anm.: Waagebalken)
abgenützt ist. Die Nichtjuden glauben, sie hätten sie genügend fest konstruiert,
und
warten immer, daß die Waagschalen ins Gleichgewicht kommen. Aber die Träger
des Gerüstes, die regierenden Persönlichkeiten, werden durch ihre Beamten
gehindert, indem diese sich durch ihre unbeschränkte und verantwortungslose
Macht zu Dummheiten hinreißen lassen. Diese Macht verdanken sie dem Terror,
der in den Palästen herrscht.
Da die Herrscher keine unmittelbare Verbindung mehr mit ihrem Volke haben,
können sie sich mit ihm auch nicht mehr auseinandersetzen oder sich gegen
Machthungrige schützen. Nachdem wir die scharfsichtige Macht der Herrscher und
die blinde Macht des Volkes voneinander getrennt haben, haben sie jede Bedeutung
verloren; denn getrennt sind sie ebenso ohnmächtig, wie der Blinde ohne Stock.
Um die Ehrgeizigen zum Mißbrauch der Macht zu verleiten, haben wir alle Kräfte
untereinander in Gegensatz mit Richtung zur Unabhängigkeit entwickelten. Zu
diesem Zwecke haben wir zu jeder Unternehmung aufgemuntert, haben alle
Parteien mit Waffen versorgt, haben die herrschende Macht zur Zielscheibe allen
Ehrgeizes gemacht. Wir haben aus den Staaten Arenas für ihre Parteikämpfe
gemacht. Nur noch kurze Zeit, und Unordnung und Zusammenbrüche werden
überall eintreten.
3. Protokoll
zurück
Unermüdliche Schwätzer haben die Sitzungen der Volksvertretungen in
Rednerturniere verwandelt. Freche Journalisten und unverschämte
Schmähschriftsteller fallen ununterbrochen über die Regierungsbeamten her. Der
Mißbrauch der Macht führt schließlich zum Zusammenbruch der
verfassungsmäßigen Einrichtungen und unter den Schlägen der rasend gewordenen
Masse geht alles in Trümmer.
Die Völker sind durch die Armut viel fester an die schwere Arbeit gekettet als
einst
durch Sklaverei und Leibeigenschaft. Von dieser konnten sie sich auf die eine
oder
andere Art befreien, aber vom Elend kann man sich nicht losmachen. Die Rechte,
die wir in die Verfassung aufgenommen haben, sind für die Masse nur scheinbare,
keine wirklichen. Alle sogenannten Rechte des Volkes leben nur im Reiche der
Ideen, in der Praxis werden sie niemals verwirklicht. Was kann es dem über seine
Arbeit gebeugten, durch sein Schicksal niedergedrückten Proletarier nützen, wenn
Schwätzer das Recht haben zu sprechen, Journalisten das Recht haben, neben
ernsten Dingen auch jeden Unsinn zu schreiben? Was bedeutet für das Volk eine
Verfassung, die ihm keine anderen Vorteile bringt als die Brocken, die wir ihm
dafür auf den Tisch hinwerfen, daß es bei den Wahlen für unsere Vertreter
stimmt?
Die republikanischen Rechte sind für den Armen ein bitterer Hohn, da der Zwang
der täglichen Arbeit ihn verhindert, sie zu genießen, und sie berauben ihn nur
der
Sicherheit auf einen festen Lohn, der von Streiks der Unternehmer und der
Kameraden abhängt.
Unter unserer Leitung wurde der Adel zerstört, der der natürliche Beschützer und
die Nährmutter des Volkes war und dessen Interessen untrennbar mit der Wohlfahrt
des Volkes verbunden sind. Nachdem heutzutage die Vorrechte des Adels vernichtet
sind, ist das Volk unter das Joch reichgewordener Wucherer und Emporkömmlinge
gekommen, die es unbarmherzig niederdrücken.
Wir werden dem Arbeiter als die Befreier von seiner Unterdrückung erscheinen,
indem wir ihm vorschlagen, in die Reihen unserer Armeen von Sozialisten,
Anarchisten und Kommunisten einzutreten. Diese Gruppen fördern wir stets, wobei
wir den Schein erwecken, daß wir ihnen aus dem Gefühle der Brüderlichkeit und
der Humanität, dieser von unserem sozialistischen Freimaurertum verkündeten
Grundsätzen, helfen wollen.
Der Adel, der nach gesetzlichem Recht die Arbeitskraft der Arbeiter in Anspruch
nahm, hatte ein Interesse daran, daß die Arbeiter gut genährt, gesund und
kräftig
waren. Unser Interesse verlangt gerade im Gegenteil die Verschlechterung der
Lage
der Nichtjuden.
Unsere Macht beruht auf dem dauernden Hunger und der Schwäche des Arbeiters,
weil er dadurch unserem Willen unterworfen und er weder Kraft noch Energie
haben wird, sich unserem Willen zu widersetzen.
Der Hunger verleiht dem Kapitale mehr Rechte über den Arbeiter, als jemals die
gesetzliche Macht der Könige dem Adel verleihen konnte. Durch Not, Neid und
Haß werden wir die Massen lenken und uns ihrer Hände bedienen, um alles zu
zermalmen, was sich unseren Plänen entgegenstellt.
Sobald die Zeit der Krönung unseres Weltherrschers gekommen sein wird, werden
dieselben Hände alles hinwegfegen, was uns noch entgegentritt.
Die Nichtjuden haben es verlernt, ohne unsere wissenschaftlichen Ratschläge zu
denken. Daher erkennen sie die Bedeutung gewisser Dinge nicht, die wir uns für
die zeit vorbehalten, wo unsere Stunde gekommen sein wird, daß nämlich schon in
den Volksschulen die einzige wahre Wissenschaft gelehrt werden muß, die
Wissenschaft vom sozialen Aufbau des Staates und der Stellung des Menschen in
der Gesellschaft, welche Wissenschaft die Arbeitsteilung und folglich die
Unterscheidung der Menschen nach Klassen und Berufen fordert. Jedermann muß
unbedingt wissen, daß es infolge der verschiedenartigen Tätigkeiten der Menschen
keine Gleichheit gibt, daß die Menschen vor dem Gesetze nicht im gleichen maße
verantwortlich sein können, daß die Verantwortlichkeit desjenigen, welcher durch
seine Handlungen eine ganze Klasse bloßstellt, nicht die gleiche sein kann, wie
die
Verantwortlichkeit desjenigen, der durch ein Verbrechen nur seine eigene Ehre
verletzt.
Die wahre Wissenschaft vom gesellschaftlichen Aufbau, in deren Geheimnisse wir
die Nichtjuden nicht einweihen, wird beweisen, daß die verschiedenen Arbeiten ja
auf bestimmte Kreise beschränkt bleiben müssen, damit nicht aus dem
Mißverhältnis zwischen Erziehung und Arbeit unerträglicher Unbill entstehe. In
Erkenntnis dieser Lehre werden sich die Völker freiwillig der regierenden Macht
und der von ihnen eingeführten sozialen Ordnung des Staates unterwerfen. Bei dem
heutigen Stande der Wissenschaft und beider Richtung, die wir ihr gegeben haben,
glaubt das Volk blind allem, was gedruckt ist, vertraut den Irrlehren, die wir
ihm
dank seiner Unwissenheit eingeflößt haben, und steht allen Klassen feindlich
gegenüber, die es für höherstehend hält, weil es die Bedeutung der einzelnen
Berufe nicht erfaßt.
Dieser Haß wird infolge der Wirtschaftskrise noch zunehmen, durch die das
Börsengeschäft und Industrie und Gewerbe schließlich lahmgelegt werden. Mit
Hilfe des Goldes, das ganz in unseren Händen ist, werden wir mit allen
verborgenen Mitteln eine allgemeine Wirtschaftskrise erzeugen und ganze Massen
von Arbeitern in allen Ländern Europas gleichzeitig auf die Straße werfen. Diese
Massen werden sich dann blutgierig auf diejenigen stürzen, die sie in ihrer
Einfalt
von Jugend her beneiden, und denen sie endlich ihr Eigentum rauben können.
Uns wird man kein Leid antun, weil uns der Augenblick des Angriffes bekannt sein
wird, und wir Maßnahmen getroffen haben werden, die Unserigen zu schützen.
Wir haben bewiesen, daß der Fortschritt alle Nichtjuden dem Reiche der Vernunft
unterwerfen wird. Folgendes wird unsere Gewaltherrschaft sein: sie wird mit
gerechter Strenge allen Aufruhr unterdrücken und alle die Anschauungen des
Liberalismus aus allen Einrichtungen des staatlichen Lebens verdrängen.
Als das Volk sah, daß man ihm im Namen der Freiheit die verschiedensten Rechte
gab und Zugeständnisse machte, bildete es sich ein, der Herr zu sein und riß die
Macht an sich. Natürlich stieß es, wie jeder Blinde, auf unüberwindliche
Hindernisse. Es machte sich auf die Suche nach einem Führer; und da es zum
früheren Regime nicht mehr zurückkehren wollte, legte es seine Macht zu unseren
Füßen nieder.
Erinnern Sie sich an die französische Revolution, der wir den Namen der großen
verliehen haben. Die Geheimnisse ihrer Vorbereitung sind uns wohl bekannt, denn
sie war das Werk unserer Hände. Seit diesem Zeitpunkte haben wir die Völker von
einer Enttäuschung zur anderen geführt, damit sie sich von uns ab- und dem
Könige aus dem Blute Zions zuwenden, den wir für die Welt bereithalten.
Gegenwärtig sind wir als internationale Macht unverwundbar, denn sobald man uns
in einem Staate angreift, unterstützen uns andere Staaten.
Die unerschöpfliche Niedertracht der nichtjüdischen Völker begünstigt unsere
Unabhängigkeit, sei es, daß die Völker vor der Macht auf den Knien kriechen oder
bei Schwächen und Fehlern unerbittlich, bei Verbrechen aber nachsichtig sind,
sei
es, daß sie die Widersprüche der Freiheit nicht hinnehmen wollen, sei es, daß
sie
gegenüber der Gewalttätigkeit eines kühnen Despoten geduldig sind bis zum
Märtyrertum. Sie ertragen alle Mißbräuche ihrer gegenwärtigen Herrscher und
Minister, für deren kleinsten sie zwanzig Könige enthauptet hätten.
Wie kann man sich diese Erscheinungen erklären, dieses folgewidrige Verhalten
der
Massen gegenüber scheinbar gleichartigen Ereignissen? Sie erklärt sich aus der
Tatsache, daß diese Diktatoren dem Volke durch ihre Vertreter einflüstern
lassen,
daß, wenn diese gleichwohl den Staaten Schäden zufügen, dies in Verfolgung eines
höheren Zweckes geschehe, nämlich zum Wohle des Volkes zu Gunsten der
Brüderlichkeit, Einigkeit und Gleichheit. Selbstverständlich sagt man dem Volke
nicht, daß sich diese Zusammenfassung zu einer großen Einheit erst unter unserer
Herrschaft vollziehen soll. Und so sehen wir, wie das Volk den Gerechten
verurteilt
und den Schuldigen freispricht, indem es sich einredet, daß es alles tun darf,
was
ihm beliebt. Unter solchen Umständen zerstört das Volk jede Stabilität und
erzeugt
bei jedem Schritte Unordnung.
Das Wort Freiheit stürzt die menschliche Gesellschaft in den Kampf mit allen
Gewalten, sogar mit der Natur und mit Gott. Daher werden wir, wenn wir zur
Herrschaft gelangt sind, dieses Wort in dem Wörterbuch der Menschheit
ausstreichen, weil es das Symbol der tierischen Gewalt ist, das die Menschen in
wilde Bestien verwandelt. Allerdings, dieses Tiere schlafen ein, sobald sie vom
Blute gesättigt sind, und dann lassen sie sich leicht fesseln. Wenn man ihnen
aber
kein Blut gibt, schlafen sie nicht ein und werden kämpfen.
Jede Republik durchwandert verschiedene Entwicklungsstufen. Die erste entspricht
den ersten Tagen der Raserei eines mit Blindheit geschlagenen Menschen, der nach
rechts und links schwankt. Die zweite Stufe ist die der Demagogie, aus der die
Anarchie hervorgeht; diese führt zum Despotismus und zwar nicht zu einem
legalen, mit Verantwortlichkeit verbundenen, sondern zu einem verdeckten,
unsichtbaren, aber trotzdem fühlbaren Despotismus.
Er steht im allgemeinen unter der Leitung einer geheimen Organisation, die um so
skrupelloser handelt, als sie im Verborgenen durch verschiedene Agenten
arbeitet,
deren öfterer Wechsel nicht nur nicht schädlich, sondern eher vorteilhaft ist,
da dies
die Organisation der Verwendung ihrer Geldmittel zur Belohnung langjähriger
Dienste enthebt.
Gerade dort liegt die Kraft unserer Herrschaft. Die sichtbare Freimaurerei hat
nur
den Zweck zu erfüllen, unsere Absichten zu verdecken. Der Kriegsplan unserer
unsichtbaren Macht, ja selbst ihr Sitz werden der Welt immer unbekannt bleiben.
Die Freiheit könnte unschädlich sein und in den Staaten ohne Gefahr für die
Wohlfahrt der Völker bestehen, wenn sie sich auf den Glauben an Gott und die
Brüderlichkeit der Menschen stützen und sich von der Idee der Gleichheit
fernhalten würde, die mit den Gesetzen der Schöpfung in Widerspruch steht, indem
4. Protokoll
zurück
in diesen der Grundsatz der Unterordnung festgelegt ist. Beherrscht von solchem
Glauben, würde das Volk unter der Vormundschaft der Geistlichkeit friedlich und
bescheiden an der Hand seiner Seelenhirten einherschreiten und sich der von der
göttlichen Vorsehung getroffenen Verteilung der irdischen Güter unterwerfen. Aus
diesem Grunde müssen wir unbedingt den Glauben zerstören, die gundlegenden
Anschauungen von Gott und dem heiligen Geist aus der Seele der Christen
herausreißen und den Glauben durch materielle Erwägungen und Bedürfnisse
ersetzen.
Um den Nichtjuden keine Zeit zum Nachdenken und Beobachten zu lassen, müssen
wir ihre Gedanken auf Handel und Gewerbe ablenken. So werden alle Völker nur
auf ihren eigenen Vorteil bedacht sein und dabei den gemeinsamen Feind nicht
bemerken.
Aber damit die Freiheit die nichtjüdische Gesellschaft vollständig zersetzen
kann,
muß man die Spekulation zur Unterlage der Industrie machen; so werden die
Schätze, die die Industrie aus dem Boden zieht, nicht in den Händen der
Industriellen bleiben, sondern durch die Spekulation in unsere Kassen fließen.
Der heiße Kampf um die Vorherrschaft und die Erschütterungen des
Wirtschaftslebens werden eine enttäuschte, kalte und herzlose Gesellschaft
hervorbringen. Diese Gesellschaften werden eine absolute Abneigung gegen die
höhere Politik und die Religion haben.
Die Sucht nach dem Golde wird ihr einziger Leitgedanke sein. Mit dem Golde
werden sie einen wahren Kult treiben wegen der materiellen Vorteile, die es
verschaffen kann. Dann werden die unteren Klassen der Nichtjuden in unserem
Kampfe gegen die Intelligenzschicht der Nichtjuden, unseren Konkurrenten im
Kampfe um die Macht, uns folgen, und zwar nicht, um Gutes zu tun, selbst nicht
um Reichtümer zu gewinnen, sondern einzig und allein aus Haß gegen die
Bevorrechteten.
Welche Regierungsform kann man einer Gesellschaft geben, in die die
Bestechlichkeit überall eingedrungen ist, in der man nur durch geschickte Kniffe
und betrügerische Mittel Vermögen erwirbt, in der die Zuchtlosigkeit herrscht,
die
Moral nur durch Bestrafung und strenge Gesetze, nicht aber durch freiwillig
entgegengenommene Grundsätze geschützt wird, in der die Gefühle für Vaterland
und Religion von weltbürgerlichen Anschauungen erstickt werden? Welche andere
Regierungsform kann man solchen Gesellschaften geben als die des Despotismus,
den ich Ihnen später beschreiben werde?
Wir werden eine fester Zentralisation der Regierung schaffen, um alle sozialen
Kräfte bei uns zu vereinigen. Durch neue Gesetze werden wir das politische Leben
unserer Untertanen wie das Räderwerk einer Maschine regeln. Diese Gesetze
werden nach und nach alle Freiheiten und Zugeständnisse, die von den Nichtjuden
gewährt wurden, wieder zurücknehmen.
Auf diese Art wird sich unsere Herrschaft zu einem übermächtigen Despotismus
entwickeln, der jederzeit und an allen Orten imstande sein wird, die Nichtjuden,
die
sich widersetzen oder unzufrieden sind, zum Schweigen zu bringen.
Man wird uns einwenden, - daß ein solcher Despotismus mit dem gegenwärtigen
5. Protokoll
zurück
Fortschritt der Zivilisation nicht im Einklang steht. Ich werde das Gegenteil
beweisen.
Solange die Völker in den Herrschern den reinen Ausfluß des göttlichen Willens
erblicken, unterwerfen sie sich ohne Murren dem Absolutismus; aber von dem Tage
an, wo wir ihnen den Gedanken ihrer eigenen Rechte einflößten, betrachteten sie
die Herrscher nur mehr als einfache Sterbliche. Das Gottesgnadentum stürzte von
den Häuptern der Könige herab, und als wir den Völkern dann den Glauben an Gott
genommen hatten, wurde die Herrschermacht auf die Straße hingeworfen; sie
wurde gleichsam zum öffentlichen Eigentum, dessen wir uns bemächtigten.
Ferner: Die Kunst, sowohl die Massen als auch die einzelnen Menschen mittels
geschickt angewandter Theorien und Phrasen, mit sozialen Maßnahmen und
anderen sinnreichen Mitteln, von denen die Nichtjuden nichts verstehen, zu
regieren, bildet ebenfalls einen Teil unseres Verwaltungsgenies und beruht auf
der
richtigen Zergliederung der Begriffe, auf genauer Beobachtung und einem so
feinem Auffassungsvermögen, daß wir auf diesem Gebiete keine ebenbürtige
Gegner haben; ebensowenig vermögen sich solche in der Anlage politischer Pläne
oder hinsichtlich unserer Einigkeit mit uns zu messen. Nur die Jesuiten allein
könnten uns in diesen Belangen gleichkommen, aber es gelang uns, sie in den
Augen der gedankenlosen Menge herabzusetzen, weil sie eine sichtbare
Organisation bilden, während wir mit unserer geheimen Organisation im Dunkeln
blieben. Was bedeutet übrigens für die Welt der Herrscher? Ist es für diese
nicht
gleichgültig, ob er nun das Haupt der Katholiken oder der Herrscher vom Blute
Zions ist? Aber für uns, das auserwählte Volk, ist diese Frage nicht
gleichgültig.
Für einige Zeit könnte eine weltumspannende Vereinigung der Nichtjuden uns
unter ihre Herrschaft bringen; aber in dieser Beziehung laufen wir keine Gefahr,
denn wir sind durch ihre tiefgehende Uneinigkeit geschützt, deren Wurzeln nicht
mehr ausgerissen werden können. Während zwanzig Jahrhunderte haben wir die
persönlichen und nationalen Interessen der Nichtjuden untereinander in Gegensatz
gebracht und den Glaubens- und Rassenhaß gepflegt. Daher wird keine Regierung
irgendwo Hilfe finden, weil jede glauben wird, daß ein Bündnis gegen uns ihren
eigenen Interessen schädlich sein könnte. Wir sind bereits u stark, mit uns muß
man
rechnen. Die Regierungen können heute nicht einmal das unbedeutendste
Übereinkommen schließen, ohne daß wir nicht heimlich im Spiele sind.
Per me reges regunt, durch mich herrschen die Könige. Unsere Propheten haben
verkündet, daß wir von Gott auserwählt sind, über die ganze Welt zu herrschen.
Gott selbst hat uns die Begabung verliehen, dieses Werk zu vollenden. Wenn das
feindliche Lager genial wäre, dann könnte es mit uns kämpfen. Der Kampf würde unbarmherzig sein,
wie die Welt einen solchen noch nicht gesehen hat. - Übrigens, die Genialität
der
Nichtjuden ist verspätet.
Das ganze Räderwerk der Regierungsmaschine hängt von einem Motor ab, der in
unserer Hand ist, und dieser Motor ist das Gold. Die Wissenschaft der
Volkswirtschaftslehre, von unseren Weisen ausgedacht, zeigt seit langem die
Macht
des Goldes über die Throne.
Um freie Hand zu haben, muß das Kapital das Monopol von Handel und Industrie
besitzen; das wird auch bereits von einer unsichtbaren Hand in allen Ländern der
Erde verwirklicht.
Dieses Vorrecht wird den Industriellen eine politische Macht geben, das Volk
aber
unterdrücken.
Heute ist es wichtiger, das Volk zu entwaffnen, als es in den Krieg zu führen;
es ist
wichtiger, die erhitzten Leidenschaften zu unserem Vorteil auszunützen, als sie
u
beruhigen, wichtiger, sich der Gedanken anderer zu bemächtigen und sich ihrer zu
bedienen, als sie zu beseitigen.
Das wesentliche Problem unserer Regierung ist, den öffentlichen Geist durch
Kritik zu lähmen, den Menschen das Denken abzugewöhnen, weil das Überlegen
Widerstand erzeugt, und den Geist durch Phrasendrescherei ohne Sinn und
Verstand auf Abwege zu lenken.
Zu allen Zeiten haben die Völker ebenso wie die einzelnen Menschen Worte für
Taten hingenommen, denn sie begnügen sich mit dem Schein und achten selten
darauf, ob den Versprechungen im öffentlichen Leben auch die Erfüllung folgt.
Daher werden unsere Einrichtungen ein hübsches Äußere bieten, das in beredter Weise die Wohltaten des
Fortschrittes dartun soll.
Wir werden uns die liberalen Anschauungen aller Parteien und Richtungen
aneignen und sie auch auf unsere Redner übertragen, die solange sprechen müssen,
bis alle Zuhörer ermattet und Abscheu empfinden.
Um sich der öffentlichen Meinung zu bemächtigen, muß man sie vor allem
vollständig verwirren, indem man von allen Seiten her und auf die verschiedenste
Art sich widersprechende Anschauungen zum Ausdruck bringt, bis sich die
Nichtjuden in dem Labyrinth nicht mehr zurechtfinden und schließlich zur
Einsicht
kommen, daß es das beste sei, in politischen Dingen überhaupt keine Meinung zu
haben. Dieses Gebiet hat das Volk nichts anzugehen, es ist denjenigen
vorbehalten,
die die Leitung haben. Das ist das erste Geheimnis.
Das zweite, für den Erfolg unserer Regierung notwendige Geheimnis besteht darin,
die Fehler, Gewohnheiten, Leidenschaften und Regeln des geselligen Verkehres
derart zu vervielfältigen, daß sich niemand mehr in dem Chaos auskennt, und die
Menschen sich untereinander nicht mehr verstehen. Diese Politik wird auch dazu
beitragen, in allen Parteien Zwietracht zu säen und alle kollektiven Kräfte, die
sich
uns nicht unterwerfen wollen, aufzulösen; sie wird jede persönliche Tatkraft
entmutigen.
Es gibt nicht gefährlicheres als die persönliche Tatkraft; wenn sie Geist hinter
sich
hat, ist sie mächtiger als Millionen von Menschen, unter die wir Zwietracht
gesät
haben. Wir müssen daher die Erziehung der Nichtjuden dahin lenken, daß sie vor
jeder Unternehmung, welche Tatkraft erfordert, ihre Hände in hoffnungsloser
Ohnmacht sinken lassen.
Die Kräfte, die sich unter dem Walten unbeschränkter Freiheit entwickeln,
verlieren
ihre Stärke, sobald sie auf die Freiheit anderer stoßen; daraus entstehen
Erschütterungen der Moral, Enttäuschungen und Mißerfolge.
Mit all diesen Mitteln werden wir die Nichtjuden derart ermüden, daß sie sich
schließlich gezwungen fühlen, uns um eine internationale Regierung zu bitten,
die,
ohne Gewaltanwendzusaugen und eine oberste Regierung zu bilden. An die Stelle
der gegenwärtigen Regierungen werden wir ein Ungeheuer setzen, das sich die
Verwaltung der obersten Regierung nennen wird. Ihre Hände werden sich nach
allen Seiten hin wie Zangen ausstrecken und sie wird eine so gewaltige
Einrichtung
sein, daß sich ihr alle Völker unterwerfen müssen.
Sehr bald werden wir gewaltige Monopole, Sammelbecken riesiger Reichtümer
errichten, von denen sogar die großen Vermögen der Nichtjuden in einer Weise
abhängig sein werden, daß sie mitsamt dem Kredite der Staaten am ersten Tage
nach einem politischen Zusammenbruch verschwinden. Mögen die vier
anwesenden Herren Volkswirte die Bedeutung dieses Gedankens erwägen!
Wir müssen mit allen nur möglichen Mitteln die Bedeutung unserer obersten
Regierung zur Geltung bringen, indem wir sie als den Beschützer und Wohltäter
aller derjenigen hinstellen, die sich ihr freiwillig unterwerfen.
Der nichtjüdische Adel ist als politische Macht verschwunden; mit ihm brauchen
wir nicht mehr rechnen. Aber als Grundbesitzer ist er für uns noch gefährlich,
weil
er durch seine natürlichen Hilfsmittel unabhängig ist. Daher müssen wir ihn um
jeden Preis seine Ländereien nehmen.
Das beste Mittel hierfür ist, die Steuern auf Grund und Boden zu erhöhen, um den
Grundbesitz zu verschulden. Diese Maßnahmen werden den Grundbesitz in einen
Zustand unbedingter Abhängigkeit erhalten. Die nichtjüdischen Aristokraten, die
eine ererbte Unfähigkeit besitzen, sich mit Wenigem zu begnügen, werden rasch zu
Grunde gerichtet sein.
Zu gleicher Zeit müssen wir Handel und Industrie möglichst fördern und
insbesondere die Spekulation, deren Hauptrolle es ist, als Gegengewicht
gegenüber
der Industrie zu dienen. Ohne Spekulation würde die Industrie die privaten
Vermögen vermehren und die Lage des Ackerbaues verbessern, indem sie den
Ackerbau von den Schulden befreien würde, die aus den Darlehen der
Bodenbanken entstanden sind. Die Industrie muß dem Ackerbau sowohl die
Arbeitskräfte als auch das Kapital entziehen und durch die Spekulation das Geld
der ganzen Welt uns zuführen. Hierdurch werden alle Nichtjuden zu Proletariern
herabsinken und sich vor uns beugen, um wenigstens das Recht auf das Leben noch
zu behalten.
Um die Industrie der Nichtjuden zu zerstören, werden wir die Spekulation und die
Sucht nach einem alles verschlingenden Luxus entwickeln.
Wir werden den Arbeitslohn steigern, ohne das dies den Arbeitern irgend einen
Vorteil bringen könnte, weil wir gleichzeitig eine Preissteigerung bei allen
Waren
des täglichen Bedarfes erzeugen werden; als Ursache werden wir den Niedergang
des Ackerbaues und der Viehzucht vorschützen.
Wir werden ferner die Grundlagen der Produktion untergraben, indem wir die
Arbeiter für die Anarchie und für den Alkohol geneigt machen und mit allen
Mitteln die Intelligenz der Nichtjuden vom Lande vertreiben.
Damit die Nichtjuden den wahren Stand der Dinge nicht vorzeitig erkennen,
werden wir unsere wahren Pläne mit dem angeblichen Wunsch verschleiern, der
Arbeiterklasse zu helfen und unseren hohen wirtschaftlichen Grundsätzen Geltung
zu verschaffen.
6. Protokoll
7. Protokoll
8. Protokoll
Die Vermehrung der Rüstungen und der Polizei sind eine notwendige Ergänzung
unseres Planes. Wir müssen erreichen, daß es außer uns in allen anderen Staaten
nur mehr Proletariermassen, einige uns ergebene Millionäre und Polizei und
Soldaten gibt.
In ganz Europa und ebenso auch in den anderen Erdteilen müssen wir Gärung,
Zwietracht und Haß erregen, daraus ergeben sich zwei Vorteile. Einerseits
verschaffen wir uns bei allen Ländern Achtung, da sie wohl wissen, daß wir nach
Belieben Unordnung hervor zurufen, Ordnung wieder herzustellen vermögen. Alle
Länder werden sich so daran gewöhnen, uns als ein notwendiges Übel anzusehen.
Zweitens werden unsere Machenschaften alle Fäden verwirren, die wir zwischen
den Staatsregierungen mittels der Politik, mittels wirtschaftlicher Verträge
oder
finanzieller Abmachungen gesponnen haben. Um unser Ziel zu erreichen, müssen
wir bei den Verhandlungen und Geschäften große Verschlagenheit anwenden; in der
sogenannten offiziellen Sprache jedoch werden wir den entgegen gesetzten
Vorgang beobachten und ehrbar und entgegenkommend erscheinen. Auf diese Art
werden die Völker und die Regierungen der Nichtjuden, die wir daran gewöhnt
haben, die Dinge so anzusehen, wie wir sie ihnen darstellen, uns noch als die
Wohltäter und Retter der Menschen betrachten.
Bei jedem Widerstande gegen uns müssen wir imstande sein, den Krieg erklären zu
lassen und zwar durch den Nachbarn des Staates, der uns entgegenzutreten wagte;
sollte sich aber die Nachbarstaaten unterfangen, sich gegen uns zu vereinigen,
dann
müssen wir einen allgemeinen Krieg entfesseln.
In der Politik ist der sicherste Weg zum Erfolge die Geheimhaltung der
Unternehmungen; die Handlungen eines Diplomaten sollen mit seinen Worten nicht
übereinstimmen.
Wir sollen die Regierungen der Nichtjuden zwingen, nach diesem Plane zu
handeln, den wir in seiner ganzen Breite entworfen haben und der sich seinem
Ziele
bereits nähert. Dabei wird uns die öffentliche Meinung unterstützen, deren wir
uns
durch die Großmacht Presse bereits ganz bemächtigt haben. Mit wenigen
Ausnahmen, mit denen wir nicht rechnen brauchen, ist die Presse tatsächlich
schon
ganz in unserer Abhängigkeit.
Um unser System der Bezwingung der nichtjüdischen Regierungen in Europa in
einem Satz zusammenzufassen: wir werden einer derselben unsere Macht durch
Attentate, d.h. durch den Terror vor Augen führen, und wenn sich alle gegen uns
erheben sollten, so werden wir ihnen mit amerikanischen, chinesischen oder
japanischen Geschützen antworten.
Wir müssen uns alle Kampfmittel aneignen, deren sich unsere Gegner bedienen
könnten. Wir müssen zu juristischen Spitzfindigkeiten und Auslegungskünsten in
allen Fällen greifen, wo wir Entscheidungen treffen sollen, die allzu kühn oder
ungerecht erscheinen könnten, denn es ist wichtig, eine Entscheidung in solche
Worte zu kleiden, daß sie als Ausdruck erhabenster Grundsätze der Moral und des
Rechtes erscheine.
Unsere Regierung muß sich mit allen Machtmitteln der Zivilisation umgeben, in
deren Mitte sie wirken soll. Sie wird Publizisten, erfahrene Rechtsgelehrte,
Männer
der Verwaltung, Diplomaten, schließlich Männer an sich ziehen, die in unseren
Fachschulen eine besondere höhere Vorbildung genossen haben.
Diese Männer werden alle Geheimnisse des gesellschaftlichen Lebens kennen, die
politischen Redewendungen aller Sprachen verstehen, mit dem tieferen Wesen der
menschlichen Natur und ihren empfindlichen Saiten vertraut sein, auf den sie zu
spielen haben werden. Zu diesen Saiten gehören die Geistesrichtungen der
Nichtjuden, ihre guten und schlechten Eigenschaften, ihre Bestrebungen und ihre
Laster, die Besonderheiten der einzelnen Klassen und Berufe.
Es versteht sich von selbst, daß diese geistigen Mitarbeiter unserer Regierung
nicht
den Kreisen der Nichtjuden zu entnehmen sind, die gewöhnt sind, ihre
Verwaltungsarbeit zu verrichten, ohne sich hierbei um ihre Nützlichkeit zu
kümmern. Die Beamten der Nichtjuden unterschreiben, ohne zu lesen; sie dienen
um ihres Vorteiles willen oder aus persönlichem Ehrgeiz.
Wir werden unsere Regierung mit einer ganzen Welt von Volkswirten umgeben.
Dies ist der Grund, warum die Volkswirtschaftslehre der wichtigste
Unterrichtsgegenstand bei den Juden ist. Wir werden ferner von einem Schwarm
von Bankfachleuten, Industriellen, Kapitalisten umgeben sein, weil schließlich
alles
durch Ziffern entschieden wird.
Solange es noch gefährlich wäre, die verantwortungsvollen Stellen in unseren
Staaten unseren jüdischen Brüdern zu verleihen, werden wir sie solchen Leuten
anvertrauen, deren Vergangenheit und Charakter so beschaffen sind, daß zwischen
ihnen und dem Volke ein Abgrund gähnt, Leuten, die im Falle eines
Zuwiderhandelns gegen unsere Anordnungen ihre Verurteilung oder Verbannung
gewärtigen müssen: dies zu dem Zwecke, daß sie sich gezwungen fühlen, unsere
Interessen bis zum letzten Atemzuge zu verteidigen.
Bei Anwendung unserer Grundsätze müssen Sie den Charakter des betreffenden
Volkes berücksichtigen, in dessen Mitte Sie sich befinden und wirken. Eine
allgemeine, gleichmäßige Anwendung dieser Grundsätze kann keinen Erfolg haben,
bevor wir nicht die Volks erziehung umgebildet haben. Gehen wir aber bei ihrer
Anwendung vorsichtig vor, so werden Sie sehen, daß keine zehn Jahre vergehen,
bis auch der härteste Charakter verändert ist; und wir werden dann ein Volk mehr
unter denjenigen zählen, die sich uns schon unterworfen haben.
Sobald unsere Herrschaft errichtet sein wird, werden wir unsere liberalen
Schlachtrufe "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" nicht durch einen anderen
Schlachtruf ersetzen, sondern durch Worte, die bloß eine Idee ausdrücken. Wir
werden sagen: "Das Recht auf Freiheit, das Recht auf Gleichheit, das Recht auf
Brüderlichkeit;" wir werden dadurch den Stier bei den Hörnern packen.
Tatsächlich haben wir außer unsere eigenen alle Regierungen bereits zerstört,
wenn
auch rechtlich viele noch vorhanden sind. Wenn heutzutage irgendwelche Staaten
gegen uns auftreten, so geschieht es nur aus formalen Gründen, jedoch unter
9. Protokoll
zurück
unserem vollen Wissen, ja sogar unserem Einverständnis, denn ihr Antisemitismus
ist für uns notwendig, um unsere Brüder aus den unteren Kreisen
zusammenzuhalten. Ich will Ihnen das nicht näher ausführen, denn diesen
Gegenstand haben wir schon mehrfach erörtert.
Tatsächlich gibt es für uns keine Hindernisse mehr. Unsere oberste Regierung
befindet sich in einem außergesetzlichen Zustande, den man füglich mit dem
mächtigen und energischen Worte Diktatur bezeichnen kann.
Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, daß wir gegenwärtig bereits die
Gesetzgeber sind, wir sprechen Recht, wir fällen Todesurteile und begnadigen,
wir
sitzen wie Heerführer hoch zu Roß.
Wir werden mit fester Hand regieren, er einst mächtigen Partei, die uns heute
unterworfen ist. Wir besitzen unbegrenzten Ehrgeiz, brennende Habgier,
unerbittliche Rachsucht und tiefen Haß. Von uns geht ein alles verschlingender
Terror aus. In unseren Diensten stehen Männer aller Anschauungen und Lehren.
Männer, welche die Monarchie wieder einführen wollen, Demagogen, Sozialisten,
Kommunisten und jede Art von Utopisten; wir haben sie alle für uns eingespannt;
jeder von ihnen unterwühlt von seiner Stelle aus die letzten Trümmer der
früheren
Macht und sucht die bestehende Rechtsordnung umzustoßen. Alle Staaten leiden
durch solche Umtriebe, sie rufen nach Ruhe, sie sind bereit, für den Frieden
alles zu
opfern; wir aber werden ihnen den Frieden solange nicht schenken, bis sie unsere
Oberherrschaft nicht offen und ergeben anerkannt haben werden.
Das Volk wird stöhnen und die Lösung der sozialen Frage im Wege einer
internationalen Vereinbarung verlangen. Die Zersplitterung in Parteien hat diese
unseren Händen ausgeliefert, denn um Parteikämpfe zu unterstützen, bedarf es
Geld
und dieses ist nur in unserem Besitz.
An sich könnten wir befürchten, daß sich die Regierenden mit der blinden Macht
des Volkes verbünden, aber wir haben alle notwendigen Maßnahmen gegen eine
solche Möglichkeit getroffen: Zwischen diesen zwei Kräften haben wir eine Mauer
aufgerichtet und zwar in Gestalt des Terrors, den beide wechselseitig ausüben.
Auf diese Weise bleibt die blinde Macht des Volkes unsere Stütze. Nur wir
alleine
werden ihr Führer sein und sie unserem Ziele zuführen.
Damit sich die Hand dieses Blinden nicht aus unserer Umfassung befreie, müssen
wir von Zeit zu Zeit mit dem Volke in Verbindung treten, wenn schon nicht
persönlich, so doch durch Vermittlung unserer treuesten Länder. Sobald unsere
Herrschaft anerkannt ist, werden wir auf den öffentlichen Plätzen mit dem Volke
reden und es über politische Fragen in dem Sinne unterrichten, der uns
förderlich
erscheint. Wer könnte nachprüfen, was in den Dorfschulen gelehrt wird? Was aber
der Vertreter der Regierung oder der Herrscher selbst dem Volke sagen wird, das
wird unfehlbar sofort im ganzen Staate bekannt sein, denn es wird durch die
Stimme des Volkes rasch verbreitet.
Um die Einrichtungen der Nichtjuden nicht vorzeitig zu zerstören, faßten wir sie
vorsichtig an; wir nahmen die einzelnen Verwaltungszweige des
Staatsmechanismus in Besitz. Diese Ressorts waren früher streng, aber gerecht
abgegrenzt, wir jedoch ersetzen sie durch eine Organisation freier Willkür. So
veränderten wir die Rechtsprechung, das Wahlrecht, die Presse, die individuelle
Freiheit und insbesondere das Erziehungswesen, den Eckpfeiler der Freiheit.
Wir haben die Jugend der Nichtjuden verdummt und verdorben, indem wir sie nach
Grundsätzen und Theorien erzogen, die uns als falsch bekannt waren, die wir ihr
aber absichtlich eingeprägt haben.
Über die bestehenden Gesetze hinaus haben wir erstaunliche Erfolge erzielt,
indem
wir sie ohne wesentliche Abänderung durch widerspruchsvolle Auslegungen
entstellten. Wir haben sie im Wege der Auslegung vorerst verdreht, dann aber
vollständig verdunkelt, sodaß sich die Regierungen in einer derart verwirrten
Gesetzgebung nicht mehr zurechtfinden. Daraus entwickelte sich die Theorie von
der Rechtsprechung nach freiem Ermessen.
Sie werden einwenden, daß man sich gegen uns mit bewaffneter Hand erheben
werde, wenn man vorzeitig merkt, um was es sich handelt. Für diesen Fall
besitzen
wir ein so furchtbares Mittel, daß selbst die tapfersten Herzen erzittern. Bald
werden in allen Hauptstädten Untergrundbahnen gebaut sein; von dort aus werden
wir alle Städte samt allen ihren Einrichtungen und ihren Urkunden in die Luft
sprengen.
Diesmal beginne ich mit einer Wiederholung des früher Gesagten, und ich bitte
Sie,
sich zu erinnern, daß die Regierungen und die Völker nur auf den Schein der
Dinge
achten. Wie sollten sie auch den tieferen Sinn erfassen, wenn ihre Vertreter nur
an
Unter haltungen denken? Für unsere Politik ist es sehr wichtig, diese besondere
Tatsache zu erkennen. Diese Erkenntnis wird uns von Nutzen sein, wenn wir über
die Verteilung der Macht, die Gewissensfreiheit, das Vereins- und
Versammlungsrecht, die Gleichheit vor dem Gesetze, die Unverletzlichkeit des
Eigentums und der Wohnung, die Besteuerung, die rückwirkende Kraft der Gesetze
sprechen werden. Das sind alles Fragen, über die man vor dem Volke niemals offen
sprechen darf. Falls man sie aber notgedrungen erörtern muß, darf man sie nicht
einzeln aufzählen, sondern man soll bloß zusammenfassend erklären, daß die
Grundsätze des modernen Rechtes von uns anerkannt werden. Die Bedeutung
dieser Zurückhaltung liegt darin, daß ein nicht offen ausgesprochener Grundsatz
uns die Freiheit läßt, den einen oder anderen Punkt davon auszunehmen, ohne daß
es jemand merkt, während man einen einmal ausgesprochenen Grundsatz
rückhaltlos aufrechterhalten müßte.
Das Volk hat eine besondere Vorliebe und eine hohe Achtung für politische Genies
und beantwortet ihre Gewalttaten mit Worten wie: Welche Gemeinheit, aber
geschickt gemacht! Es ist ein Gaunerstreich, aber gut gespielt, welche Kühnheit!
Wir rechnen damit, alle Völker zur Errichtung des neuen grundlegenden Baues,
dessen Plan wir entworfen haben, heranzuziehen. Deshalb müssen wir mit
Kühnheit und Geisteskraft ausgestattete Männer gewinnen, die fähig sind, alle
Hindernisse, die sich uns in den Weg stellen könnten, zu überwinden.
Wenn wir unsere Staatsumwälzung vollzogen haben, dann werden wir den Völkern
sagen: "Alles ist bisher schlecht gegangen, alle haben gelitten. Wir aber
zerstörten
jetzt die Ursachen Eurer Qualen, die Nationalitäten, die Grenzen, die
Verschiedenartigkeit der Währungen. Gewiß, Ihr seid frei, uns zu verurteilen,
aber
wird Euer Urteil gerecht ausfallen, wenn Ihr es fällt, bevor Ihr geprüft habt,
was wir
für Euer Wohl taten?" Dann werden sie uns zujubeln und uns in heller
Begeisterung
im Triumph auf ihren Achseln tragen. Das allgemeine Wahlrecht, dessen wir uns
als
10. Protokoll
zurück
Mittel zur Erreichung unserer Macht bedienten und mit dem wir die untersten
Schichten der Gesellschaft beglückt haben, die nun durch Vereinigungen und
Vereinbarungen Mitglieder der Menschheit wurden, wird seine Rolle zum letzten
Male spielen, in dem einmütigen Wunsche, uns, bevor man über uns urteilt, kennen
zu lernen.
Zu diesem Behufe müssen wir alle Menschen zur Wahlurne führen, ohne
Unterschied von Stand und Vermögen, um die absolute Herrschaft der Mehrheit zu
erlangen, die wir mittels der gebildeten Schichten allein niemals erreichen
könnten.
Indem wir auf diese Art alle Menschen von dem Werte ihrer Persönlichkeit
überzeugt haben, werden wir die Bedeutung der christlichen Familie und ihren
erzieherischen Einfluß vernichten.
Wir werden verhindern, daß hochbegabte Männer durchdringen; unter unserer
Leitung wird der Pöbel nicht erlauben, daß sie sich bemerkbar machen, nicht
einmal, daß sie reden; denn er ist gewöhnt, nur auf uns zu hören, die wir ihm
seinen
Gehorsam und seine Aufmerksamkeit bezahlen. So werden wir uns aus dem Volke
eine so blind gefügige Macht schaffen, daß sie unfähig ist, sich ohne die
Führung
unserer Vertrauensmänner, die wir an die Stelle ihrer bisheriger Führer setzen,
zu
bewegen. Das Volk wird sich diesem System unterwerfen, weil es wissen wird, daß
von diesen neuen Führern Verdienst, Zuwendung und alle Wohltaten abhängen
werden.
Der Regierungsplan muß ganz fertig aus einem einzigen Kopfe hervorgehen, denn
es würde ihm die Einheit fehlen, wenn mehrere Köpfe mitgewirkt hätten. Daher
dürfen wir selbst den Plan kennen, dürfen aber über ihn niemals sprechen, damit
seine erhabene Bedeutung, der Zusammenhang der einzelnen Teile, der praktische
Wert und der geheime Sinn jedes seiner Punkte keinen Abbruch erleide. Würde ein
solcher Plan der allgemeinen Erörterung und Abstimmung unterworfen werden, so
würde er unvermeidlich alle Spuren der Auffassung der Leute aufweisen, die in
seinen tieferen Sinn und seine Zusammenhänge nicht eindringen können. Unsere
Pläne müssen scharf und logisch aufgebaut sein. Daher dürfen wir die geniale
Arbeit unseres Führers der Menge nicht vor die Füße werfen, nicht einmal einem
engeren Kreise ausliefern.
Diese Pläne werden die bestehenden Einrichtungen vorläufig nicht umstürzen. Sie
werden bloß die wirtschaftliche Grundlage und daher ihre weitere Entwicklung
verändern, die ihren Weg nach unseren Richtlinien nehmen soll.
Fast in allen Staaten finden wir unter verschiedenen Bezeichnungen die gleichen
Einrichtungen: Die Volksvertretung, die Minister, den Senat, den Staatsrat, die
gesetzgebenden und vollziehenden Körperschaften. Ich brauche Ihnen die
Beziehungen dieser Einrichtungen untereinander nicht zu erläutern, da sie Ihnen
wohlbekannt sind. Beachten Sie nur, daß jede dieser Einrichtungen irgend einer
wichtigen Aufgabe der Regierung entspricht. Mit dem Worte wichtig bezeichne ich
dabei die Aufgabe und nicht die Einrichtung; es sind also nicht die
Einrichtungen,
sondern ihr Aufgabenkreis das Wichtige. Diese Einrichtungen haben alle Aufgaben
der Regierung unter sich aufgeteilt: Die Verwaltung, die Gesetzgebung und die
vollziehende Gewalt. Sie erfüllen im Staatskörper dieselbe Aufgabe wie die
Organe
im menschlichen Körper. Wenn wir ein Glied der Staatsmaschine beschädigen, wird
der Staat ebenso wie der menschliche Körper erkranken und sterben.
Nachdem wir dem Staatskörper das Gift des Liberalismus eingeflößt hatten, hat
sich seine ganze politische Beschaffenheit verändert; die Staaten wurden von
einer
tödlichen Krankheit, der Blutzersetzung befallen; man braucht nur das Ende ihres
Todeskampfes abwarten.
Aus dem Liberalismus sind die konstitutionellen Staaten, die einzige
ersprießliche
Regierungsform für die Nichtjuden, hervorgegangen; sie traten an den Platz der
früheren Autokratien. Wie Sie selbst wissen, ist die Verfassung nichts anderes,
als
die Schule für Uneinigkeiten, Mißhelligkeiten, Zänkereien und all dessen, was
dem Staate die Kraft seiner Individualität nimmt. Die Rednerbühne und ebenso die
Presse haben die Regierungen zur Taten- und Machtlosigkeit verurteilt, und sie
wurden dadurch unnütz und überflüssig. Dadurch erst wurde das republikanische
Zeitalter möglich, und wir ersetzten den Herrscher durch die Karikatur eines
Präsidenten, den wir uns aus der Masse des Volkes, mitten aus unseren Kreaturen
und Sklaven, nahmen.
Das war der Sprengkörper, den wir unter die Nichtjuden oder vielmehr unter alle
nichtjüdischen Nationen legten.
In naher Zukunft werden wir die verfassungsgemäße Verantwortlichkeit der
Präsidenten einführen. Dann werden wir uns bei der Ausführung unserer
Handlungen keinerlei Schranken auferlegen, da die Verantwortung unsere
Strohpuppe tragen wird. Was liegt uns da ran, wenn die Reihen derer, die nach
Macht streben, sich lichten, und wenn Wirren entstehen, weil man keinen
Präsidenten finden kann, Wirren, die schließlich das Land zerrütten?
Um dieses Ergebnis zu erreichen, werden wir für die Wahl solcher Präsidenten
sorgen, deren Vergangenheit irgend einen dunklen Punkt, irgend ein Panama
aufweisen wird. Die Angst vor Enthüllungen, der Wunsch, den schließlich jeder
zur
Macht gelangte Mensch hat, seine Vorrechte und die mit seiner Stellung
verbundenen Vorteile und Ehren sich zu erhalten, werden aus ihnen treue
Vollstrecker unserer Unordnungen machen.
Das Abgeordnetenhaus wird den Präsidenten wählen, unterstützen und verteidigen;
wir aber werden dem Hause das Recht, Gesetze einzubringen oder zu ändern,
nehmen; dieses Recht werden wir dem verantwortlichen Präsidenten verleihen, der
ein Spielball in unseren Händen sein wird. Der Präsident wird allerdings die
Zielscheibe aller Angriffe werden. Um sich zu verteidigen, werden wir ihm daher
das Recht verleihen, über die Köpfe der Abgeordneten hinweg an das Volk zu
apellieren, d.h. die Entscheidung der uns blind ergebenen Mehrheit einholen.
Außerdem werden wir ihm das Recht, den Belagerungszustand zu verhängen,
übertragen. Dieses letztere Vorrecht werden wir damit begründen, daß der
Präsident
als Haupt der Armee das Recht haben muß, die neue republikanische Verfassung zu
verteidigen, deren verantwortliche Vertreter er ist.
Unter diesen Verhältnissen wird der Schlüssel zum Heiligtume in unseren Händen
liegen und niemand außer uns wird die Gesetzgebung leiten.
Sobald wir die neue republikanische Verfassung eingeführt haben, werden wir
ferner dem Abgeordnetenhause das Interpellationsrecht unter dem Vorwand der
Wahrung des Staatsgeheimnisses nehmen.
Auch werden wir die Zahl der Abgeordneten auf ein Mindestmaß herabsetzen.
Dadurch verringern wir auch im gleichen Ausmaße die politischen Leidenschaften.
In den Wirkungskreis des Präsidenten fällt auch die Ernennung der Präsidenten
und
Vizepräsidenten des Abgeordnetenhauses und des Senats. An Stelle der dauernden
Tagungen werden wir die Sitzungen des Abgeordnetenhauses auf einige Monate
beschränken. Außer dem wird der Präsident als Träger der vollziehenden Gewalt
das Recht haben, das Abgeordnetenhaus einzuberufen oder aufzulösen und im Falle
der Auflösung die Wiedereinberufung des Hauses zu vertagen.
Damit aber der Präsident wegen all dieser klarerweise ungesetzlichen Handlungen
nicht zur Verantwortung gezogen werde, bevor wir noch unsere Pläne durchgeführt
haben, werden wir die Minister und übrigen Beamten der Umgebung des
Präsidenten anhalten, selbständige Verfügungen zu treffen, für die sie selbst
die
Verantwortung tragen. Wir werden jedoch empfehlen, diese Rolle dem Senat oder
Staatsrat oder Ministerrat, nicht aber einzelnen Persönlichkeiten anzuvertrauen.
Der Präsident wird die bestehenden Gesetze, die eine verschiedene Auslegung
zulassen, im Sinne unserer Wünsche auslegen; er wird sie außer Kraft setzen,
sobald wir ihm die Notwendigkeit dartun werden; er wird das Recht haben,
vorläufige Verfügungen mit Gesetzeskraft zu treffen und sogar die Verfassung
abzuändern, beides unter dem Vorwand des Staatswohles.
Diese Maßnahmen werden es uns ermöglichen, nach und nach alles zu vernichten,
was wir zur Zeit der Machtergreifung notgedrungenerweise in die
Staatsverfassungen aufnehmen mußten; wir werden hierdurch unmerklich zur
Beseitigung aller Verfassungen gelangen, sobald die Zeit gekommen sein wird,
alle
Regierungen unserer Herrschaft zu unterstellen.
Die Anerkennung unserer Herrschaft kann schon vor der Beseitigung der
Verfassungen erfolgen, wenn die Völker, ermüdet durch Unruhen und das gänzliche
Versagen der Staatsleiter - welches Versagen durch uns herbeigeführt wurde -
ausrufen werden: "Setzt sie ab, gebet uns einen Weltherrscher, der imstande ist,
uns
alle zu vereinigen und die Ursache unserer Feindschaft, d.i. Staatsgrenzen,
Religion, Staatsschulden zu beseitigen, einen König, der uns Frieden und Ruhe
schenkt, die wir unter unseren bisherigen Herrschern und Regierungen nicht
finden
können."
Sie wissen es selbst sehr gut, daß man, um die Massen zu solchen Forderungen zu
bringen, ununterbrochen in allen Ländern die Beziehungen zwischen Volk und
Regierung verwirren muß, um die ganze Welt durch Uneinigkeit, Feindschaft, Haß,
ja sogar durch qual volle Entbehrungen, durch Hunger und durch Krankheiten, die
wir ihnen durch Einimpfung von Bazillen verursachen, derart zu ermatten, daß die
Nichtjuden keinen anderen Ausweg aus ihrem Elend sehen, als sich unserem Geld
und unserer Herrschaft vollständig zu unterwerfen.
Wenn wir den Völkern eine Atempause geben, dann kommt der günstige
Augenblick vielleicht nie wieder.
Der Staatsrat wird die Bestimmung haben, die Macht der Regierung zu
unterstreichen; er wird bloß zum Scheine eine gesetzgebende Körperschaft, in
Wirklichkeit aber ein Redaktionskomitee zur Ausarbeitung der Gesetze und
Regierungsverordnungen sein.
Ein wesentlicher Teil des Programmes unserer Verfassung besteht darin, daß wir
die Gesetze schaffen, daß wir Recht sprechen und daß gleichzeitig die Verwaltung
in unseren Händen liegt. Diese Tätigkeit werden wir ausüben 1. durch Vorschläge
11. Protokoll
zurück
an die gesetzgebende Körperschaft, 2. durch Erlässe des Präsidenten in Form
allgemeiner Verfügungen, durch Senatsbeschlüsse und durch Entscheidungen des
Staatsrates in Form von ministeriellen Erlässen, 3. im geeigneten Zeitpunkt in
Form
eines Staatsstreiches.
Nachdem wir nun unseren Plan in großen Zügen entworfen haben, wollen wir die
einzelnen Maßnahmen erörtern, deren wir uns zum Aufbau des Staates in unserem
Sinne bedienen werden. Hierher gehören die Pressefreiheit, das Vereins- und
Versammlungsrecht, die Gewissensfreiheit, das Wahlrecht und viele andere Dinge,
die aus der menschlichen Gedankenwelt verschwinden oder doch gründlich
umgestaltet werden müssen, sobald die neue Verfassung verkündet sein wird. Nur
in diesem Augenblicke werden wir unsere Neuerungen ohne Gefahr durchbringen
können und zwar aus folgendem Grunde:
Wenn die Veränderung mit großer Strenge durchgeführt wird, so kann sie infolge
der Furcht vor neuerlichen Veränderungen zur Verzweiflung führen; wenn wir
dagegen Zugeständnisse machen, wird das Volk erklären, wir hätten unsere
Irrtümer eingesehen, und dies wird den Glauben an die Unfehlbarkeit unserer
Regierung zerstören; oder man wird erklären, daß wir Furcht haben und nur
gezwungen Zugeständnisse machen, für die uns niemand danken wird, weil er sie
für selbstverständlich hält. Das eine oder andere würde der neuen Verfassung
schaden.
Am Tage ihrer Verkündigung, wenn die Völker vom eben vollzogenen Staatsstreich
noch ganz betäubt und in Angst und Ratlosigkeit sind, müssen sie erkennen, daß
wir so stark, mächtig und unverletzlich sind, daß wir uns um sie nicht mehr
kümmern brauchen, daß wir nicht nur auf ihre Anschauungen und Wünsche nicht
mehr achten werden, sondern daß wir bereit sind, jederzeit und an jedem Ort
jeden
Widerstand und jede Kundgebung zu unterdrücken. Die Völker müssen wissen, daß
wir die ganze Macht mit einem Schlagean uns gerissen haben und daß wir unsere
Macht auf keinen Fall mit ihnen teilen werden. Dann werden sie die Augen
schließen und geduldig die Ereignisse an sich herankommen lassen.
Die Nichtjuden sind eine Schafherde, wir sind die Wölfe. Und wissen Sie, was aus
den Schafen wird, wenn die Wölfe in die Herde eindringen? Sie werden ihre Augen
wieder schließen, weil wir ihnen die Rückgabe aller ihrer geraubten Freiheiten
versprechen werden, sobald wir alle Gegner des Friedens niedergerungen und die
Parteien zur Ohnmacht verurteilt haben werden. Ich glaube Ihnen nicht sagen zu
müssen, wie lange sie auf die Rückkehr ihrer Freiheiten warten werden. Warum
haben wir diese ganze Politik erfunden und den Nichtjuden beigebracht, ohne
ihnen
die Möglichkeit zu geben, ihren tieferen Sinn zu erkennen, wenn nicht aus dem
Grunde, um das auf Umwegen zu erreichen, was unser zerstreutes Volk auf
geradem Wege nicht erreichen könnte?
Das war die Grundlage für unsere Organisation der Freimaurerei, deren Pläne
diese
Tiere von Nichtjuden nicht einmal ahnen; wir nehmen sie gleichwohl in unsere
Loge auf, damit sie ihren Brüdern Sand in die Augen streuen.
Die Gnade Gottes hat uns, sein auserwähltes Volk, über die ganze Welt zerstreut,
und in dieser scheinbaren Schwäche unserer Rasse liegt unsere ganze Kraft, die
uns
heute an die Schwelle der Weltherrschaft geführt hat. Es bedarf nicht mehr viel,
um
auf diesen Grundlagen das Gebäude aufzurichten.
12. Protokoll
zurück
Das Wort Freiheit, das man auf verschiedene Weise deuten kann, legen wir so aus:
Freiheit ist das Recht, zu tun, was das Gesetz erlaubt. Solche Auslegung des
Begriffes gibt die Freiheit vollständig in unsere Hand, weil die Gesetze das
zerstören oder aufrichten werden, was wir nach den oben entwickelten Richtlinien
für wünschenswert halten.
Mit der Presse werden wir in folgender Weise verfahren. Welche Rolle spielt
jetzt
die Presse? Sie dient dazu, die Leidenschaften der Menschen zu entflammen oder
selbstsüchtige Parteibestrebungen zu fördern.
Wir werden ihr einen Zaum anlegen und die Zügel straff führen. Auf gleiche Weise
werden wir mit anderen Druckwerken verfahren; denn es würde uns nichts nützen,
wenn wir bloß die Presse überwachen, aber den Angriffen der Bücher und
Broschüren ausgesetzt blieben.
Wir werden die Erzeugnisse der öffentlichen Meinung, die heute schon viel Geld
kostet, durch Zensur zu einer Einnahmequelle für den Staat machen. Wir werden
eine besondere Zeitungssteuer einführen und bei der Gründung von Zeitungen und
Druckereien Bürgschaftsnummern verlangen, um so unsere Regierung vor jedem
Angriffe durch die Presse zu schützen. Werden wir trotzdem angegriffen, so
werden
wir erbarmungslos Geldstrafen verhängen. Steuern, Bürgschaftsnummern und
Geldstrafen werden dem Staate riesige Einnahmen zuführen. Gewiß, die
Parteiblätter lassen sich durch Geldstrafen nicht einschüchtern, aber beim
zweiten
Angriff werden wir sie einfach unterdrücken. Niemand wird unsere Unfehlbarkeit
in Regierungsangelegenheiten ungestraft antasten können.
Als Vorwand für die Unterdrückung einer Zeitung werden wir erklären, daß das
betreffende Blatt die öffentliche Meinung grundlos aufgeregt hat. Ich bitte Sie,
zu
beachten, daß es unter den Zeitungen, die uns angreifen, auch solche geben wird,
die wir selbst gegründet haben; diese aber werden ausschließlich diejenigen
Punkte
angreifen, deren Abänderung wir selbst anstreben werden.
Keine Nachricht wird ohne unsere Prüfung in die Öffentlichkeit gelangen. Diesen
Erfolg haben wir bereits heute dadurch erreicht, daß alle Nachrichten aus der
ganzen Welt bei einer Anzahl von Zeitungsagenturen zusammenlaufen. Dieselben
werden vollständig in unseren Besitz übergehen und nur das verlautbaren, was wir
ihnen vorschreiben.
Wenn wir es schon jetzt verstanden haben, die Gedankenwelt der nichtjüdischen
Gesellschaft derart zu beherrschen, daß fast alle Menschen die Ereignisse der
Welt
nur mehr durch die farbigen Brillen ansehen, die wir ihnen aufgesetzt haben;
wenn
es schon jetzt keine Schranken mehr gibt, die uns verhindern könnten, in das
einzudringen, was die Nichtjuden in ihrer Dummheit Staatsgeheimnis nennen, wie
mag es erst dann werden, wenn wir die anerkannten Herren der Welt in der Person
unseres Weltherrschers sein werden?
Kehren wir zur Zukunft der Presse zurück. Wer Verleger oder Drucker werden will,
muß sich einen Erlaubnisschein verschaffen, der im Falle eines Anstandes sofort
zurückgezogen wird.
Durch solche Maßnahmen wird das Instrument des Denkens zum Erziehungsmittel
in der Hand unserer Regierung, die es nicht mehr erlauben wird, daß die Masse
über die Segnungen des Fortschrittes falsch unterrichtet wird. Wer von Ihnen
wüßte
nicht, daß diese trügerischen Segnungen geradewegs zu Träumereien führen, aus
denen die anarchischen Zustände der Menschen untereinander und gegenüber der
Obrigkeit geboren werden, weil der Fortschritt oder vielmehr der Gedanke des
Fortschrittes die mannigfaltigsten Vorstellungen von der Selbständigkeit erzeugt
hat, ohne deren Grenzen festzusetzen. Alle sogenannten Liberalen sind
Anarchisten,
wenn schon nicht in ihrem Handeln, so doch wenigstens in ihrem Denken. Jeder
von ihnen jagt den Truggebilden der Freiheit nach und stürzt in die Willkür
hinein,
wobei er protestiert nur um des Protestierens willen.
Nunmehr wollen wir uns mit den Büchern befassen. Wir werden sie, wie alles
Gedruckte, mit Stempelsteuern nach der Blattzahl belegen und
Bürgschaftsnummern fordern. Büchern mit weniger als 30 Blättern werden doppelt
besteuert. Diese werden wir unter die Broschüren einreihen, um einerseits die
Zahl
dieser Schriften, die das schlimmste Gift verbreiten, zu verringern,
andererseits um
die Schriftsteller dazu zu bringen, so umfangreiche Schriften zu erzeugen, daß
man
sie schon wegen des höheren Preises weniglesen wird. Was wir dagegen
herausgeben werden, um die Menschen in der von uns gewünschten Richtung zu
erziehen, wird sehr billig sein und von jedermann gelesen werden.
Die Steuer wird die eitle Schreibwut zum Schweigen bringen und durch die Furcht
vor Bestrafung kommen die Schriftsteller in unsere Abhängigkeit. Wenn Leute
gegen uns schreiben wollen, werden sie keinen Verleger finden. Vor der Annahme
eines Werkes zum Drucken muß sich der Verleger oder Drucker an die Behörden
um Erlangung der Druckerlaubnis wenden. Auf diese Art werden wir im vorhinein
jeden Angriff gegen uns erfahren, und wir werden ihn dadurch unschädlich
machen, daß wir über den betreffenden Gegenstand eine Erklärung veröffentlichen.
(Heute führt diese Zensur der Lektor durch, der die Texte nach politischer
Korrektness prüft. In Deutschland heute werden sogar schon die Buchhändler
bestraft wenn sie nicht pc konforme Bücher anbieten. Und das sogar noch
rückwirkend)
Da Bücher und Zeitungen die zwei wichtigsten Erziehungsmittel sind, wird unsere
Regierung Eigentümerin der Mehrzahl der Blätter sein. Dadurch wird der
schädliche Einfluß der Presse ausgeschaltet, und wir verschaffen uns einen
außerordentlichen Einfluß auf die Volksstimmung. Wenn wir die Gründung von
zehn Zeitungen bewilligen, so werden wir selbst dreißig Zeitungen auflegen und
so
weiter. Die Öffentlichkeit darf davon nichts ahnen. Unsere Zeitungen müssen
daher
scheinbar die widersprechendsten Richtungen und Meinungen vertreten, um
Vertrauen zu erwecken und unsere Gegner an sich zu ziehen; diese werden dann in
die Schlinge gehen und unschädlich sein.
An erster Stelle werden die amtlichen Zeitungen stehen, denen die Aufgabe
zufallen wird, stets unsere Interessen zu vertreten; ihr Einfluß wird deshalb
verhältnismäßig unbedeutend sein.
An zweiter Stelle werden die halbamtlichen Blätter kommen, welche die
Gleichgültigen und Lauen für uns gewinnen sollen.
An der dritten Stelle werden die angeblich oppositionellen Blätter stehen;
mindestens ein Blatt muß zu uns in schärfsten Gegensatz stehen. Unsere Gegner
werden diesen scheinbaren Widerspruch für echt halten und uns ihre Karten
aufdecken.
Unsere Zeitungen werden den verschiedensten Richtungen angehören, es wird
aristokratische, republikanische, ja selbst anarchistische Blätter geben,
natürlich
nur, solange die Verfassung besteht. Wie der indische Gott Wischnu werden die
Blätter hundert Hände haben, deren jede den wechselnden Pulsschlag der
öffentlichen Meinung befühlen wird. Mit jedem Pulsschlag werden sie die
öffentliche Meinung in die uns genehme Richtung leiten, denn ein aufgeregter
Mensch verliert leicht seine Urteilskraft und unterliegt jeder Art von
Beeinflussung.
Diese Dummköpfe, die die Ansicht ihrer Zeitung zu vertreten glauben, werden in
Wirklichkeit nur unsere Ansicht oder doch eine solche, die uns genehm ist,
vertreten. Sie werden glauben, daß sie ihrem Parteiblatt folgen und werden in
Wirklichkeit nur der Fahne folgen, die wir vor ihnen flattern lassen.
Um unser Zeitungsheer in diesem Sinne zu leiten, werden wir die Organisation mit
ganz besonderer Sorgfalt durchführen müssen. Unter der Bezeichnung
Hauptpresseverband werden wir die Schriftstellervereine zusammenfassen, in
denen unsere Vertreter unmerklich Losungswort und Kampfruf ausgeben werden.
Unsere Blätter werden über unsere Politik in oberflächlicher Weise, ohne je auf
den
tieferen Grund einzugehen, hin- und herschreiben und den amtlichen Blättern
polemische Scharmützeln liefern, um uns dadurch die Möglichkeit zu verschaffen,
uns über das, was wir in den ersten Veröffentlichungen nicht klar sagen konnten,
nunmehr klarer auszudrücken. Natürlich werden wir das aber nur dann machen,
wenn es für uns vorteilhaft ist.
Diese Angriffe werden gleichzeitig dazu dienen, dem Volke glaubhaft zu machen,
daß es die Redefreiheit besitzt. Unsere Vertreter werden so die Möglichkeit
haben,
zu behaupten, daß die gegnerische Presse nur schwätzt, weil sie keine sachlichen
Gründe gegen unsere Maßnahmen anführen kann.
Durch diese für die Öffentlichkeit nicht erkennbaren Methoden werden wir ihre
Aufmerksamkeit und ihr Vertrauen gewinnen. Mit Hilfe dieser Methoden werden
wir die öffentliche Meinung in allen Fragen der Politik nach Belieben erregen
oder
beruhigen, überzeugen oder verwirren, indem wir bald wahre, bald falsche
Nachrichten drucken, bald Tatsachen behaupten, bald berichtigen, je nach ihrem
Eindrucke auf die Öffentlichkeit; stets werden wir den Boden sorgfältig
abtasten,
bevor wir den Fuß darauf setzen. Wir werden unsere Gegner sicher überwinden,
weil ihnen infolge unserer Maßnahmen keine Zeitung zur Verfügung stehen wird,
in denen sie ihrer Meinung freien Lauf lassen können. Wir werden nicht einmal
gezwungen sein, sie endgültig zu widerlegen. Gegen die Versuchsballons unserer
halbamtlichen Zeitungen werden wir nötigenfalls in den Zeitungen der dritten
Gruppe energisch auftreten.
Die heutige Journalistik ist eine Art Freimaurerei. Alle Glieder der Presse sind
untereinander durch das Berufsgeheimnis verbunden. Ähnlich wie bei den alten
Wahrsagern gibt keines dieser Glieder das Geheimnis preis, wenn es hierfür nicht
einen Auftrag erhält. Kein Zeitungsschreiber wird es wagen, das Geheimnis zu
verraten, denn keiner wird zu diesem Berufe zugelassen, wenn er nicht in seiner
Vergangenheit einen Makel an seiner Ehre aufweist. Dieser würde sofort
aufgedeckt werden. Solange dieser Makel nur wenigen bekannt ist, lockt das
Ansehen des Journalisten die Mehrheit des Landes an und man folgt ihm mit
Begeisterung.
Wir rechnen besonders stark mit der Provinz. Es ist für uns unerläßlich, daß wir
dort Hoffnungen und Bestrebungen erwecken, die denen der Hauptstadt
entgegengesetzt sind; der Hauptstadt werden wir vormachen, daß es sich dabei um
selbstgefaßte, nicht beeinflußte Ideen der Provinz handle. Es ist klar, daß die
Quelle
dieser Ideen immer dieselbe sein wird; es wird die unserige sein. Solange wir
noch
nicht die volle Macht besitzen, wird es für uns nötig sein, daß die großen
Städte
von der Provinzmeinung abhängig sind, d.h. von der Meinung der Mehrheit, die
von unseren Vertrauensmännern gemacht wird. Im entscheidenden Augenblicke
dürfen dann die großen Städte die vollendete Tatsache nicht mehr erörtern, weil
sie
ja bereits von der Mehrheit in den Provinzen gebilligt wurde.
Wenn wir durch die Zensur der Presse nicht mehr gestatten, über Verbrechen zu
berichten. Das Volk muß glauben, die neue Führung befriedige jedermann derart
vollständig, daß sogar die Verbrechen aufgehört haben. Aufgedeckte Verbrechen
sollen nur den Opfern und den zufälligen Zeugen bekannt sein.
Die Sorge um das tägliche Brot zwingt die Nichtjuden zu schweigen und macht aus
ihnen unsere ergebenen Diener. Diejenigen von ihnen, die wir bei unserer Presse
anstellen, werden weisungsgemäß über alles das schreiben, was wir in den
amtlichen Blättern nicht offen erörtern können; während der hierdurch
entstehenden Aufregung werden wir die uns nützlich erscheinenden Maßnahmen
durchführen und die Öffentlichkeit vor die vollendete Tatsache hinstellen.
Niemand
wird wagen, die Zurücknahme einer solchen Maßnahme zu verlangen, zumal wir
sie als eine Verbesserung des bisherigen Zustandes hinstellen werden; übrigens
wird die Presse die Aufmerksamkeit sofort auf neue Fragen lenken, haben wir
doch, wie Sie wissen, die Menschen daran gewöhnt, fortwährend nach Neuem zu
suchen. Einige hirnlose politische Abenteurer werden sich auf diese neuen Fragen
stürzen, ohne zu wissen, daß sie keine Ahnung von dem haben, über was sie
sprechen wollen. Die Fragen der höheren Politik sind niemandem verständlich,
ausgenommen denjenigen, die sie schon seit Jahrhunderten erzeugt und beeinflußt
haben.
Aus all dem werden Sie ersehen, daß wir nur deshalb die öffentliche Meinung für
uns gewinnen wollen, um die Arbeit unserer Staatsmaschine zu erleichtern. Und
Sie
werden daraus ebenso erkennen, daß wir bei dieser oder jener Gelegenheit nur die
Zustimmung zu unseren Worten, nicht aber zu unseren Handlungen einholen.
Ununterbrochen verkünden wir, daß uns bei allen unseren Maßnahmen stets nur die
Hoffnung und die Sicherheit leitet, dem Gemeinwohl zu dienen.
Um die allzu unruhigen Menschen von den Fragen der Politik abzulenken, werden
wir angeblich neue Fragen in den Vordergrund rücken, die Fragen der Industrie.
Wögen sie ihre Wut auf diesem Gebiete auslassen. Die Massen willigen ein,
untätig
zu bleiben bzw. sich angeblich von ihrer politischen Tätigkeit auszuruhen, zu
der
wir sie übrigens nur erzogen haben, um mit ihrer Hilfe die nichtjüdischen
Regierungen zu bekämpfen, wenn man ihnen neue Beschäftigungen verschafft, die
sie für politisch wichtig halten.
Damit die Massen nicht zu ruhiger Überlegung gelangen, werden wir sie durch
Zerstreuungen, Spiele, Unterhaltungen, Leidenschaften ablenken. In Bälde werden
wir Wettbewerbe aller Art auf dem Gebiete der Kunst und des Sportes
13. Protokoll
zurück
ausschreiben. Das Interesse für diese Dinge wird sie dann endgültig von den
Fragen
ablenken, bezüglich derer wir mit ihnen im Kampf stehen. Indem die Menschen
sich nach und nach das selbständige Denken abgewöhnen, werden sie schließlich
ganz in der Richtung unserer Ideen sprechen, weil wir die einzigen sein werden,
die
neue Gedanken-Richtungen hervorbringen; selbstverständlich nur durch
Vermittlung solcher Persönlichkeiten, die nicht im Verdachte eines
Einverständnisses mit uns stehen.
Die Rolle der liberalen Schwärmer wird endgültig ausgespielt sein, sobald unsere
Herrschaft anerkannt ist. Bis dahin werden sie uns gute Dienste leisten. Daher
werden wir die Gedanken der Masse auch weiterhin auf phantastische Theorien
hinleiten, die neuartig und angeblich fortschrittlich sind; denn mit dem
Schlagwort
Fortschritt haben wir diesen Dummköpfen von Nichtjuden ihre Köpfe mit vollem
Erfolg verdreht, und es gibt unter ihnen keinen einzigen, der begreifen wird,
das
dieses Wort in allen Fällen unwahr ist, wo es sich nicht um materielle
Bedürfnisse
handelt, weil es nur eine Wahrheit an sich gibt und diesem Begriff gegenüber das
Wort Fortschritt unangebracht ist. Wie jeder falsche Gedanke dient der
Fortschritt
dazu, die Wahrheit zu verdunkeln, da mit sie niemand erkenne als wir, das
auserwählte Volk, die Hüter der Wahrheit.
Wenn unsere Herrschaft gekommen sein wird, werden unsere Redner über die
großen Fragen der Menschheit sprechen, welche die ganze Welt bewegt haben, bis
sie schließlich unter unsere wohltätige Leitung kam. Wer sollte denn argwöhnen,
daß alle diese Fragen erfunden wurden, den durch so viele Jahrhunderte niemand
erraten hat?
Sobald wir die Weltherrschaft erlangt haben, werden wir keinen anderen Glauben
dulden, als den an unseren einen Gott, mit dem unser Schicksal verbunden ist,
weil
wir das auserwählte Volk sind und weil durch unseren Gott unser Schicksal mit
dem der ganzen Welt zusammenhängt. Aus diesem Grunde müssen wir alle anderen
Religionen vernichten. Wenn sich auch die Zahl der Gottlosen vermehren sollte,
so
wird dieser Übergangszustand unsere Pläne doch nicht stören, vielmehr den
künftigen Geschlechtern zur Mahnung dienen; sie werden die Lehren der
mosaischen Religion hören, deren feste und wohldurchdachte Weisungen mit der
Unterwerfung aller Völker in Erfüllung gehen werden. Dadurch werden wir die
geheimnisvolle Wahrheit dartun, auf der die ganze erzieherische Kraft unserer
Religion beruht.
Dann werden wir bei jeder Gelegenheit Abhandlungen veröffentlichen, in denen
wir unsere segensreiche Regierung mit denen der Vergangenheit vergleichen
werden. Die Vorteile des Friedens, erkämpft durch Jahrhunderte der Unruhe,
werden den segensreichen Charakter unserer Herrschaft hervortreten lassen. Die
Fehler der nichtjüdischen Regierungen werden wir in den grellsten Farben malen.
Wir werden gegen sie einen solchen Widerwillen erzeugen, daß die Völker die
Leibeigenschaft den Rechten jener vielgerühmter Freiheit vorziehen werden,
welche sie nur gequält hat, welche die Quelle des menschlichen Daseins
erschöpfte
und die nur von einer Schar Abenteurern ausgenützt wurde, die nicht wußten, wie
sie sie gebrauchen sollten. Die nutzlosen Staatsumwälzungen, zu denen wir die
Nichtjuden drängten, um ihre Verwaltung zu unterwühlen, werden sie derart
14. Protokoll
zurück
ermüden, daß sie vorziehen werden, von uns alles zu ertragen, nur um nicht
neuerliche Erschütterungen durchmachen zu müssen. Ganz besonders werden wir
die geschichtlichen Fehler der nichtjüdischen Regierungen unterstreichen, die,
bar
jedes besseren Wissens, die Menschheit durch so viele Jahrhunderte gequält
haben,
nebelhaften Plänen sozialer Errungenschaften nachjagten, ohne zu merken, daß
diese Pläne die allgemeinen Verhältnisse der menschlichen Gesellschaft nicht
verbesserten, sondern nur verschlechterten.
Die ganze kraft unserer Grundsätze und Maßnahmen wird darin bestehen, daß wir
sie in leuchtenden Gegensatz zu dem gestürzten System der alten
gesellschaftlichen
Verhältnisse stellen werden.
Unsere Philosophen werden alle Mängel der christlichen Religion besprechen;
niemals wird aber jemand unsere Religion von ihren wahren Gesichtspunkten aus
einer Beurteilung unterziehen, weil sie niemand wirklich erfassen wird,
ausgenommen die Unserigen, die niemals ihre Geheimnisse verraten werden.
In den sogenannten fortgeschrittenen Ländern haben wir ein geistloses,
schmutziges, verabscheuungswürdiges Schrifttum geschaffen. Diese Literatur
werden wir noch einige Zeit nach Errichtung unserer Herrschaft pflegen, um den
Gegensatz zu unseren Erörterungen und Lehren hervortreten zu lassen. Unsere
Weisen, zur Leitung der Nichtjuden erzogen, werden Reden, Pläne, Abhandlungen,
Aufsätze verfassen, durch die wir die Geister beeinflussen und in die Richtung
derjenigen Ideen lenken werden, die wir ihnen ein flößen wollen.
Wenn wir mit Hilfe der von uns überall für den selben Tag vorbereitete Umstürze,
und nachdem alle Regierungen ihre Unfähigkeit einbekannt haben, endlich zur
Herrschaft gelangt sind - es wird noch einige Zeit dauern, vielleicht ein
Jahrhundert
- dann werden wir dafür sorgen, daß gegen uns keinerlei Verschwörungen
stattfinden.
Zu diesem Zwecke werden wir alle hinrichten lassen, die unseren
Regierungsantritt
mit der Waffe in der Hand begrüßen. Jede Neugründung irgend einer neuen
Gesellschaft wird ebenfalls mit dem Tode bestraft werden. Die jetzt bestehenden
uns bekannten Geheim gesellschaften, die uns gute Dienste geleistet haben und
noch leisten, werden wir auflösen. Ihre Mitglieder werden in fern von Europa
gelegene Erdteile verschickt werden.
Auf diese Art werden wir mit den Nichtjuden, die freimaurerischen Logen
angehören und davon zuviel wissen, verfahren. Diejenigen, welche wir aus
irgendeinem Grunde verschonen werden, werden sich unter dem ständigen Druck,
ausgewiesen zu werden, befinden.
Wir werden ein Gesetz erlassen, nach welchem alle alten Mitglieder der
Geheimgesellschaften aus Europa, dem Sitz unserer Regierung, verbannt werden
sollen. Die Entscheidungen unserer Regierungen werden endgültig und ohne
Berufungsmöglichkeit sein.
Die nichtjüdische Gesellschaft, in die wir den Samen der Zwietracht und des
Widerspruches gelegt haben, kann nur durch unbarmherzige Maßnahmen, welche
von unbeugsamer Kraft sind, wieder in Ordnung gebracht werden. Dabei darf es
auf die Zahl der Opfer, die für das künftige Wohl gebracht werden müssen, nicht
ankommen. Es ist Pflicht jeder Regierung, die sich auf ihre Daseinsberechtigung
15. Protokoll
zurück
beruft, nicht nur ihre Vorrechte zu genießen, sondern auch ihre Aufgabe zu
erfüllen,
mag dies auch noch soviel Opfer kosten.
Will eine Regierung unerschütterlich dastehen, so muß sie das Ansehen ihrer
Macht
verstärken, und dieses Ansehen wird nur durch eine alles übersteigende
Unbeugsamkeit der Macht erreicht, die das Zeichen einer geheimnisvollen
Unverletzlichkeit, der Auserwählung durch Gott, tragen muß. So war bis in die
neueste Zeit die Autokratie der russischen Kaiser beschaffen, unser einziger
Feind
in der ganzen Welt neben dem Papsttum. Erinnern Sie sich an das Beispiel des in
Blut getauchten Italiens, das Sulla, der dieses Blut vergoß, nicht ein Haar
krümmte;
das Volk, das er gepeinigt hatte, vergötterte ihn, und seine unerschrockene
Rückkehr nach Italien machte ihn unverletzlich. Das Volk vergreift sich nicht an
dem, der es durcr wir jedoch die Herrschaft erlangt haben, werden wir in allen
Ländern der Erde Freimaurerlogen gründen und vermehren. Wir werden zu diesen
Logen alle diejenigen heranziehen, die in der Öffentlichkeit eine hervorragende
Rollen spielen oder spielen können. Diese Logen werden das hervorragendste
Mittel sein, Auskünfte zu erlangen und Einfluß zu üben.
Wir werden alle Logen in einer Hauptleitung zusammenfassen, die nur uns bekannt
sein und aus unseren Weisen bestehen wird. Die Logen werden ihre Vorsitzende
haben, um die eigentlichen leitenden Personen zu verdecken; nur diese sind
berechtigt, die Losung auszugeben. In diesen Logen werden wir alle
revolutionären
und freisinnigen Elemente vereinigen. Sie werden sich aus allen
Gesellschaftsschichten zusammensetzen. Die geheimsten politischen Pläne werden
uns schon am Tage ihrer Entstehung bekannt sein und uns zur Verfügung stehen.
Fast alle Polizeiagenten sowohl der Staats- als auch der Internationalen Polizei
werden Mitglieder der Logen sein, weil ihr Dienst für uns unentbehrlich ist;
denn
die Polizei ist in der Lage, nicht nur Maßnahmen gegen Widerspenstige zu
treffen,
sondern auch unsere eigenen Handlungen zu verdecken und Vorwände für
Unzufriedenheit zu erzeugen. Die meisten, die in Geheimgesellschaften eintreten,
sind gewöhnlich Streber, Abenteurer und im allgemeinen Leute, die für alles zu
haben sind, bei denen es uns nicht viel Mühe kosten wird, sie für unsere Pläne
zu
gewinnen.
Wenn es zu Unruhen kommt, so bedeutet das, daß wir das Bedürfnis hatten, sie
hervorzurufen, um eine allzu große Einigkeit zu zerstören. Kommt es zu irgend
einer Verschwörung, so wird das Haupt derselben niemand anderer sein, als einer
unserer treuesten Diener.
Es ist natürlich, daß nur unser Volk die Tätigkeit der Freimaurerei leiten kann,
weil
nur wir wissen, wohin wir sie führen und welches das Endziel jeder ihrer
Handlungen ist. Die Nichtjuden dagegen wissen nichts, nicht einmal die
unmittelbaren Ergebnisse; sie sind gewöhnlich mit der augenblicklichen
Befriedigung ihrer Eigenliebe bei Durchführung ihrer Pläne zufrieden und merken
nicht, daß diese Pläne nicht von ihnen stammen, sondern ihnen von uns eingegeben
wurden.
Die Nichtjuden treten in die Logen aus reiner Neugierde oder in der Hoffnung
ein,
einen Vorteil zu ergattern oder über ihre unerfüllbaren Träume vor einem
Publikum
sprechen zu können. Sie lechzen nach äußerem Erfolg und Beifall, womit wir stets
freigebig sind. Wir gönnen ihnen gerne diesen Erfolg, um ihre
Selbstzufriedenheit
auszunützen; dann nehmen die Menschen unsere Einflüsterungen in sich auf, ohne
sich dessen bewußt zu sein; sie sind in ihrer eingebildeten Unfehlbarkeit voll
überzeugt, nur ihre eigenen Gedanken und nicht die anderer geäußert zu haben.
Sie,
meine Herren, können sich gar nicht vorstellen, bis zu welch lächerlichem Grad
von Naivität man selbst die intelligentesten Nichtjuden bringen kann, wenn man
ihrer Eitelkeit schmeichelt, und wie leicht es andererseits ist, sie durch den
kleinsten Mißerfolg, sei es auch nur durch das Ausbleiben des Beifalles, zu
entmutigen und sie zu unterwürfigem Gehorsam zu bringen, sobald sie für sich
daraus nur wieder einen Erfolg erwarten. Ebenso wie die Unserigen jeden Erfolg
mißachten, der sie nicht ihrem Ziele entgegenführt, ebenso sehr sind die
Nichtjuden
um eines äußeren Erfolges willen bereit, alle ihre Pläne zu opfern. Dieser
charakteristische Zug der Nichtjuden erleichtert uns außerordentlich unsere
Aufgabe, sie zu führen. Diese scheinbaren Tiger haben lammfromme Seelen und
durch ihre Schädel weht der Wind.
Wir haben ihnen ein Steckenpferd geschenkt, nämlich den Traum, daß die einzelne
Persönlichkeit in einer symbolischen Einheit, im Kollektivismus, aufgehen müsse.
Sie haben nicht verstanden und werden es nie verstehen, daß dieser Traum den
Grundgesetzen der Natur widerspricht, die seit der Erschaffung der Welt nur von
einander verschiedene Wesen erzeugt hat, um jedem seine besondere Individualität
zu verleihen. Beweist nicht die Tatsache, daß wir die Nichtjuden zu einer
solchen
Wahnidee brachten, mit verblüffender Klarheit, wie wenig ihr Verstand im
Vergleiche mit dem unserigen entwickelt ist? Dies ist die sicherste Bürgschaft
für
unseren Erfolg.
Wie scharfsinnig waren doch unsere alten Weisen, als sie sagten, daß man, um ein
Ziel zu erreichen, vor keinem Mittel zurückschrecken und die Opfer nicht zählen
dürfe. Wir haben die Opfer dieser Tiere von Nichtjuden nie gezählt und obwohl
wir
viele von den Unserigen opfern mußten, haben wir unserem Volke eine solche
machtvolle Stellung in der Welt verschafft, die es sich niemals zu erträumen
gewagt
hätte.
Die verhältnismäßig geringen Opfer der Unserigen haben unser Volk vor dem
Untergange bewahrt.
Der Tod ist das unvermeidliche Ende aller Menschen. Es ist besser, das Ende
derjenigen zu beschleunigen, die sich unserem Werke entgegenstellen, als unser
Ende, die wir die Schöpfer dieses Werkes sind. In den Freimaurerlogen fällen wir
Todesurteile auf eine Art, daß niemand außerhalb der Logen auch nur den
geringsten Verdacht schöpfen kann. Nicht einmal die Opfer selbst erfahren ihre
Verurteilung; sie alle sterben, sobald es notwendig ist, scheinbar eines
natürlichen
Todes. Da dies den Logenbrüder bekannt ist, wagen sie nicht, dagegen
aufzutreten.
Durch diese Maßnahmen haben wir in der Freimaurerei jeden Widerspruch im
Keime erstickt. Während wir den Nichtjuden den Liberalismus predigen, halten wir
unser Volk und unsere Vertrauensmänner in bedingungslosem Gehorsam.
Unter unserem Einfluß wurde die Handhabung der Gesetze der Nichtjuden auf ein
Mindestmaß eingeschränkt. Das Ansehen der Gesetze wurde durch den
Liberalismus, dem wir auch auf diesen Gebieten Geltung verschafften,
untergraben.
In allen politischen und grundsätzlichen Streitfällen entscheiden die Gerichte
nach
unseren Weisungen und sehen die Dinge in dem Licht, das uns beliebt. Wir
bedienen uns hierfür der Vermittlung von Personen, von denen niemand ahnt, daß
sie mit uns in Verbindung stehen, der Zeitungsnachrichten und anderer Mittel.
Selbst die Mitglieder des Senats und de höheren Verwaltung folgen blind unseren
Ratschlägen.
Der rein tierische Verstand der Nichtjuden ist zur Zergliederung eines Begriffes
und
zur Beobachtung unfähig; und noch weniger können sie voraussehen, wozu eine
gewisse Art, einen Fall darzustellen, dient. In diesem Unterschiede der
geistigen
Veranlagung zwischen den Nichtjuden und uns könne wir das Zeichen unserer
Auserwähltheit durch Gott und unsere die anderen überragende Natur erblicken.
Die Nichtjuden lassen sich nur von einem tierischen Instinkt leiten. Sie sehen
zwar,
aber sie sehen nicht voraus, sie können nicht erfinden, ausgenommen rein
materielle Dinge. Daraus ergibt sich klar, daß die Natur selbst uns zur
Herrschaft
über die Welt bestimmt hat.
Sobald die Zeit unserer offenen Herrschaft gekommen ist und wir auf die
Segnungen unserer Regierung hinweisen können, werden wir alle Gesetze
abändern. Unsere Gesetze werden kurz, klar und unabänderlich sein und keinerlei
Auslegung bedürfen, so daß sie jedermann verstehen kann.
Der hervorstechendste Zug dieser Gesetze wird der Gehorsam gegenüber der
Obrigkeit sein, den wir bis zur höchsten Stufe entwickeln werden. Dann wird
infolge der Verantwortlichkeit aller gegenüber dem Obersten Vertreter der Macht
jeder Mißbrauch derselben aufhören.
Der Mißbrauch der Amtsgewalt durch die unteren Beamten wird so streng bestraft
werden, daß jeder die Lust verlieren wird, seine Kraft in dieser Beziehung zu
erproben. Wir werden alle Handlungen unserer Verwaltungsbeamten, von denen der
Gang der Staatsmaschine abhängt, mit größter Aufmerksamkeit verfolgen, denn
Zuchtlosigkeit in der Verwaltung führt zu allgemeiner Unordnung. Jeder Fall von
Gesetzwidrigkeit oder Mißbrauch wird exemplarisch bestraft werden. Jede
Hehlerei, jedes unerlaubte Einverständnis der Beamten wird nach den ersten
Beispielen strenger Bestrafung verschwinden.
Das Ansehen unserer Herrschaft verlangt wirksame, d.h. harte Strafen bei der
geringsten Übertretung, die das Ansehen der Obrigkeit schädigen könnte. Sollte
jemand für seinen Fehler allzu streng bestraft worden sein, so wird er wie ein
Soldat gelten, der auf dem Schlachtfelde der Verwaltung im Dienste der
Obrigkeit,
der Grundsätze und der Gesetze gefallen ist; denn diese lassen nicht zu, daß
diejenigen, die den Staatswagen führen, persönliche Vorteile höher stellen als
ihre
öffentlichen Pflichten.
Unsere Richter werden wissen, daß sie, wenn sie törichte Milde walten lassen,
den
Grundsatz der Gerechtigkeit verletzen, wonach begangene Fehler streng zu
bestrafen sind und Nachsicht nicht erlaubt ist. Milde kann man im privaten Leben
üben, nicht aber im öffentlichen Dienste, der die erzieherische Grundlage im
Staatsleben ist.
Unsere Richter werden nur bis zum 55. Lebensjahre im Amte bleiben und zwar aus
folgenden zwei Gründen: erstens weil alte Leute hartnäckiger an ihren
vorgefaßten
Meinungen festhalten und weniger fähig sind, sich neuen Anordnungen
unterzuordnen, zweitens weil dadurch ein rascherer Wechsel unter den Richtern
ermöglicht wird, und diese sich uns mehr fügen werden. Wer seinen Posten
behalten will, wird uns blind gehorchen müssen. Im allgemeinen werden wir unsere
Richter unter denjenigen wählen, die wissen, dass es ihre Pflicht ist, zu
strafen und
die Gesetze anzuwenden, nicht aber zum Schaden des Staates liberalen
Anschauungen huldigen, wie es gegenwärtig die Nichtjuden für richtig halten.
Die Auswechslung der Beamten wird auch dazu beitragen, den Korpsgeist des
Beamtentums zu zerstören und sie der Regierung zugetan machen, von der ihr
Schicksal abhängt. Die neue Generation der Richter wird in der Anschauung
erzogen sein, daß Handlungen, welche die bestehende Ordnung in den
wechselseitigen Beziehungen unserer Untertanen stören könnten, nicht geduldet
werden dürfen.
Heutzutage sind die nichtjüdischen Richter gegenüber allen Verbrechen
nachsichtig, weil sie vierenden bei Ernennung von Richtern zu wenig darauf
achten, ihnen das Pflichtgefühl einzuprägen und sie auf die Bedeutung ihrer
Aufgabe hinzuweisen.
Wie das Tier seine Jungen auf Beute ausschickt, so verleihen die Nichtjuden
ihren
Untertanen einträgliche Stellen, ohne sie über den Zweck ihrer Stellung
aufzuklären. Daher werden sich ihre Regierungen durch ihre eigenen Beamten
zerstören.
Wir werden sohin aus diesen Tatsachen eine weitere Lehre für unsere Regierung
ziehen. Wir werden den Liberalismus aus allen wichtigen Posten der Verwaltung
vertreiben, von denen die soziale Erziehung unserer Untertanen abhängt. Auf
solche Stellen werden wir ausschließlich nur solche Personen setzen, die wir für
unseren Verwaltungsdienst besonders ausgebildet haben.
Auf den Einwand, daß die vorzeitige Enthebung älterer Beamter den Staat viel
kostet, antworten wir, daß wir erstens versuchen werden, für sie eine
Privatanstellung als Ersatz des Verlustes zu beschaffen, und daß zweitens das
ganze
Geld der Welt in unserem Besitz sein wird, so daß wir Auslagen nicht scheuen
brauchen.
Unser Absolutismus wird in allen seinen Handlungen folgerichtig sein. Daher wird
unser oberster Wille geachtet und ohne Widerspruch durchgeführt werden. Wir
werden weder Murren noch Unzufriedenheit berücksichtigen; jede Auflehnung
gegen uns wird exemplarisch bestraft werden.
Das Recht der Berufung behalten wir uns nur für unsere eigenen Zwecke vor, im
übrigen aber werden wir es abschaffen; denn im Volke darf der Gedanke nicht
aufkommen, daß die von uns ernannten Richter ein unrichtiges Urteil gefällt
haben.
Sollte solches vorkommen, so werden wir selbst das Urteil aufheben, gleichzeitig
aber den Richter, der seiner Aufgabe nicht gewachsen war, so exemplarisch
strafen,
daß ein solcher Fall nicht mehr eintreten wird. Ich wiederhole noch einmal, daß
wir
jeden Schritt unserer Beamten überwachen werden, damit das Volk mit uns
zufrieden ist; denn es hat ein Recht auf eine gute Regierung und gute Beamte.
Unsere Regierung wird den Schein einer patriarchalischen, väterlichen
Vormundschaft, die unser Herrscher ausübt, erwecken. Unser Volk und unsere
Untertanen werden in ihm einen Vater erblicken, der sich um alle Bedürfnisse,
alle
Handlungen und um alle Beziehungen der Untertanen untereinander und im
Verhältnis zur Regierung kümmern wird. Dann werden sie von dem Gedanken, daß
man diese Vormundschaft und Herrschaft nicht entbehren kann, wenn man in
Friede und Ruhe leben will, derart durchdrungen sein, daß sie die
Selbstherrschaft
unserer Regierung mit einer an Vergötterung grenzenden Verehrung anerkennen
werden, insbesondere wenn sie sich überzeugt haben, daß unsere Beamten nur die
Anordnungen des Herrschers blind durchführen. Sie werden glücklich sein, daß wir
ihr ganzes Dasein geregelt haben, wie es kluge Eltern tun, die ihre Kinder in
Pflichtgefühl und Gehorsam erziehen. Denn die Völker werden ebenso wie ihre
Regierungen in den Geheimnissen unserer Politik für ewig unmündige Kinder
bleiben.
Wie Sie sehen, gründe ich unseren Despotismus auf das Recht und auf die Pflicht.
Das Recht, Pflichterfüllung zu fordern, ist die vornehmste Pflicht einer
Regierung,
die ihren Untertanen ein Vater sein will. Gleichzeitig besitzt sie das Recht des
Stärkeren, damit sie die Menschheit zu der von der Natur gewollten Ordnung, d.i.
zum Gehorsam, führe. Alles in dieser Welt befindet sich in einem Verhältnis der
Unterordnung, alles ist unterworfen bald einem Menschen, bald den Umständen,
bald der eigenen Veranlagung, auf jedem Fall aber einem Stärkeren. Wir müssen
ohne Zaudern einzelne Personen opfern können, wenn sie die bestehende Ordnung
verletzen, denn in der exemplarischen Bestrafung des Bösen liegt eine große
erzieherische Kraft.
Wenn der König Israels sich auf sein geheiligtes Haupt die Krone setzt, die ihm
ganz Europa anbieten wird, wird er der Patriarch der Welt sein. Die Zahl der
unvermeidbaren Opfer, die hierfür gebracht wurden, werden niemals die Zahl der
Opfer erreichen, die im Laufe der Jahrhunderte von den Herrschern der
nichtjüdischen Staaten aus Großmannssucht und Streitsucht gebracht wurden.
Unser König wird mit dem Volke stets in Verbindung stehen. Er wird ihm von der
Tribüne Reden halten, deren Ruhm sich sofort über die ganze Welt verbreiten
wird.
In dem Bestreben, jeden Zusammenschluß der Kräfte, außer der unserigen, zu
zerstören, werden wir vor allem die Hochschulen umwandeln und sie auf neuen
Grundlagen aufbauen. Ihre Rektoren und Professoren werden nach genauen,
geheimen Plänen vorbereitet werden, von denen sie nicht abweichen dürfen. Sie
werden mit besonderer Sorgfalt ausgewählt werden und völlig von der Regierung
abhängig sein.
Aus dem Unterricht werden wir das Staatsrecht und alle politischen Fragen
verbannen. Diese Dinge werden nur von einer kleinen Zahl von befähigten
Männern gelehrt werden, die dem Kreise der Eingeweihten entnommen werden.
Aus den Hochschulen dürfen nicht Grünschnäbel hervorgehen, welche
Verfassungsfragen wie Lust- oder Trauerspiele behandeln und sich mit politischen
Fragen befassen, von denen schon ihre Väter nichts verstanden haben.
Die falsche Erkenntnis der meisten Menschen von politischen Fragen erzeugt nur
Utopisten und schlechte Staatsbürger; Sie können dies an der Erziehung der
Nichtjuden erkennen. Wir mußten in ihre Erziehung alle die Grundsätze
hineinbringen, durch die wir ihre Gesellschaftsordnung entkräfteten. Sobald wir
aber zur Herrschaft gelangt sind, werden wir aus ihrer Erziehung alle
Unterrichtsgegenstände streichen, welche verwirrend wirken könnten. Wir werden
die Jugend zu gehorsamen Kindern der Obrigkeit (der grosse Bruder) machen,
welche ihren Herrn als Stütze und Hoffnung des Friedens und der Ruhe lieben.
An Stelle des Unterrichtes der Klassiker und der alten Geschichte, die mehr
schlechte als gute Beispiele bietet, werden wir das Studium der Probleme der
Zukunft setzen. Wir werden aus den Gedächtnissen der Menschen alle Ereignisse
16. Protokoll
zurück
der Vergangenheit streichen, die uns unangenehm sind, und nur diejenigen
bewahren, welche die Fehler der nichtjüdischen Regierungen aufzeigen. Fragen des
praktischen Lebens, der Gesellschaftsordnung, der Beziehung der Menschen
untereinander, der Bekämpfung der Selbstsucht, welche den Samen des Bösen sät,
und ähnliche Fragen der Erziehung werden in unserem Lehrplan den ersten Platz
einnehmen.
Der Unterricht wird für jeden Beruf ein anderer sein und darf auf keinen Fall
verallgemeinert werden. Diese Behandlungsweise der Frage ist von besonderer
Wichtigkeit. Jeder Stand muß eine streng abgeschlossene Erziehung erhalten je
nach seiner Aufgabe und seinem Arbeitsgebiet. Starke Geister haben es immer
verstanden und werden es immer verstehen, sich in einen höheren Stand
emporzuschwingen, aber abgesehen von solchen vereinzelten Ausnahmen, wäre es
töricht, Leute in höhere Klassen gelangen zu lassen, welche anderen die Plätze
wegnehmen, die diesen nach Geburt und Beruf gehören. Sie, meine Herren, wissen
selbst, zu welchem Unheile es für die Nichtjuden wurde, daß sie diese
Sinnlosigkeit
zuließen.
Damit der Herrscher die Herzen seiner Untertanen erobere, muß während seiner
Herrschaft das ganze Volk sowohl in den Schulen, als auch auf den öffentlichen
Plätzen über seine Bedeutung, seine Handlungen und seine guten Absichten
unterrichtet werden.
Wir werden jede Art Lehrfreiheit beseitigen. Die Schüler werden berechtigt sein,
sich mit ihren Eltern in den Schulgebäuden wie in einem Klub zu versammeln; in
diesen Zusammenkünften werden die Professoren in ihrer freien Zeit sogenannte
freie Vorlesungen halten über die Erziehungen der Menschen untereinander, über
die Grundsätze des guten Beispieles, über die Nachteile schrankenlosen
Wettbewerbes und über die Philosophie der neuen, der Welt bisher noch nicht
bekannten Lehren.
Diese Lehren werden wir zu Glaubenssätzen erheben und uns ihrer bedienen, um
die Menschen zu unserer Religion zu bekehren. Nach Beendigung meiner
Ausführungen über unser gegenwärtiges und zukünftiges Programm, werde ich
Ihnen die Grundsätze meiner Theorien bekanntgeben.
Wir wissen durch die Erfahrung mehrerer Jahrhunderte, daß die Menschen für ihre
Idee leben und sich von ihnen leiten lassen, daß sie diese Ideen nur durch die
Erziehung in sich aufgenommen haben, und daß sie sich in jedem Alter unter
Anwendung verschiedener Mittel mit dem gleichen Erfolge erziehen lassen. In
Erkenntnis dieser Tatsache werden wir zu unserem Vorteile den letzten Schimmer
selbständigen Denkens auslöschen, das wir schon seit langem in die für uns
nötige
Richtung geleitet haben. Die Unterdrückung des Denkvermögens äußert sich
bereits im sogenannten Anschauungsunterrichte, der aus den Nichtjuden gelehrige
Tiere machen soll, die nicht denken, sondern einer bildlichen Darstellung
bedürfen,
um eine Sache zu verstehen.
In Frankreich hat sich bereits einer unserer hervorragendsten Vertrauensmänner,
Bourgeois, für diese neue Unterrichtsmethode eingesetzt.
Der Beruf der Rechtsanwälte schafft kalte, grausame, hartnäckige Menschen ohne
Grundsätze, die sich bei jeder Gelegenheit auf einen unpersönlichen, rein
17. Protokoll
zurück
gesetzlichen Standpunkt stellen. Sie sind gewöhnt, bei ihrer Verteidigung alles
nur
unter dem Gesichtspunkte ihres Vorteiles und nicht dem des öffentlichen Wohles
zu
beurteilen,. Sie lehnen im allgemeinen keine Verteidigung ab und versuchen, die
Freisprechung um jeden Preis durchzusetzen, wobei sie sich juristischer
Winkelzüge bedienen; dadurch entsittlichen sie die Rechtspflege. Wir werden
daher
den Wirkungskreis dieses Berufes einschränken und seine Mitglieder zu
öffentlichen Beamten machen. Die Rechtsanwälte werden wie die Richter das
Recht haben, mit den Parteien Fühlung zu nehmen; die Gerichtsfälle werden ihnen
zugeteilt werden, und sie werden sie nach den Akten zu prüfen haben; sie sollen
ihre Klienten auf Grund des Ergebnisses der Voruntersuchung verteidigen. Sie
werden ihr Honorar ohne Rücksicht auf das Ergebnis der Vertige unparteiische
Verteidigung erzielen, die nicht von Rücksichten auf den Vorteil, sondern von
der
Überzeugung geleitet wird. Das wird auch die heute übliche Bestechung
beseitigen,
durch die derjenige gewinnt, der mehr zahlt.
Wir haben bereits große Sorgfalt darauf verwendet, die christliche Geistlichkeit
in
den Augen des Volkes herabzusetzen und ihr Wirken, das uns sonst ernste
Hindernisse in den Weg legen könnte, zu untergraben. Ihr Einfluß auf das Volk
vermindert sich von Tag zu Tag.
Heute ist überall die Glaubensfreiheit anerkannt. Daraus ergibt sich, daß uns
nur
noch wenige Jahre von dem Zeitpunkte trennen, wo die christliche Religion
vollkommen zusammenbrechen wird. Mit den anderen Religionen werden wir noch
leichter zum selben Ziele gelangen, aber es ist noch verfrüht, darüber zu
sprechen.
Wir werden die Geistlichkeit mit so engen Schranken umgeben, daß sie im
Vergleiche zu ihrem früheren Einfluß künftig so gut wie gar keinen haben wird.
Wenn der Augenblick gekommen ist, das Papsttum endgültig zu zerstören, wird der
Finger einer unsichtbaren Hand die Völker auf den päpstlichen Stuhl hinweisen.
Wenn sich aber die Völker auf den Papst stürzen sollten, dann werden wir als
seine
scheinbaren Beschützer auftreten, um Blutvergießen zu verhindern. Durch dieses
Ablenkungsmanöver werden wir in die innersten Gemächer des Vatikans
eindringen, aus denen wir nicht früher weichen werden, bis wir nicht seine Macht
völlig zerstört haben.
Der König Israels wird der wahre Papst der Welt, der Patriarch der
internationalen
Kirche sein.
Solange wir die Jugend noch nicht in den Glaubenssätzen, die nach einer
Übergangszeit zu unserer Glaubenslehre führen sollen, unterrichtet haben, werden
wir gegen die bestehenden Kirchen nicht offen vorgehen, sondern sie durch Kritik
und Erregung von Glaubenszweifeln bekämpfen. Im allgemeinen wird unsere
Presse über alle Regierungsangelegenheiten, über Religionsfragen und über die
Unfähigkeit der Nichtjuden Enthüllungen bringen und zwar in den verächtlichsten
Ausdrücken, um alles auf eine Art herabzusetzen, wie dies nur unser geniales
Volk
zu tun imstande ist.
Unsere Herrschaft wird der des indischen Gottes Wischnu gleichen. Hundert Arme
werden die Federn der sozialen Maschine halten. Wir werden alles ohne die Hilfe
der offiziellen Polizei sehen, die so, wie wir sie für die Nichtjuden
ausgestaltet
haben, heute die Regierung nur am Gehen verhindert. Nach unserem Programm
wird ein Drittel der Untertanen die anderen überwachen, aus reinem
Pflichtgefühl,
um dem Staate freiwillige Dienste zu leisten. Es wird dann nicht mehr
ehrenrührig
sein, ein Spion oder Angeber
zu sein. Unbegründete Angebereien aber werden strenge bestraft werden, damit mit
diesem Rechte kein Mißbrauch getrieben werde.
Unsere Vertrauensleute werden wir aus den höchsten und niedersten
Gesellschaftsschichten wählen, aus vergnügungssüchtigen Beamten, aus Verlegern,
Druckereibesitzern, Buchhändlern, Handlungsgehilfen, Arbeitern, Kutschern,
Dienstboten usw. Diese Polizei wird nicht berechtigt sein, selbständig zu
handeln,
sondern hat die einzige Aufgabe, Zeugendienste zu leisten und Berichte zu
liefern.
Die Überprüfung ihrer Aussagen und die darauf beruhenden Verhaftungen werden
die Aufgabe einer Gruppe verantwortlicher Polizeiorgane sein; die Verhaftungen
selbst werden durch die Gendarmerie und durch die Ortspolizei ausgeführt werden.
Wer über das, was er über politische Angelegenheiten sieht oder hört, nicht
berichtet, wird wegen Hehlerei bestraft werden. Wie unsere Glaubensbrüder schon
heute verpflichtet sind, aus eigenem Antriebe ihrer Gemeinde alle anzuzeigen,
die
vom Glauben abfallen oder gegen die Gemeinde zuwiderhandeln, ebenso werden in
unserem Weltreiche alle Untertanen verpflichtet sein, dem Staate in der
geschilderten Weise zu dienen.
Eine solche Organisation wird alle Mißbräuche der Amtsgewalt, jede
Bestechlichkeit, kurz alle Fehler beseitigen, die unsere Theorien den Nichtjuden
zur
Gewohnheit gemacht haben. Wie hätten wir anders unser Ziel, die nichtjüdische
Verwaltung in Unordnung zu bringen, erreichen können? Eines der wichtigsten
Mittel bilden die Beamten; diesen muß man die Möglichkeit geben, ihre
schlechtesten Meinungen zu entwickeln, ihre Amtsgewalt zu mißbrauchen und der
Bestechlichkeit zu unterliegen, um damit andere anzustecken.
Wenn wir es für nötig halten werden, verschärfte Polizeimaßnahmen zu ergreifen -
das gefährlichste Gift für das Ansehen des Staates, werden wir mit Hilfe
tüchtiger
Redner künstlich Unruhen und Kundgebungen der Unzufriedenheit hervorrufen.
Diese Redner werden bei vielen Zustimmung finden. Dies aber wird uns als
Vorwand dienen, um Hausdurchsuchungen und Überwachungen durch unsere
Vertrauensmänner durchführen zu lassen, die wir in die nichtjüdische Polizei
gesteckt haben.
Da die meisten Aufwiegler gleichsam aus Liebe zur Kunst der Verschwörung
handeln, werden wir uns um sie solange nicht kümmern, als sie nicht zur Tat
übergehen. Wir werden uns darauf beschränken, Beobachter unter sie zu entsenden.
Man muß sich vor Augen halten, daß das Ansehen der Regierung schwindet, wenn
sie öfters Verschwörungen gegen sich entdeckt. Denn dies schließt das Geständnis
der Ohnmacht oder, was noch schlimmer ist, das eigene Unrecht in sich ein. Sie
wissen, daß wir das Ansehen der Herrscher der Nichtjuden durch häufige Attentate
untergruben, die wir durch unsere Vertrauensleute, blinde Schafe unserer Herde,
ausführen ließen; mit Hilfe einiger liberaler Phrasen kann man sie leicht zu
einem
Verbrechen verleiten, insbesondere wenn man ihm einen politischen Anstrich gibt.
Wir werden die Regierung zwingen, ihre Ohnmacht dadurch einzugestehen, daß sie
offene Schutzmaßnahmen ergreifen; denn dadurch werden wir ihr Ansehen
zerstören.
18. Protokoll
zurück
Unser Herrscher wird durch eine unsichtbare Wache geschützt werden, denn
niemals dürfen wir auch nur den Gedanken aufkommen lassen, daß er nicht
imstande wäre, jede Erhebung niederzuschlagen, oder daß er sich vor ihr
verbergen
müßte. Wenn wir einen solchen Gedanken zulassen würden, wie es die Nichtjuden
taten und noch tun, so würden wir damit ein Todesurteil für unseren Herrscher,
mindestens aber für seine Dynastie unterschreiben.
Unter strenger Wahrung des äußeren Scheines wird unser Herrscher seine Macht
nur zum Wohle des Volkes, niemals aber zu eigenem Vorteile oder dem seines
Hauses verwenden. Beobachtet er diese Haltung, dann wird seine Macht geachtet
und von seinen Untertanen selbst geschützt werden; Sie werden ihn in den
Gedanken verehren, daß das Wohl jedes Bürgers und die gesellschaftliche Ordnung
von ihm abhängt. Ein Schutz des Königs durch sichtbare Machtmittel wäre die
Anerkennung der Schwäche seiner Herrschaft.
Unser Herrscher wird, wenn er unter das Volk geht, stets von einer Menge
scheinbar neugieriger Männer und Frauen umgeben sein, die wie Zufällig die
ersten
Reihen einnehmen und die übrigen Menschen scheinbar zur Aufrechterhaltung der
Ordnung in einem gewissen Abstand von ihm halten werden. Dieses gute Beispiel
wird die Leute veranlassen, sich zurückzuhalten. Sollte ein Bittsteller sich
durch die
Menge drängen wollen, um sein Anliegen vorzubringen, so müssen die ersten
Reihen das Gesuch übernehmen und vor seinen Augen dem Herrscher überreichen.
Jedermann wird dann wissen, daß ihn alle Ansuchen erreichen und daß er sich mit
allen Angelegenheiten beschäftigt. Die Herrschermacht genießt nur dann Ansehen,
wenn das Volk sagen kann: Wenn es der König nur wüßte, oder, der König wird es
erfahren.
Mit der Aufstellung eine offiziellen Garde verschwindet das geheimnisvolle
Ansehen der Macht; jeder, der über eine gewisse Kühnheit verfügt, spielt sich
dann
als Herr auf und der Aufwiegler, der sich seiner Stärke bewußt ist, lauert nur
auf die
Gelegenheit, ein Attentat zu begehen. Den Nichtjuden haben wir zwar ganz anders
gepredigt, wir aber wissen, welch bösen Folgen die offenen Schutzmaßnahmen für
sie hatten.
Wir werden Verbrecher beim ersten mehr oder weniger begründeten Verdacht
verhaften; die Furcht vor einem allfälligen Irrtum darf nicht dazu führen, daß
Leute,
die eines politischen Verbrechens verdächtig sind, entfliehen; denn diese Taten
werden wir wirklich unerbittlich bestrafen. Es kann vielleicht zufällig sein,
bei
gewöhnlichen Vergehen auf die Beweggründe einzugehen; keine Entschuldigung
aber gibt es gegenüber Personen, die sich mit politischen Fragen beschäftigen,
von
denen niemand mit Ausnahme der Regierung etwas verstehen kann. Nicht einmal
alle Regierungen sind fähig, die wahre Staatskunst zu verstehen.
Wenn wir auch niemandem erlauben, sich in die Politik einzumengen, so werden
wir dennoch zu Berichten und Anträgen an die Regierung ermutigen, die eine
Verbesserung der Lage des Volkes betreffen. Auf diese Weise werden wir zur
Kenntnis von Mißständen oder Ideen unserer Untertanen gelangen; letztere werden
wir dann ausführen oder auf eine Art zurückweisen, die den Unverstand ihrer
Urheber dartun wird.
Aufstände sind nichts anderes als das Bellen eines kleinen Hundes vor einem
19. Protokoll
zurück
Elefanten. Ist eine Regierung nicht nur in Beziehung auf ihre Polizei, sondern
auch
in sozialer Hinsicht wohl organisiert, dann bellt der Hund den Elefanten nur an,
weil er dessen Stärke nicht kennt. Es genügt, durch ein Beispiel die Bedeutung
dieser Stärke zu beweisen, und der Hund wird sofort aufhören zu bellen, und mit
dem Schweife wedeln, sobald er den Elefanten erblickt.
Um den politischen Verbrecher den Schein des Helden zu nehmen, werden wir ihn
auf die selbe Anklagebank setzen wie Diebe, Mörder oder andere gemeine
Verbrecher. Dann wird die öffentliche Meinung beide Gattungen von Verbrechern
in ihrer Vorstellung mitein ander vermengen und mit der gleichen Verachten
brandmarken.
Wir haben uns bemüht, und ich glaube mit Erfolg, die Nichtjuden davon
abzuhalten, politische Verbrecher auf diese Art zu behandeln. In dieser Absicht
haben wir durch die Presse, durch öffentliche Redeas Märtyrertum, das die
Aufwiegler sozusagen für das Gemeinwohl auf sich genommen haben, gepriesen.
Diese Lobpreisung hat die Anhänger des Liberalismus vermehrt und tausende von
Nichtjuden in die Reihen unserer Herde gebracht.
Nunmehr werden wir vom Finanzprogramm sprechen, das ich mir für den Schluß
meines Vortrages vorbehalten habe, weil dieser Gegenstand der schwierigste und
entscheidenste in unseren Plänen ist. Bevor ich beginne, möchte ich Sie daran
erinnern, was ich schon früher andeutungsweise erwähnte, daß sich nämlich alles
in
eine Frage der Ziffern auflösen wird.
Sobald unsere Herrschaft gekommen ist, wird unsere selbstherrliche Regierung
schon aus Selbsterhaltungstrieb vermeiden, das Volk mit zu hohen Steuern zu
belasten; denn sie wird nie vergessen, daß sie die Rolle des Vaters und
Beschützers
zu spielen habe.
Nichts desto weniger müssen die erforderlichen Mittel beschafft werden, da die
Staatsverwaltung viel kostet. Daher muß die Frage des Gleichgewichtes im
Staatshaushalte mit besonderer Sorgfalt behandelt werden.
Unsere Regierung wird von der gesetzlich festgelegten Fiktion ausgehen, daß
alles,
was sich im Staatsgebiete befindet, Eigentum des Königs ist, eine Annahme, die
ohne weiteres in die Tat umgesetzt werde kann. Die Regierung wird daher an die
Enteignung von Barvermögen gehen, sobald sie dies für die Regelung des
Geldumlaufes für nötig findet. Daraus ergibt sich, daß das beste Mittel die
Einführung einer progressiven Besitzsteuer ist. Auf diese Art lassen sich die
Steuern ohne unbillige Bedrückung oder Schädigung in einem der Größe des
Vermögens entsprechende Hundertsatze einheben. Die Reichen müssen einsehen,
daß sie verpflichtet sind, einen Teil ihres Überflusses dem Staate zur Verfügung
zu
stellen, weil dieser ihnen die Sicherheit des übrigen Vermögens und einen
ehrlichen
Gewinn verbürgt; ich sage ausdrücklich "ehrlich", denn die Kontrolle über das
Eigentum wird den Raub unter dem Scheine der Gesetzlichkeit unmöglich machen.
Diese soziale Umgestaltung muß von oben kommen, denn die Zeit dafür ist reif,
und sie ist als Bürgschaft des Friedens notwendig.
Die Besteuerung der Armen legt den Keim zur Revolution und ist für den Staat
schädlich, der sohin bei der Jagt nach dem kleinen nur den größeren Nutzen
20. Protokoll
zurück
preisgibt. Abgesehen davon vermindert die Besitzsteuer das Anwachsen der
Privatvermögen, deren Vermehrung wir bisher absichtlich gefördert haben, damit
sie der Stärke der nichtjüdischen Regierungen und ihrer Finanzen ein
Gegengewicht bieten.
Eine progressive Steuer wird einen höheren Ertrag abwerfen, als eine für alle
gleichmäßige Steuer, die uns aber heutzutage nützt, um Unruhen und
Unzufriedenheit unter den Nichtjuden hervorzurufen.
Die Macht, auf die sich unser König stützen wird, wird im Gleichgewichte des
Staatshaushaltes und in der Bürgschaft des Friedens bestehen; zu diesem Zwecke
ist es notwendig, daß die Besitzenden etwas von ihren Einkünften opfern, um den
Gang der Staatsmaschine sicherzustellen. Die Staatsbedürfnisse sollen von
denjenigen bestritten werden, die es am leichtesten ertragen können.
Solche Maßnahmen werden den Haß der Armen gegen die Reichen beseitigen, weil
die Armen dann sehen werden, daß die Reichen die für den Staat notwendigen
Hilfsquellen und die Stützpfeiler von Frieden und Wohlfahrt sind, und daß nur
die
Reichen die Mittel für das Gedeihen des Staates zur Verfügung stellen.
Damit die gebildeten Klassen wegen der neuen Steuern nicht allzusehr klagen,
werden wir ihnen genaue Rechenschaftsberichte über die Verwendung der Gelder
erstatten, ausgenommen natürlich hinsichtlich der auf die Bedürfnisse des
Thrones
und der Verwaltung entfallenen Beträge.
Unser Herrscher wird sein eigenes Vermögen des Königs würden sich
widersprechen, weil der Umstand, daß er Privatvermögen besäße, sein Recht an
dem Eigentume, das sich im Besitze anderer befindet, aufheben würde.
Nur der Thronfolger wird vom Staate erhalten werden. Die übrigen Mitglieder der
königlichen Familie müssen in den Staatsdienst oder einen sonstigen Beruf
eintreten, um ein Recht auf ein Einkommen zu erlangen. Das Vorrecht der
Zugehörigkeit zur königlichen Familie gibt seinen Anspruch, auf Staatskosten zu
leben.
Eigentumserwerb und Erbschaft werden mit einer progressiven Stempelsteuer
belegt werden. Für jede Eigentumsübertragung, sei es in Bargeld, sei es in
anderen
Werten, die nicht mit einer Stempelmarke bescheinigt wurde, muß der frühere
Eigentümer vom Tage der Übertragung gerechnet bis zum Tage der Entdeckung der
Steuerhinterziehung eine perzentuelle Abgabe zahlen. Die Übertragungsurkunden
müssen wöchentlich der örtlichen Steuerbehörde unter Angabe des Vor- und
Familiennamens und Wohnsitzes des alten und des neuen Eigentümers vorgelegt
werden. Die behördliche Eintragung von Käufen ist nur von einem bestimmten
Betrage an notwendig; Kaufgeschäfte in Gegenständen des täglichen Bedarfes
werden nur einer kleinen prozentuellen Stempelsteuer unterliegen.
Berechnen Sie, um wieviel diese Steuer die Einnahme der nichtjüdischen Staaten
übersteigen wird.
Der Staat muß einen bestimmten Reservefond besitzen; alles, was über diese
Rücklage hinausgeht, muß wieder in Umlauf gesetzt werden. Mit diesen
Überschüssen werden öffentliche Arbeiten durchgeführt werden. Die
Inangriffnahme solcher mit Staatsmitteln aus geführten Arbeiten wird die
Arbeiterklasse fest mit dem Staate und dem Herrscher verknüpfen. Ein Teil dieser
Gelder wird als Preise für Erfindungen und Leistungen auf dem Gebiete der
Produktion verwendet werden.
Außer diesen Summen darf keinerlei Geld in den Staatskassen zurückgehalten
werden, denn das Geld ist für den Umlauf bestimmt und jede Stockung im
Geldumlauf kann den Gang der Staatsmaschine stören; das Geld ist das Öl für das
Räderwerk des Staates, fehlt das Öl, so könnte der Mechanismus aussetzen.
Der Ersatz eines Teiles des Bargeldes durch Wertpapiere hat gerade eine solche
Stockung verursacht. Die Folgen dieser Tatsache sind bereits genügend fühlbar.
Wir werden auch einen Rechnungshof einrichten. Die Regierung wird dadurch
jederzeit eine genaue Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben des Staates zur
Verfügung haben; ausgenommen ist nur die noch nicht abgeschlossene Abrechnung
über den laufenden Monat und die noch nicht vorgelegte Abrechnung über den
Vormonat.
Die einzige Persönlichkeit, die keinen Vorteil an einer Plünderung der
Staatskasse
hat, ist ihr Eigentümer der Herrscher. Daher wird die von ihm geübte Kontrolle
der
Verschwendung und Verschleuderung von Staatsmittel unmöglich machen.
Die Repräsentationspflichten, die dem Herrscher nur seine kostbare Zeit rauben,
werden wir abschaffen, damit er genügend Zeit für seine Staatsgeschäfte habe.
Seine Macht wird nicht mehr von den Günstlingen abhängen, die den Thron nur um
der Pracht und des Glanzes Willen umgeben, sich aber bloß um ihren eigenen
Vorteil und nicht um den des Staates sorgen.
Indem wir das Geld aus dem Umlauf zogen, haben wir in den Staaten der
Nichtjuden Wirtschaftskrisen hervorgerufen. Riesige Summen wurden so den
Staaten entzogen und diese sahen sich gezwungen, dieselben Kapitalien, die von
uns aufgehäuft wurden, als Anleihen von uns in Anspruch zu nehmen. Diese
Anleihen bedeuten eine schwere Last für die Staaten, die nunmehr dafür Zinsen
zahlen müssen und an uns verschuldet sind.
Die Vereinigung der Industrie in den Händen des Kapitales, das die kleinen
Betriebe vernichtete, sog alle produktiven Volkskräfte und damit auch den
Reichtum der Staaten auf.
Heute entspricht der Geldumlauf nicht dem Verbrauche nach der Kopfzahl und
kann daher den Bedürfnissen der Arbeiter nicht Rechnung tragen. Die Ausgabe von
neuem Geld soll mit dem Anwachsen der Bevölkerung Schritt halten, wobei auch
die Kinder mitzuzählen sind, da auch für sie vom Tage ihrer Geburt Geld
notwendig ist. Die Neuregelung des Geldumlaufes ist eine Lebensfrage für die
ganze Welt.
Sie wissen, daß die Goldwährung für die Staaten, die sie annahmen, verderblich
wurde, denn sie kann den Geldbedarf nicht befriedigen, umso weniger, als wir uns
bemühten, möglichst viel Gold aus dem Verkehr zu ziehen.
Unsere Regierung muß eine Währung einführen, die auf der Arbeitskraft beruht,
wobei es gleichgültig ist, ob das Geld aus Papier oder aus Holz besteht. Wir
werden
das Geld nach dem Durchschnittsbedürfnisse der Untertanen ausgeben und die
Menge des Geldes bei jeder Geburt erhöhen und bei jedem Todesfall vermindern.
Jede Provinz, jeder Bezirk muß diese Berechnung vornehmen.
Damit die einzelnen Staatsbehörden rechtzeitig in den Besitz der von ihnen
benötigten Gelder kommen, werden die Beträge und der Tag ihrer Übersendung
von der Regierung durch Verordnung festgesetzt werden; auf diese Weise wird die
Bevorzugung einer Behörde durch die Ministerien zum Schaden einer anderen
Behörde beseitigt werden.
Die Voranschläge über die Staatseinnahmen und -Ausgaben werden nebeneinander
aufgestellt werden, damit man beide miteinander vergleichen kann.
Die Reformen, die wir in den Finanzeinrichtungen der Nichtjuden vorhaben,
werden wir in einer Weise vorschlagen, die niemand beunruhigt.
Wir werden die Notwendigkeit dieser Neuerungen als Folge des Wirrwarrs dartun,
in den die Geldwirtschaft der nichtjüdischen Staaten hineingeraten ist. Wir
werden
beweisen, daß der Hauptgrund dieses ungesunden Zustandes darin liegt, daß man
zu Beginn jedes Jahres einen Voranschlag aufstellt, der von Jahr zu Jahr
anwächst;
dann verlangt man einen Nachtrag, der schon nach drei Monaten verausgabt ist;
hierauf wird ein Ergänzungsbudget beschlossen, und schließlich begehrt man noch
einen weiteren Kredit, um die Schlußabrechnung durchführen zu können. Da der
Voranschlag des nächsten Jahres nach der Gesamtabrechnung für das abgelaufene
Jahr aufgestellt wird, so beträgt der jährliche Abgang fünfzig v.H. (%), und der
Voranschlag verdreifacht sich alle zehn Jahre. Dank dieses Vorganges, den die
nichtjüdischen Regierungen in ihrer Sorglosigkeitnn folgenden Anleihen haben den
Rest verzehrt und alle Staaten zum Bankrott gebracht.
Sie werden gewiß verstehen, daß wir eine solche Geldwirtschaft, wie wir sie den
Nichtjuden empfahlen, bei uns nicht dulden werden.
Jede Staatsanleihe beweist schwäche und mangelndes Verständnis für die Rechte
des Staates. Die Anleihen hängen wie ein Damoklesschwert über den Häuptern der
Herrscher, die, anstatt sich die notwendigen Gelder unmittelbar bei den
Untertanen
im Wege einer Steuer zu holen, mit aufgehobenen Händen zu unseren Banken
betteln gehen. Auswärtige Anleihen sind wie Blutegel, die man vom Staatskörper
nicht entfernen kann, es wäre dann, daß sie von selbst abfallen oder daß der
Staat
sie mit Gewalt abschüttelt. Aber die nichtjüdischen Staaten schütteln diese
Blutegel
nicht ab, im Gegenteil, sie vermehren noch ihre Zahl, so daß sie an diesem
freiwilligen Aderlaß schließlich zu Grunde gehen müssen.
Was ist in Wirklichkeit eine Anleihe, insbesondere eine auswärtige, etwas
anderes
als ein Aderlaß? Eine Anleihe besteht in Staatsschuldverschreibungen, die eine
Verpflichtung zur Zahlung bestimmter Zinsen, entsprechend der Höhe des
aufgenommenen Kapitales, enthalten. Beträgt der Zinsfuß 5 v.H., so hat der Staat
im Laufe von 20 Jahren ganz überflüssigerweise einen der Anleihsumme gleichen
Betrag nur für Zinsen gezahlt, in 40 Jahren einen doppelt so hohen Betrag, in 60
Jahren das Dreifache und die Schuld selbst bleibt immer noch unbezahlt.
Hieraus ergibt sich, daß der Staat im Wege der Besteuerung den Armen den letzten
Heller herausreißt, nur um an fremde Kapitalisten, von denen er sich das Geld
entlieh, Zinsen zu zahlen, anstatt die erforderlichen Beträge durch eine Steuer,
die
keine Zins en kostet, aus dem eigenen Volksvermögen hereinzubringen.
Solange die Anleihen im Inlande aufgenommen wurden, ließen die Nichtjuden das
Geld einfach aus der Tasche der Armen in die Reichen fließen. Als wir uns aber
durch Bestechung Persönlichkeiten kauften, um im Auslande Geld aufzunehmen,
wanderten alle Reicht ümer der Staaten in unsere Kassen, und die Nichtjuden
wurden uns tributpflichtig.
Durch die Nachlässigkeit in der Führung der Staatsgeschäfte, durch die
Bestechlichkeit der Minister, durch die Unfähigkeit in Fragen der Geldwirtschaft
haben die Regierungen der Nichtjuden ihre Länder derart in die
Schuldknechtschaft
unserer Banken gebracht, daß sie ihre Schulden niemals zahlen können. Sie, meine
Herren, werden verstehen, welche Mühe und Geldopfer uns die Herbeiführung
dieses Zustandes gekostet hat.
Stockungen im Geldverkehr werden wir nicht dulden; daher wird es keine
verschiedenen Staatsschuldverschreibungen mehr geben, mit Ausnahme einer
einzigen, die mit 1 v.H. verzinslich sein wird; diese niedrige Verzinsung wird
den
Staat nicht mehr dem Aderlaß durch Blutegel aussetzen.
Das Recht zur Ausgabe von Wertpapieren wird ausschließlich den industriellen
Gesellschaften zustehen, denen es nicht schwer fallen wird, aus ihren Gewinnen
Zinsen zu zahlen, während der Staat aus seinen Anleihen keinen Gewinn ziehen
kann, da er ja solche nur aufnimmt, um seine Ausgaben zu bestreiten, nicht aber
um
Geschäfte zu machen.
Solche Industriepapiere wird auch der Staat selbst ankaufen; auf diese Art
verwandelt er sich aus einem Zinsen zahlenden Schuldner, der er heute
schwörungen zu schützen (?). Diese Maßnahme wird Stockungen im Geldverkehr,
Schmarotzertum und Faulheit beseitigen, die uns in der Zeit der Herrschaft der
Nichtjuden so nützlich waren, die aber unter unserer Herrschaft nicht
wünschenswert sind.
Die Unfähigkeit der rein tierischen Gedankengänge der Nichtjuden liegt klar
zutage; sie liehen sich bei uns Geld gegen Zinsen und bedachten nicht, daß sie
den
gleichen Betrag vermehrt um die Zinsen aus den Taschen des Staates nehmen
müssen, um die Schuld an uns abzudecken. Wäre es nicht viel einfacher gewesen,
das Geld von den Steuerträgern hereinzubringen, denen sie keine Zinsen zahlen
müssen? Das eben beweist die Überlegenheit unseres Geistes, daß wir es
verstanden haben, den Nichtjuden die Bedeutung der Staatsanleihen in einem
solchen Lichte zu zeigen, daß sie ihnen sogar einen Vorteil für sich selbst
sahen.
Gestützt auf jahrhundertelange Erfahrungen, deren Unterlagen uns die
nichtjüdischen Staaten geliefert haben, werden sich unsere zahlenmäßige
Aufstellungen von den ihrigen durch Klarheit und Bestimmtheit unterscheiden und
jedermann von der Nützlichkeit unserer Neuerungen überzeugen. Sie werden mit
den Mißständen, mit deren Hilfe wir die Nichtjuden in unserer Gewalt hielten,
die
aber in unserem Königreiche nicht mehr geduldet werden, Schluß machen.
Wir werden unser Berechnungsverfahren derart ausgestalten, daß weder der
Herrscher noch auch der letzte Beamte auch nur den kleinsten Betrag unbemerkt
seiner Bestimmung entziehen oder für einen anderen als den von uns
vorgeschriebenen Zweck verwenden können.
Man kann nicht regieren ohne einen festen Plan. Selbst Helden gehen zu Grunde,
wenn sie nicht wissen, wohin sie ihr Weg führt, und wenn sie nicht entsprechend
ausgerüstet sind.
Der Herrscher der Nichtjuden, die wir durch Repräsentationspflichten, Feste und
Unterhaltungen von der Erfüllung ihrer Herrscherpflichten abhielten, dienten
unserer Herrschaft nur als Wandschirm. Die Berichte der Höflinge und Beamten,
die den Herrscher vor der Öffentlichkeit vertreten, wurden in Wirklichkeit von
unseren Vertrauensleuten verfaßt; sie enthielten insbesondere bloße
Versprechungen
auf Ersparnisse des Staates und auf Verbesserungen, wodurch die kurzsichtige
Menge völlig zufriedengestellt wurde. Die Leser unserer Berichte hätten wohl
fragen können: "Wie sollen Ersparnisse erzielt werden? Etwa durch neue Steuern?"
Aber sie stellen solche Fragen nicht. Sie, meine Herren, wissen, wohin diese
Sorglosigkeit geführt hat, und in welche finanzielle Zerrüttung die Staaten
geraten
sind trotz der wunderbaren Arbeitskraft ihrer Völker.
Meiner letzten Darstellung will ich nun eine ausführliche Erörterung über die
inneren Anleihen hinzufügen. Über die auswärtigen Anleihen werde ich nicht mehr
sprechen; sie haben unsere Kassen mit dem Gelde der Nichtjuden gefüllt; in
unserem Staate aber wird es Ausländer nicht mehr geben.
Wir haben die Bestechlichkeit der hohen Staatsbeamten und die Nachlässigkeit der
Herrscher ausgenützt, um unsere Gelder zwei-, drei- und mehrfach wieder
hereinzubekommen, indem wir den Regierungen der Nichtjuden mehr Geld liehen,
als sie unbedingt benötigten. Wer könnte uns das gleichmachen? Ich werde mich
sohin nur mit den Einzelheiten der inneren Anleihen beschäftigen.
Wenn ein Staat eine Anleihe begeben will, so legt er Zeichnungslisten auf. Damit
die ausgegebenen Staatspapiere von jedermann übernommen werden können, wird
der Nennwert mit 100 bis 1000 festgesetzt. Den ersten Zeichner wird ein Nachlaß
gewährt. Am nächsten Tage kommt es zu einer Preissteigerung; angeblich wegen
starker Nachfrage. Nach einigen Tagen verlautbart man, daß die Staatskassen
übervoll sind, und daß man nicht mehr weiß, wohin mit dem Gelde. Wozu nimmt
man es also an? Die Zeichnung übersteigt nun den aufgelegten Betrag mehrfach;
und hierin liegt der besondere Erfolg, denn das Publikum hat damit sein
Vertrauen
zur Regierung kundgetan.
Aber wenn die Komödie zu Ende ist, steht man vor einer ungeheuren Schuld. Um
die Zinsen zahlen zu können, nimmt der Staat zu einer neuen Anleihe seine
Zuflucht, die die bisherige Schuld nicht beseitigt, sondern im Gegenteile
vermehrt.
Wenn dann das Zutrauen zum Staate endlich erschöpft ist, muß man durch neue
Steuern nicht etwa die Anleihe, sondern nur die Zinsen der Anleihe abdecken.
Diese Steuern stellen also eine Schuld dar, mit der man eine andere Schuld
bezahlt.
Dann kommt die Zeit der Konvertierung, wodurch aber nur der Zinsfuß
herabgesetzt und nicht die Schuld ( ?) wird; außerdem ist sie nur mit Zustimmung
der Gläubiger durchführbar. Bei Ankündigung einer Konvertierung muß man es
den Gläubigern freistellen, entweder zuzustimmen oder ihr Geld
zurückzuverlangen. Wenn jedermann sein Geld zurückverlangte, würde sich der
Staat im eigenen Netze fangen und wäre nicht imstande, den
Rückzahlungsforderungen zu entsprechen. Glücklicherweise sind die Nichtjuden in
Geldangelegenheiten wenig bewandert und haben noch immer Kursverluste und
Herabsetzungen der Zinsen der Ungewißheit einer neuen Anlage vorgezogen.
Dadurch gaben sie den Regierungen mehr als einmal die Möglichkeit, sich einer
Schuld von mehreren Millionen zu entledigen. Bei auswärtigen Anleihen dürfen die
Nichtjuden nicht wagen, auf die gleiche Art vorzugehen, da sie wohl wissen, daß
wir unsere Gelder zur Gänze zurückziehen würden, was den Staatsbankerott zur
Folge hätte; die Erklärung der Zahlungsunfähigkeit des Staates würde
gleichzeitig
den Völkern beweisen, daß zwischen ihnen und ihren Regierungen jedes
gemeinsame Band fehlt.
Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit auf diese Tatsache und auch auf die folgende:
heutzutage sind alle inneren Anleihen in sogenannte schwebende Schulden
umgewandelt, das sind Schulden, die innerhalb einer mehr oder weniger kurzen
21. Protokoll
zurück
Zeit zurückzuzahlen sind. Diese Anleihen werden unter Heranziehung der in den
Staatsbanken oder in den Sparkassen liegenden Gelder aufgenommen. Da diese
Gelder der Regierung genügend lange zur Verfügung stehen, werden sie zur
Bezahlung der Zinsen der auswärtigen Anleihen verwendet und an ihrer Stelle
hinterlegt die Regierung einen gleichen hohen Betrag in Rentenbriefen.
Mit solchen Schuldscheinen werden alle Abgänge in den Kassen der Staaten der
Nichtjuden ersetzt. Sobald wir die Weltherrschaft angetreten haben, werden alle
diese Schwindeleien aufhören, weil sie nicht unseren Interessen dienen
desgleichen
werden wir alle Effektenbörsen sperren, da wir nicht dulden werden, daß das
Ansehen unserer Herrschaft durch Kursschwankungen unserer Staatspapiere
erschüttert wird. Durch ein Gesetz wird festgesetzt werden, daß der Nennwert
gleichzeitig der Kurswert istng hat eine Kurssenkung im Gefolge, und wir haben
daher Kurssteigerungen erzeugt, um den Kurs der Wertpapiere der Nichtjuden
herabzudrücken.
Wir werden die Börsen durch mächtige staatliche Kreditanstalten ersetzen, deren
Aufgabe es sein wird, den Kurs der Industriepapiere je nach den Wünschen der
Regierung zu bestimmen. Diese Anstalten werden imstande sein, an einem einzigen
Tage Industriepapiere im Werte von 500 Millionen auf den Markt zu werfen oder
anzukaufen. Auf diese Weise werden alle industriellen Unternehmungen in
Abhängigkeit von uns kommen. Sie können sich vorstellen, welche Macht wir uns
dadurch verschaffen werden.
In allem, was ich Ihnen bisher dargelegt habe, bemühte ich mich, Ihnen ein Bild
der
vergangenen und der gegenwärtigen Ereignisse zu bieten und zu zeigen, wie alles
in der Schicksalsströmung dahinwogt. Bald werden Sie die Folgen erkennen. Ich
habe Sie mit den Geheimnissen unseres Verhältnisses zu den Nichtjuden und
unserer Finanzpolitik bekannt gemacht. Ich habe nur noch wenig beizufügen.
In unseren Händen befindet sich die größte Macht der heutigen Zeit: das Geld;
innerhalb zwei Tagen können wir jeden beliebigen Betrag zurückziehen. Müssen
wir da noch beweisen, daß unsere Herrschaft von Gott vorgesehen ist? Sollten wir
bei einem solchen Reichtum nicht fähig sein, den Beweis zu liefern, daß alles
Böse,
das wir im Laufe so vieler Jahrhunderte tun mußten, schließlich doch zur wahren
Wohlfahrt und zur allseitigen Ordnung geführt hat? Vielleicht wird es noch
einiger
Gewaltmaßnahmen bedürfen, aber schließlich wird die Ordnung hergestellt sein.
Wir werden beweisen, daß wir die Wohltäter sind, die der gequälten Welt Friede
und Freiheit wiedergebracht haben; wir werden ihr Gelegenheit geben, sich der
Ruhe und des Friedens zu erfreuen, aber unter der ausdrücklichen Bedingung, daß
unsere Gesetze geachtet werden. Gleichzeitig werden wir alle darüber aufklären,
daß die Freiheit nicht in Sittenlosigkeit und Schrankenlosigkeit und daß des
Menschen Kraft und Würde niemals in der Verkündigung umstürzlerischer
Grundsätze wie z.B. der Gewissensfreiheit, der allgemeinen Gleichheit, bestehen
kann, ebenso daß die persönliche Freiheit niemals das Recht gibt, sich oder
andere
durch aufrührerische Reden zu erregen. Die wahre Freiheit besteht in der
Unverletzlichkeit der Person unter der Voraussetzung der Beobachtung der Gesetze
des sozialen Daseins. Die Würde der Menschen besteht in der Erkenntnis seiner
22. Protokoll
zurück
Rechte, nicht aber in phantastischen Ideen über die Bedeutung seines Ichs.
Unsere Herrschaft wird ruhmreich sein, weil sie mächtig sein und regieren und
führen wird; sie wird sich nicht ins Schlepptau von Parteiführern und
Volksrednern
nehmen lassen, die leere Worte hinausschreien, die sie als ihre Grundsätze
ausgeben, die aber bloße Utopien sind. Unsere Herrschaft wird der Gebieter über
die Ordnung sein, die das ganze Glück der Menschen ausmacht. Das hohe Ansehen
dieser Herrschaft wird ihr beim Volke mystische Anbetung und Verehrung sichern.
Wahre Macht darf von keinem Rechte, nicht einmal vor dem göttlichen Rechte
zurückweichen; niemand darf es wagen, ihr nahezutreten, um ihr auch nur das
kleinste Teilchen zu rauben.
Um die Völker an Gehorsam zu gewöhnen, muß man sie zur Bescheidenheit
erziehen; daher muß die Erzeugung von Luxuswaren eingeschränkt werden.
Dadurch werden wir die Moral verbessern, die durch den Wetteifer der Prunksucht
verdorben wurde.
Wir werden die handwerksmäßige Arbeit wieder fördern, um die Großindustrie zu
schädigen; dies ist auch deshalb notwendig, weil die Fabriksbesitzer oft, wenn
auch
unbewußt, ihre Arbeiter in regierungsfeindlichem Sinne beeinflussen.
Ein Volk, das sich nur dem Kleingewerbe hingibt, kennt keinen Arbeitsstillstand;
es
ist mit der bestehenden Gesellschaftsordnung fest verknüpft und unterstützt
daher
die Regierung. Arbeitslosigkeit ist die größte Gefahr für die Regierung. Für uns
wird die Arbeitslosigkeit ihre Rolle ausgespielt haben, sobald die Macht in
unseren
Händen ist.
Die Trunksucht wird ebenfalls gesetzlich verboten und als Verbrechen gegen die
Menschheit bestraft werden, weil der Mensch unter dem Einfluß des Alkohols zum
wilden Tier wird.
Die Völker, ich wiederhole es noch einmal, gehorchen blind nur einer starken,
vollkommen unabhängigen Macht, die sich mit dem Schwerte in der Hand gegen
jede soziale Auflehnung verteidigt. Warum sollten die Menschen einen König mit
einer Engelsseele benötigen? Sie müssen in ihm die Verkörperung der Kraft und
der
Macht erblicken.
Die gegenwärtigen Regierungen führen ihr Dasein inmitten einer von uns
entsittlichten Gesellschaft, die sogar die Macht Gottes leugnet, und aus der die
Flamme der Anarchie herausschlägt. Unser Herrscher muß daher vor allem dieses
verzehrende Feuer löschen und zu diesem Zwecke die heutige Gesellschaft, sei es
auch durch Ertränken im eigenen Blute, beseitigen, um sie dann in Gestalt einer
richtig organisierten Armee wiedererstehen zu lassen, die bewußt gegen jede den
Staatskörper bedrohende Ansteckung ankämpfen wird.
Unser Herrscher wird von Gott auserwählt sein, die sinnlosen Kräfte zu
vernichten,
die von tierischen Trieben und nicht vom Verstande, von der Roheit und nicht von
der Menschlichkeit gelenkt werden. Diese Kräfte feiern jetzt ihre Siege, indem
sie
unter dem Scheine des Rechtes und der Freiheit Raub und Gewalttaten ausüben. Sie
jede Gesellschaftsordnung zerstört, um nun auf ihren Trümmern den Thron des
Königs der Juden zu errichten. Aber ihre Rolle wird ausgespielt sein, sobald
unser
Herrscher die Regierung vertritt. Dann müssen sie von seinem Wege
23. Protokoll
zurück
hinweggeräumt werden, damit kein Hindernis verbleibe.
Dann werden wir den Völkern sagen können: Danket Gott und beuget euch vor
dem, der auf seiner Stirn das Zeichen der Vorsehung trägt und dessen Stern Gott
selbst lenkt, damit niemand außer ihm die Menschheit von allen Übeln erlöse.
Ich gehe nun zu den Mitteln über, durch die das Haus David für ewige Zeiten
gesichert werden soll. Unsere Methode wird auf denselben Grundsätzen beruhen,
welche für unsere Weisen in allen Fragen der Welt maßgebend waren, d.h. wir
werden die Gedankenrichtung der gesamten Menschheit bestimmen.
Mehrere Mitglieder des Hauses David werden die Könige und ihre Nachfolger auf
ihr Amt vorbereiten, wobei die letzteren nicht nach dem Rechte der Erbfolge,
sondern nach ihrer besonderen Fähigkeit auserkoren werden. Sie werden sie in die
tiefen Geheimnisse der Staatskunst und unsere Pläne einweihen, wobei wir alle
Maßnahmen der Vorsicht treffen werden, daß niemand anderer von diesen
Geheimnissen erfahre. Hierdurch soll erreicht werden, daß jedermann die
Überzeugung gewinne, daß die Regierung nur denjenigen anvertraut werden kann,
die in die Geheimnisse der Staatskunst eingeweiht sind.
Nur diese Auserwählten sollen in der Durchführung unserer auf der Erfahrung von
Jahrhunderten beruhenden Pläne, in unserer Erkenntnis der politischen,
wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, in dem Geiste der Gesetze
unterrichtet
sein, welche die Natur selbst aufgestellt hat, um die Beziehungen der Menschen
zu
regeln.
Die unmittelbaren Nachkommen des Königs werden von der Thronfolge
ausgeschlossen werden, wenn sie während ihrer Erziehung Leichtsinn,
Weichlichkeit und sonstige Eigenschaften zeigen, die sie zur Regierung unfähig
machen oder dem Ansehen des Thrones schaden könnten.
Unsere Weisen werden die Zügel der Regierung nur denjenigen anvertrauen, die die
Fähigkeit besitzen, mit unbedingter Festigkeit, ja nötigenfalls selbst mit
Grausamkeit zu herrschen.
Im Falle der Erkrankung oder des Verlustes der Willensstärke hat der König die
Zügel der Regierung in andere, fähigere Hände zurückzulegen.
Die Pläne des Königs für die Gegenwart, noch mehr aber die für die Zukunft
werden selbst seinen nächsten Ratgebern unbekannt sein. Nur der König allein und
drei Eingeweihte werden die künftigen Absichten kennen.
In der Person des Königs, der mit unbeugsamen Willen Herr seiner selbst und der
Menschheit sein wird, werden alle die Verkörperung des Schicksals und seiner
unbekannten Pfade erblicken. Niemand wird wissen, was der König mit seinen
Anordnungen erreichen will, niemand wird wagen, seinen unbekannten Weg zu
durchkreuzen.
Selbstverständlich muß die geistige Höhe des Königs der Bedeutung der ihm
anvertrauten Pläne entsprechen. Daher wird der König den Thron erst besteigen,
wenn unsere Weisen seine Fähigkeiten festgestellt haben.
Damit das Volk seinen König kennt und liebt, muß er zu ihm auf den öffentlichen
Plätzen sprechen. Dies führt zu der sehr notwendigen Vereinigung der ( ) Kräfte
( )
24. Protokoll
zurück
heutzutage durch den Terror von einander trennen. Dieser Terror war für uns
bisher
unerläßlich, denn nur dank ihrer Trennung konnten wir uns die beiden Kräfte
unterwerfen.
Der König der Juden darf sich von keiner Leidenschaft, insbesondere nicht von
der
Sinnlichkeit beherrschen lassen; tierische Triebe, die seine geistigen
Fähigkeiten
schwächen könnten, darf er niemals aufkommen lassen. Sinnlichkeit zerstört mehr
als jede andere Leidenschaft die Fähigkeit des Geistes und die Klarheit des
Blickes;
sie lenkt das Denken auf die schlechteste und am meisten tierische Seite der
menschlichen Natur ab.
Der Weltherrscher aus dem heiligen Samen Davids, die Säule der Menschheit, muß
alle seine persönlichen Neigungen dem Wohle seines Volkes opfern.
***
(Bemerkenswert ist dabei, dass hier ein Herrscher aus dem Samen Davids erwähnt
wird, denn das würde 90% aller Juden von heute ausschliessen. Diese sind nämlich
khasarischen Ursprungs. Im Klartext, die Weltherrschaft kommt nicht von Juden
der Wallstreet sondern aus dem streng orthodoxen Bereich. Oder sieht man das
heute etwas grosszügiger)
Das Fleischhauer-Gutachten - Die echten Protokolle der Weisen von Zion
Judenstatistiken aus dem Brockhaus
Germar
Rudolf - Das Rudolf-Gutachten
Seit der Erstveröffentlichung
dieses Gutachtens sind zehn Jahre ins Land gezogen. Zehn Jahre massive, aber in
der Sache wirkungslose persönliche Angriffe auf den Verfasser dieses Werkes
sowie ungezählte gescheiterte Widerlegungsversuche veranlaßten den Autor nun,
sein Gutachten zu überarbeiten, zu ergänzen und für den Laien verständlicher zu
machen. Die Schlußfolgerungen des damaligen Mitarbeiters am Max-Planck-Institut
in Stuttgart sind daher heute noch klarer und zwingender als zuvor:
Die Schlußfolgerung des revolutionären Leuchter-Reports ist richtig: Die
angeblichen Menschengaskammern von Auschwitz können aus chemischen und
technischen Gründen nicht existiert haben!
"Diese wissenschaftlichen Analysen sind perfekt." -H. Westra,
Anne-Frank-Stiftung, BRT 1 (Belgien), 27.4.1995
"Insgesamt stützt er sich auf Literatur, die lange vor diesem Bericht
verfaßt worden ist, und muß als wissenschaftlich annehmbar bezeichnet
werden." -Prof. Dr. Henri Ramuz, Gutachten zum Rudolf Gutachten,
18.5.1997
Stefan Huster - Neue Juristische Wochenschrift
"The Crucifixion of Jews Must Stop"
By Martin H. Glynn (Former Governor of the State of N.Y.)From across the sea six million men and women call to us for help, and eight hundred thousand little children cry for bread.
These children, these men and women are our fellow-members of the human family, with the same claim on life as we, the same susceptibility to the winter's cold, the same propensity to death before the fangs of hunger. Within them reside the illimitable possibilities for the advancement of the human race as naturally would reside in six million human beings. We may not be their keepers but we ought to be their helpers.
In the face of death, in the throes of starvation there is no place for mental distinctions of creed, no place for physical differentiations of race. In this catastrophe, when six million human beings are being whirled toward the grave by a cruel and relentless fate, only the most idealistic promptings of human nature should sway the heart and move the hand.
Six million men and women are dying from lack of the necessaries of life; eight hundred thousand children cry for bread. And this fate is upon them through no fault of their own, through no transgression of the laws of God or man; but through the awful tyranny of war and a bigoted lust for Jewish blood.
In this threatened holocaust of human life, forgotten are the niceties of philosophical distinction, forgotten are the differences of historical interpretation; and the determination to help the helpless, to shelter the homeless, to clothe the naked and to feed the hungry becomes a religion at whose altar men of every race can worship and women of every creed can kneel. In this calamity the temporalities of man's fashionings fall away before the eternal verities of life, and we awaken to the fact that from the hands of one God we all come and before the tribunal of one God we all must stand on the day of final reckoning. And when that reckoning comes mere profession of lips will not weigh a pennyweight; but deeds, mere intangible deeds, deeds that dry the tear of sorrow and allay the pain of anguish, deeds that with the spirit of the Good Samaritan pour oil and wine in wounds and find sustenance and shelter for the suffering and the stricken, will outweigh all the stars in the heavens, all the waters in the seas, all the rocks and metals in all the celestian globes that revolve in the firmament around us.
Race is a matter of accident; creed, partly a matter of inheritance, partly a matter of environment, partly one's method of ratiocination; but our physical wants and corporeal needs are implanted in all of us by the hand of God, and the man or woman who can, and will not, hear the cry of the starving; who can, and will not, take heed of the wail of the dying; who can, and will not, stretch forth a helping hand to those who sink beneath the waves of adversity is an assassin of nature's finest instincts, a traitor to the cause of the human family and an abjurer of the natural law written upon the tablets of every human heart by the finger of God himself.
And so in the spirit that turned the poor widow's votive offering of copper into silver, and the silver into gold when placed upon God's altar, the people of this country are called upon to sanctify their money by giving $35,000,000 in the name of the humanity of Moses to six million famished men and women.
Six million men and women are dying -- eight hundred thousand little children are crying for bread.
And why?
Because of a war to lay Autocracy in the dust and give Democracy the sceptre of the Just.
And in that war for democracy 200,000 Jewish lads from the United States fought beneath the Stars and Stripes. In the 77th Division alone there were 14,000 of them, and in Argonne Forest this division captured 54 German guns. This shows that at Argonne the Jewish boys from the United States fought for democracy as Joshua fought against the Amalekites on the plains of Abraham. In an address on the so-called "Lost Battalion," led by Colonel Whittlesey of Pittsfield, Major-General Alexander shows the fighting stuff these Jewish boys were made of. In some way or another Whittlesey's command was surrounded. They were short of rations. They tried to get word back to the rear telling of their plight. They tried and they tried, but their men never got through. Paralysis and stupefaction and despair were in the air. And when the hour was darkest and all seemed lost, a soldier lad stepped forward, and said to Col. Whittlesey: "I will try to get through." He tried, he was wounded, he had to creep and crawl, but he got through. To-day he wears the Distinguished Service Cross and his name is
Abraham Krotoshansky.
Because of this war for Democracy six million Jewsh men and women are starving across the seas; eight hundred thousand Jewish babies are crying for bread.
(Continued from page 582)
In the name of Abraham Krotoshinsky who saved the "Lost Battalion," in the
name of the one hundred and ninety-nine thousand and nine hundred and
ninety-nine other Jewish boys who fought for Democracy beneath the Stars and
Stripes won't you give copper, or silver, or gold, to keep life in the heart of
these men and these women; to keep blood in the bodies of these babies?
zurück
In the world war the Jew has helped everybody but the Jew. "Over there" he helped in camp, in council and in conflict. "Over here" he helped the Red Cross, the Y.M.C.A., the Knights of Columbus, the Masons, the Salvation Army and everybody else. So now is the time for everybody to help the Jew, and God knows now is the time he needs it.
From out of the gloom of this war every other race, save one or two, has snatched a ray of sunshine. But amid the encircling gloom there is no light for the Jew "to lead thou me on." The war is over for everyone, but the Jew. The knife is still at his throat and an unreasoning and unreasonable century-old lust for Jewish blood opens his veins. The Jew in Roumania, Poland and Ukrainia is being made the scapegoat of the war. Since the armistice has been signed thousands of Jews in Ukrainia has been offered up as living sacrifices to diabolical greed and fanatical passion -- their throats cut, their bodies rended limb from limb by assassin bands and rabid soldiery. In the city of Proskunoff one day a few weeks ago the dawn saw the door of every house wherein lived a Jew marked as a shambles for slaughter. For four days, from sunrise to sunset, fanatics plied the dagger like demons from hell, stopping only to teat with hands adrip with the blood of Jewish victims. They killed the men; they were less merciful to women. These they violated, and then they killed. From a purpose to a fury, from a fury to a habit ran this killing of the Jews, until within four days the streets of Proskunoff ran red with blood like gutters of a slaughter house, until its homes became a morgue for thousands of slaughtered human deings whose gaping wounds cried out for vengeance and whose eyes had turned to stone at the horrors they had seen. As Hon. Simon W. Rosendale, aptly paraphrasing Bobby Burns' thought, in his speech not long ago, said it is the age-old story of "man's inhumanity to man that makes countless thousands mourn." For as it has been at Proskunoff, so has it been in a hundred other places. The bloody tale hath repetition ad nauseum. It is the same tear-stained story -- the same old stain upon the escutcheon of humanity. Verily, Byron was right when he wrote:
Tribes of the wandering feet and weary breast
Whither shall ye flee to be at rest?
The wild dove hath her nest, the fox his cave,
Mankind their countries, Israel but the grave.
[Illegible] to a place in the sun, and the crucifixion of Jews must stop.
We repeat the war is over for everybody, but the Jew. Like Isaac the knife is at
his throat, but unlike Isaac no power seems able to stop the steel from
thirsting for his blood. But some power the world must raise up to prevent this
decimation of a deserving race. For the peace of the world a League of Nations
let us have by all means; but for the Humanity of the World, to give justice to
the Jew and other oppressed peoples on earth, let us have a Truce of God! -- Albany Times Union.
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Jürgen Graf - "Riese auf tönernen Füssen" - Raul Hilberg und sein Standardwerk
über den "Holocaust"
Raul Hilbergs Opus
Die Vernichtung der europäischen Juden gilt allgemein
als das Standardwerk über den "Holocaust". Welche Belege aber liefert Hilberg
für die Realität seiner These, es habe einen deutschen Plan zur Judenausrottung
gegeben, dessen Umsetzung in den legendären Menschentötungsgaskammern sowie für
die von ihm behauptete Zahl von rund 5,1 Millionen jüdischer Opfer? Jürgen Graf
hat die von Hilberg zitierten Beweise kritisch analysiert und den Erkenntnissen
der revisionistischen Geschichtsschreibung gegenüber gestellt. Das Ergebnis
dieser Untersuchung ist für Hilberg vernichtend.
Riese auf tönernen Füßen ist die erste umfassende und systematische
Auseinandersetzung mit dem namhaftesten Vertreter der offiziellen Version vom
Schicksal der Juden unter der Herrschaft des Dritten Reiches.
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Paul Rassinier - "WAS NUN, ODYSSEUS?" - Zur Bewältigung der Vergangenheit
Germar Rudolf - Der Mut des sicheren Ruhestandes
HENRI ROQUES - DIE "GESTÄNDNISSE" DES KURT GERSTEIN
Paul Rassinier - "DIE LÜGE DES ODYSSEUS"
WALTER N. SANNING - "DIE AUFLÖSUNG" des osteuropäischen Judentums
Wo sind die Juden Osteuropas geblieben? Wie viele Juden wurden Opfer der
nationalsozialistischen Judenverfolgung? Walter N. Sanning stützt sich auf die
Ergebnisse von Volkszählungen und anderen Berichte, die er fast ausschließlich
alliierten und jüdischen Quellen entnommen hat. In seiner Gesamtbilanz kommt er
annähernd auf 750.000 jüdische Verschollene während der Zeit des Zweiten
Weltkrieges. Dieses Buch war eine revisionistische Herausforderung, auf die die
etablierte Geschichtsforschung bis heute nur eine Antwort hat: totschweigen.
Auch das einzige Werk der Gegenseite zur Frage der Opferzahlen der Juden während
des Zweiten Weltkriegs (Wolfgang Benz (Hg.), Dimension des Völkermords,
Oldenbourg, München 1991) verschweigt die Argumente dieses Klassikers und umgeht
die darin aufgezeigten Argumente. Dieses Buch ist womöglich eines der
wichtigsten jemals verfaßten revisionistischen Bücher überhaupt.
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Lawyer Horst Mahler throws down a challenge to a colleague
Athur
Butz - "Der Jahrhundertbetrug"
Erstmals im Jahre 1976 veröffentlicht, ist dieses Werk nach wie vor ein
aktueller revisionistischer Klassiker. A.R. Butz, Professor für
Elektroingenieurwesen und Computerwissenschaften, hat mit seinem Buch als erster
? und bisher einziger! ? den Holocaustkomplex als Ganzes in akribisch
wissenschaftlichem Stil aus revisionistischer Perspektive untersucht. Es enthält
die ganze Wucht der historischen und logischen Argumente, die der Revisionismus
bis zur Mitte der 70er Jahre angehäuft hatte. Dieses war das erste Buch, daß dem
Revisionismus in den USA die akademische Würde verlieh, die er verdient. Das
Buch sorgt bis heute in den USA immer wieder durch Rezensionen für Aufsehen oder
deshalb, weil sich etablierte Persönlichkeiten darauf beziehen. Keine Bibliothek
kann daher ohne den Jahrhundertbetrug auskommen, und selbstverständlich
auch kein Historiker der Neuzeit sowie kein Revisionist. Neudruck von 1999.
Jürgen Graf, Carlo Mattogno
-
"Konzentrationslager Majdanek" - Eine historische und technische Studie
Zum in Zentralpolen gelegenen Konzentrationslager Lublin-Majdanek, in dem im
Zweiten Weltkrieg je nach Quelle zwischen 50.000 und über eine Million Menschen
umgekommen sein sollen, gibt es erstaunlicherweise so gut wie keine seriösen
Arbeiten. Allein polnisch-kommunistische Propagandaschinken findet man dazu in
den Regalen der Bibliotheken. Diese unverständliche Forschungslücke wurde von
den beiden Revisionisten Graf und Mattogno geschlossen. Sie schufen mit ihrem
auf einer Fülle von Primärquellen basierenden Buch ein Werk, in dem der Mythos
der Menschengaskammern im KL Majdanek fachmännisch seziert und widerlegt wird.
Auch die legendenumwobene Massenerschießungen von Juden an den Panzergräben ("Aktion
Erntefest") wird auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft und als Legende
offengelegt. Ein Standardwerk, an dem die Forschung nicht mehr vorbeikommen
kann, will sie sich nicht unwissenschaftlicher Ignoranz bezichtigen lassen.
Robert Lenski - "Der Holocaust vor Gericht: Der Prozeß gegen Ernst Zündel"
1988 fand in Toronto die Berufungsverhandlung gegen den Deutsch-Kanadier Ernst
Zündel statt, der Angeklagt war, als Revisionist über den Holocaust wissentlich
die Unwahrheit verbreitet zu haben. Dieses Buch faßt die während des Prozesses
von den sachverständigen Zeugen beider Seiten vorgebrachten Beweise zusammen. Es
handelt sich dabei um die wohl umfassendste und kompetenteste
Auseinandersetzung, die je vor einem Gericht um den Holocaust ausgefochten
wurde. Die dort öffentlich vorgebrachten Argumente haben den Revisionismus wie
kein zweites Ereignis beflügelt. Dies gilt insbesondere für das für diesen
Prozeß angefertigte Gaskammer-Gutachten Fred Leuchters, den sog. Leuchter
Report. Erstmals gelang es, der Weltöffentlichkeit klarzumachen, daß die
revisionistische Auffassung zum Holocaust erstgenommen werden muß.
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WG An historical Appeal for Resistance
Basler
Nachrichten am 18. Juni 1946
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Fritjof Meyer - "Die Zahl der Opfer von Auschwitz - Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde"
Die Zeugenaussagen
über Menschenvergasungen in deutschen Konzentrationslagern der Kriegszeit
Das Fernsehen lügt (mal wieder)!
Nationalsozialistische Literatur aus dieser wunderbaren Zeit und über diese wunderbare Zeit
SS_LiederBuch (indice)
Das Reich 16 [ 20 MB ]
Goebbels, Joseph - Wesen und Gestalt des Nationalsozialismus
Baldur von Schirach - Die Fahne der Verfolgten (1933, 60 S., Scan)
Baldur von Schirach - Die Hitler-Jugend - Idee und Gestalt (1934, 243 S., Scan, Fraktur)
Baldur von Schirach - Revolution der Erziehung (1938, 202 S., Scan, Fraktur)
Darré, Richard Walther - Ziel und Weg der nationalsozialistischen Agrarpolitik
Ettl, Ralf - Z-Plan - Ein Kampf im Lichte der Schwarzen Sonne
Berliner Illustrierte Zeitung - Die 16 olympischen Tage (1936)
Hilf mit - Illustrierte Deutsche Schuelerzeitung - Dezember 1935
Pauling, Blaine Jeffrey - Mythus of the 20th Century as a modern Form of Religion (2005)
Hilf mit - Illustrierte Deutsche Schuelerzeitung - Dezember 1940
Wendt, Viktor K. - Das Geheimnis der Hyperboreer (1984) [DE]
Goebbels, Dr. Joseph - Der steile Aufstieg - Reden und Aufsätze aus den Jahren 1942-1943 [DE]
Reinhard Heydrich - Wandlungen unseres Kampfes (1936, 12 S.)
Himmler, Heinrich - Sonderdruck für die Gestaltung von Feierstunden zum Geburtstag des Führers
Himmler, Heinrich - Die Schutzstaffel als antibolschewistische Kampforganisation (1937) [DE]
Pastenaci, Kurt - Die grossen Germanischen Führer (1939) [DE]
Hoffmann, Prof. Heinrich - Deutscher Osten - Land der Zukunft (1942) [DE]
Gros, Prof. a. D. Otto - Erläuterungen zum Mythus des 20. Jahrhunderts (1939) [DE]
D'Alquen, Gunter - Die SS. Geschichte, Aufgabe und Organisation der Schutzstaffeln der NSDAP
Dr. Otto Dietrich - Die philosophischen Grundlagen des Nationalsozialismus (1934)
Rosenberg, Alfred - Traditon und Gegenwart. Reden und Aufsatze 1936-1940 [DE]
Reichssicherheitshauptamt - Meine Ehre heißt Treue. Reinhard Heydrich (1942) [DE]
(ebook - Deutsch) - Baldur von Schirach - Die Hitler-Jugend, Idee und Gestalt
(ebook - german) Henry Ford - Der internationale Jude (1937)
Liebenfels, Joerg Lanz von - Ostara Nr. 71 - Rasse und Adel (1918, 11 Doppels., Scan, Fraktur)
Liebenfels, Joerg Lanz von - Ostara Nr. 83 - Rasse und Dichtkunst (1916, 10 Doppels., Scan, Fraktur)
Liebenfels, Joerg Lanz von - Ostara Nr. 86 - Rasse und Malerei (1916, 11 Doppels., Scan, Fraktur)
Eggers, Kurt - Der deutsche Daemon (1937, 42 S., Scan, Fraktur)
Eggers, Kurt - Kamerad - Gedichte eines Soldaten (1940, 9 S.)
Jungmaedel - Fuehrerinnen-Dienst - 1939 Juni (15 S., Scan, Fraktur)
Jungmaedel - Fuehrerinnen-Dienst - 1939 Mai (15 S., Scan, Fraktur)
Jungmaedel - Fuehrerinnen-Dienst - 1941 Januar (20 S., Scan, Fraktur)
Jungmaedel - Fuehrerinnen-Dienst - 1941 Mai-Juni (19 S., Scan, Fraktur)
Jungmaedel - Fuehrerinnen-Dienst - 1941 September-Oktober (50 S., Scan)
List, Friedrich - Das nationale System der politischen Oekonomie (1841, 225 S.)
List, Guido von - Die Armanenschaft der Ario-Germanen (1908, 436 S., Scan, Fraktur)
List, Guido von - Die Rita der Ario-Germanen (3. Auflage 1920, 275 S., Scan, Fraktur)
List, Guido von - Von der Deutschen Wuotanspriesterschaft (1893, 41 S.)