STARTSEITE ALLGEMEINER AUFSTAND AUFSTAND FÜR DIE WAHRHEIT AKTUELLES
SYLVIA STOLZ HORST MAHLER ERNST ZÜNDEL VOLKSAUFKLÄRUNG
EINZELGEFECHTE LITERATUR TEHERAN GERMAR RUDOLF
FILM- UND TON ÜBER UNS GEDICHTE & ZITATE TERMINE
KONTAKT VERWEISE WUSSTEN SIE SCHON? REVISIONSBEGRÜNDUNG


NEU und absolut empfehlenswert!!! Ein MUSS für jeden Deutschen, der es noch sein will!

KOMM HEIM! - KOMM HEIM INS REICH! - Handbuch zur Befreiung
hier klicken
ORCUS 2008 - Bei dieser Zusammenfassung handelt es sich um keine
Verschwörungtheorie. Alle Daten wurden öffentlich zugänglichen
Publikationen entnommen.
hier klicken
Jürgen Graf - Die neue Weltordnung und der Holocaust
hier klicken
I v o r B e n s o n - Der Zionistische Faktor - Der jüdische Einfluss auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts
hier klicken

 

Literatur zur Wahrheitsfindung

 

Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung

Jahrgänge

 

2005

2004

2003

2002

2001

2000

1999

1998

1997


Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3


Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
Nr. 4


Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
& Nr. 4


Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
Nr. 4


Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
Nr. 4


Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
& Nr. 4


Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
Nr. 4


Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
Nr. 4


Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
Nr. 4

 

Germar Rudolf - Vorlesungen über den Holocaust - Strittige Fragen im Kreuzverhör

Seit 1992 hält der deutsche Wissenschaftler Germar Rudolf Vorlesungen vor verschiedenen akademischen Zuhörerkreisen in aller Welt. Sein Thema ist sehr kontrovers: der Holocaust im Lichte neuer kriminologischer und historischer Forschungsergebnisse. Seine Zuhörer meinen anfangs, recht genau zu wissen, was “der Holocaust” eigentlich ist, aber schon nach kurzer Zeit wird ihr Weltbild durch die vorgelegten Beweise völlig über den Haufen geworfen. Rudolfs Argumente fallen dennoch auf fruchtbaren Boden, da sie pädagogisch einfühlsam und auf wissenschaftliche Weise präsentiert werden. Dieses Buch ist eine literarische Ausarbeitung von Rudolfs Vorlesungen, angereichert mit den neuesten Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft zu einem Thema, das die Regierungen der deutschsprachigen Länder per Strafrecht regulieren wollen. Wie sein Thema, so ist auch der Stil des Buches einzigartig: Es ist ein Dialog zwischen dem Referenten einerseits, der dem Leser die wichtigsten Erkenntnissen dieser weltweiten Kontroverse darlegt, und den Reaktionen aus dem Publikum andererseits, mit kritischen Anmerkungen, Einwänden und Gegenargumenten. Die Vorlesungen über den Holocaust lesen sich wie ein lebhafter, spannender Schlagabtausch zwischen Personen mit unterschiedlichen Ansichten. Die üblichen moralischen, politischen, und scheinwissenschaftlichen Argumente gegen den Revisionismus werden alle angeführt und gekonnt widerlegt. Dieses Buch ist daher ein Kompendium von Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Holocaust und seiner kritischen Wiederbetrachtung. Mit seinen über tausend Verweisen auf Quellen und weiterführende Literatur ist dieses leicht verständliche Buch die beste Einführung in dieses brandheiße Tabuthema sowohl für den interessierten Laien wie auch für Geschichtsliebhaber.
zurück

Germar Rudolf - Auschwitz-Lügen. Legenden, Lügen, Vorurteile von Medien, Politikern und Wissenschaftlern über den Holocaust

"Das Institut für Zeitgeschichte hat den Leuchter-Bericht widerlegt, der die Existenz der Gaskammern von Auschwitz leugnet" - das ist eine Lüge.
"Der Historiker Jean-Claude Pressac und der Sozialoberrat Werner Wegner haben die technischen Argumente der Revisionisten widerlegt" - das stimmt nicht, denn weder Pressac noch Wegner argumentierten je technisch.
"Der französische Biochemiker Georges Wellers hat den Leuchter-Bericht toxikologisch ab absurdum geführt" - diese Behauptung ist grotesk und unehrlich.
"1992 veröffentlichte die Wochenzeitung Die Zeit eine Serie, mit der revisionistische Argumente widerlegt wurden" - das ist eine Lüge, denn Die Zeit hat nie die Argumente der Revisionisten erörtert.
"1994 publizierte die Deutsche Presse-Agentur eine anonyme Expertenmeinung, derzufolge das Untersuchungsergebnis des Chemikers Germar Rudolf unhaltbar ist, in den Gaskammern von Auschwitz habe es keine Massenvergasungen gegeben" - in Wirklichkeit hatte die dpa diese aberwitzige "Expertenmeinung" erlogen.
"1993 veröffentlichte der Historiker Prof. Dr. Ernst Nolte ein Buch, mit dem er die historischen Argumente der Revisionisten als falsch nachwies" - das stimmt nicht, denn Nolte wies nur nach, daß er selbst Nachhilfe braucht.
"Die Chemiker Dr. Richard Green und Dr. Josef Bailer haben bewiesen, daß die chemischen Argumente der Revisionisten einer Prüfung nicht standhalten" - das ist eine Lüge. Richtig ist dagegen, daß sich Dr. Bailer als unehrlicher Stümper entpuppte und daß Richard Green den Revisionisten recht geben mußte.
"1995 wies der polnische Forscher Dr. Jan Markiewicz mit Analysen nach, daß Zyklon B in den Gaskammern von Auschwitz eingesetzt wurde" - auch das ist eine Lüge, denn Markiewicz hat seine Ergebnisse nachweislich gefälscht.
"Der Historiker Prof. Dr. Robert van Pelt bewies anhand von Dokumenten, daß die Gaskammern in Auschwitz existierten" - tatsächlich wiederholte van Pelt all die Fehler und Lügen, die von seinen Vorgängern gemacht wurden.
Diese und andere Unwahrheiten werden in diesem Buch aufgegriffen und als das entlarvt, was sie sind: politische Lügen, die geschaffen wurden, um dissidente Historiker zu verteufeln und das ganze deutsche Volk in bedingungsloser Holocaust-Knechtschaft zu halten.

zurück

Don Heddesheimer - Der Erste Holocaust. Jüdische Spendenkampagnen mit Holocaust-Behauptungen im Ersten Weltkrieg und danach

Sechs Millionen Juden von Holocaust bedroht: Dies behaupteten Medien wie die New York Times - aber schon 1919! Don Heddesheimers fundiertes Buch Der Erste Holocaust dokumentiert die Propaganda nach dem Ersten Weltkrieg, die behauptete, das osteuropäische Judentum befände sich am Rande der Vernichtung, wobei die mystische 6-Mio.-Zahl immer wieder auftauchte. Diese Propaganda wurde benutzt, um für Minderheitenrechte für Juden in Osteuropa zu werben. Jüdische Spendenkampagnen in Amerika brachten riesige Summen unter der Prämisse ein, damit hungernde Juden zu ernähren. Sie wurden jedoch statt dessen für zionistische und kommunistische "konstruktive Unternehmen" verwendet.
Der Erste Holocaust ist eine wertvolle Studie der Aktionen amerikanisch-jüdischer Institutionen an einer schicksalhaften Weggabelung der europäischen Geschichte, eine einschneidende Untersuchung der schlau ausgeheckten Kampagne von Greuel- und Vernichtungspropaganda zwei Jahrzehnte vor dem angeblichen Holocaust des Zweiten Weltkrieges - und eine unverzichtbare Bereicherung für die Bücherei jedes Revisionisten.

zurück

Wilhelm Stäglich: Der Auschwitz Mythos. Legende oder Wirklichkeit?

Der promovierte Jurist Wilhelm Stäglich hat als erster und bisher einziger sachverständiger Forscher die Nürnberger Tribunale und den Frankfurter Auschwitz-Prozeß einer kritisch-juristischen Analyse unterzogen. Seine Ergebnisse verschlagen dem Leser ein ums andere Mal den Atem angesichts der unvorstellbar skandalösen Art, mit der die alliierte Siegerjustiz und die bundesdeutschen Strafbehörden das Recht beugten und brachen, um zu politisch vorgegebenen Ergebnissen zu kommen. Dies ist wahrlich ein Augenöffner für all jene, die meinen, der Holocaust sei doch in etlichen rechtstaatlichen Strafverfahren hieb- und stichfest nachgewiesen worden. Da das Buch einen ungeheuren Erfolg hatte und nicht zu entkräften war, wurde es in Deutschland verboten und verbrannt. Der Deutsche Bundestag verschärfte aufgrund der durch dieses Buch ausgelösten Diskussion 1985 die Strafgesetze (Lex Stäglich). Nachdruck der Erstauflage von 1979.

zurück

Maurice Bardeche - Nürnberg oder die Falschmünzer:

Die Rechtspflege der Menschen ist nie ohne Berufung. Die Gewalt mag wohl schon ein Urteil vorschreiben: sie hat aber nicht die Macht, ihm Dauerhaftigkeit zu verleihen. Inmitten des Rachegeschreies und des Aufruhrs der Leidenschaften gefällt, ist das Nürnberger Urteil kein ehrliches Urteil und konnte das auch nicht sein. Es wird von der Geschichte ganz unvermeidlich revidiert werden, wenn die Zukunft das noch weiter bestehen läßt, was man früher „Die Geschichte" nannte. (Zitat: Maurice Bardeche)

zurück
 

Udo Walendy: Wahrheit für Deutschland. Die Schuldfrage des Zweiten Weltkriegs

Zwanzig Jahre lang versuchten deutsche Behörden erfolglos, dieses Buch zu zensieren. In ihrer Begründung gaben sie zu, daß Walendys Buch dermaßen mit unwiderlegbaren Beweisen für die Unschuld Deutschlands am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges angefüllt ist, daß andere Bücher ihm nur widersprechen, es aber nicht widerlegen könnten. Da die These Walendys der Staatsräson des heutigen Deutschland zuwiderläuft, nämlich der unkritischen Hinnahme der alleinigen Kriegsschuld und der Schuld an allen anderen Verbrechen, befürchtete man, das Buch könnte durch seine überzeugenden Beweise die deutsche Jugend geistig ?verwirren.? Walendys Werk zeigt im Detail, wie die Alliierten gegen Deutschland intrigierten, um es zu zwingen, sich entweder kampflos den gewalttätigen Plänen der Alliierten zu unterwerfen oder aber in Selbstverteidigung um seine Freiheit zu kämpfen.

zurück


Mein Kampf ist das politische Grundlagenwerk Adolf Hitlers, in dem er vor dem Hintergrund seiner Autobiographie die Grundzüge seiner weltanschaulichen Überzeugung und seines Programms entwirft. Ein Muss für jeden Reichsbürger.

zurück





Otto Wagner - Hitler aus nächster Nähe

Im Jahre 1978 gab der angesehene amerikanische Historiker Prof. Henry A. Turner, Yale University/USA, im Ullstein-Verlag erstmals die vorliegenden Aufzeichnungen Otto Wageners heraus. Damals glaubte die Zeitgeschichtsforschung mit Hermann Rauschnings »Gesprächen mit Hitler« über genügend Material zur frühen Geschichte des Nationalsozialismus und zur Denkungsart Hitlers zu verfügen. Fast ein wenig verlegen bemühte sich Turner in seiner Einleitung, die Vorzüge seiner neuen Quelle anzupreisen: Wagener sei womöglich ein kompetenterer Zeuge als Rauschning. Der Verdacht war Vision. Zehn Jahre später wissen wir, daß Hermann Rauschning - NS-Parteimitglied und Danziger Senatspräsident 1933/34- Historikerschaft und Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt hat. Seine angeblichen Gesprächsprotokolle hat er frei erfunden. Die »Zeit« schrieb am 19. Juli1985 über diese Affäre: »Seine falschen Hitler-Zitate stehen bis heute in den
Schulbüchern, schmücken Festreden und Leitartikel ... Allein in der Hitler-Biographie von Joachim Fest werden Rauschnings erfundene Gespräche und Aussprüche mehr als fünfzigmal zitiert.
zurück
« Rauschning war 1934 zum Rücktritt als Senatspräsident gezwungen und sogar aus der NS-Partei ausgeschlossen worden. Nach seiner Emigration wurde er in Paris von dem Zeitungsverleger Emery Reves alias Imre Révész dazu angeregt, zu Propagandazwecken gegen Deutschland seine angeblichen Erinnerungen zu fingieren. Unter Mitarbeit des Journalisten Paul Ravoux entstanden so die »Gespräche mit Hitler«. Rauschning erhielt dafür 125.000 Francs, mehr als jemals ein Autor in Frankreich für ein Buch bekommen hatte. Die schön-schaurigen angeblichen Hitler-Zitate, die seit vier Jahrzehnten ahnungslose Schüler im Unterricht das Gruseln lehren (»Wir müssen grausam sein... Wir müssen das gute Gewissen zur Grausamkeit wiedergewinnen. Nur so können wir unserem Volk die Weichmütigkeit... austreiben.« - »Ob ich ganze Volksstämme beseitigen wolle ? Jawohl, so ungefähr, darauf wird es hinauslaufen.« - »Ich will den Krieg.«), hätten wohl noch einige Jahrzehnte länger ihre Schuldigkeit getan, wären sie nicht durch die Hartnäckigkeit des Schweizer Lehrers Wolfgang Hänel zu Fall gebracht worden.~ Dazu schreibt die »Zeit« in ihrem Beitrag: »Rauschning behauptet, er habe mehr als hundertmal mit Hitler gesprochen. Eine dicke Lüge, sagt Entlarver Hänel, und er kann es beweisen. Professor Schieder war, nach wohlwollender Zählung, auch nur auf dreizehn Begegnungen in den Jahren 1932 bis 1934 gekommen, konnte indes nur für zwei eine Aktennotiz finden (und auch da sprach der Gast aus Danzig nie unter vier Augen mit Hitler!). Dafür glaubte Schieder jedoch der Aussage Rauschnings, Hitler habe ihn mehrmals an seine Mittagstafel in der Reichskanzlei gebeten. Darauf konnten sich wieder prominente Nazis nicht besinnen. Albert Speer, häufig Gast dieser Tafelrunde, erwähnt die Anwesenheit des Senatspräsidenten nirgends. Hermann Göring erinnerte sich im Nürnberger Prozeß, er habe Rauschning »nur zweimal ganz flüchtig gesehen«. Nur Reichsjugendführer Baldur von Schirach hatte Rauschning einmal bei Hitler angetroffen, in einer eher belanglosen Unterhaltung. Andere haben ausgerechnet, alles in allem könnten Hitler und Rauschning sich höchstens 25 Minuten privat unterhalten haben. Dieser Gedankenaustausch hätte noch nicht einmal für einen Zeitungsartikel ausgereicht ...Wolfgang Hänel konnte an vielen Beispielen nachweisen, wie Rauschning seine kümmerlichen Notizen angereichert hat: 1. durch Eigenzitate aus »Revolution des
Nihilismus«, die er Hitler in den Mund legt; 2. durch Zitate anderer, zum Beispiel Emst Jüngers; 3. durch Plagiate aus politischen Publikationen; 4. durch anachronistische Zitate aus späteren Hitler-Reden; 5. durch abgewandelte Zitate aus Hitlers »Mein Kampf«. Gerade letzteres mußte jedem Historiker auffallen, doch einige schlossen daraus nur, daß Rauschning wohl, wie manche Nazis, Hitlers Buch gar nie gelesen habe, so daß ihm die Zitate neu vorkamen.« Henry A. Turner wußte also 1978 bei der Herausgabe von »Hitler aus nächster Nähe« gar nicht, auf welche historische Goldader er gestoßen war. Nachdem sich inzwischen Rauschnings Aufzeichnungen als wertlos herausgestellt haben, verlügen wir mit den vorliegenden Erinnerungen Wageners über eine Quelle größter Wichtigkeit. Aus der frühen Zeit von Nationalsozialismus und Drittem Reich sind uns keine vergleichbaren Zeitzeugenberichte überliefert. Entgegen dem Einleitungstext Turners liegt die Bedeutung dieser Quelle also nicht in der Vergleichbarkeit mit Rauschnings Aufzeichnungen. Im Gegenteil: Die Wertlosigkeit von Rauschnings »Gesprächen« wertet Otto Wageners Dokumentation zur Einzigartigkeit auf. Die Einleitung Turners hätte in dieser Hinsicht rasch in den entscheidenden Passagen revidiert werden können. Der Verlag hat sich jedoch entschlossen, den Vorgang durch dieses Vorwort und das Belassen des alten Textes zu dokumentieren. Gerade die Hitler-Forschung ist immer wieder gelähmt durch moralische Verdikte. Jede Einzeluntersuchung setzt sich dem Vorwurf der »Rechtfertigung«, der »Entlastung« oder gar der »Verherrlichung« aus. Aber wissenschaftliche Forschung kennt diese Vokabeln nicht. Sie orientiert sich an objektiven Tatbeständen und nicht an moralischen Vorurteilen. Der »Fall Rauschning« ist ein Lehrbeispiel dafür, wie vieles aus der Geschichte des 3. Reiches noch im Dunkeln liegt, wie undurchschaubar und fragwürdig oft die Quellenlage ist. Daher werden Bücher wie »Hitler aus nächster Nähe« von der seriösen Forschung als wichtiger historischer Beitrag gewünscht und begrüßt.
zurück
Der Verlag

Einleitung des Herausgebers

I. Der Vertraute Hitlers: Otto Wagener (29. April 1888 - 9. August 1971) Der Name Otto Wagener wird den meisten Lesern, auch denjenigen, die mit der »Kampfzeit« des Nationalsozialismus oder dem Leben Adolf Hitlers vertraut sind, unbekannt sein. Vom Herbst 1929 bis zum Frühsommer 1933 war Wagener jedoch ein prominenter Nationalsozialist, der während der ersten drei Jahre dieser Periode zur engsten Umgebung Hitlers gehörte. Zunächst Stabschef der SA, war er von Anfang September 1930 bis Ende jenes Jahres ihr de-facto- Chef. Ab Januar 1931 leitete er die Wirtschaftspolitische Abteilung der Reichsleitung der N.S.D.A.P., die im Juni1932 infolge einer Umorganisation zur Hauptabteilung IV (Wirtschaft) wurde, mit Amtssitz im »Braunen Haus«, dem Münchener Hauptquartier der Partei. Im September 1932 trat er von diesem Amt zurück und siedelte nach Berlin über, wo er »im Stabe des Führers zur besonderen Verfügung« tätig war. 1933
fungierte er im neuen »Dritten Reich« als Leiter des wirtschaftspolitischen Amtes der N.S.D.A.P. und von Mitte April bis Anfang Juli als Reichskommissar für die Wirtschaft. Daß Wagener trotz dieser Laufbahn wenig bekannt ist, läßt sich hauptsächlich dadurch erklären, daß er Ende Juni 1933 beim »Führer« Adolf Hitler plötzlich in Ungnade fiel und seiner Staats- und Parteiämter enthoben wurde. Danach war er politisch kaltgestellt und blieb nur noch nomineller SA-Gruppenführer und (bis 1938) Mitglied des völlig entmachteten NS-Reichstags. Infolgedessen erschien Wagener in der Publizistik und Geschichtsschreibung des »Dritten Reiches« - wenn überhaupt - nur als blasse Randfigur, und seine frühere Tätigkeit wurde entsprechend abgewertet bzw. verschwiegen.

zurück

Die Geschichtsforschung der Nachkriegszeit hat diese Fälschung zum Teil korrigiert, so daß man jetzt den Namen Wagener in den Personenregistern mancher Werke über den Aufstieg des Nationalsozialismus findet. Wie die widerspruchsvollen und manchmal auch irreführenden Darstellungen seiner politischen Laufbahn jedoch bezeugen, ist er immer noch eine vernachlässigte Figur jener Schlüsselphase der Geschichte der N.S.D.A.P. Da die verschiedenen Historiker sich nur mit einzelnen Abschnitten bzw. Teilaspekten von Wageners Tätigkeit befaßt haben, fehlt eine zusammenhängende Darstellung.

Es scheint daher angebracht, diese Einleitung zu einer Edition seiner Aufzeichnungen mit einem kurzen Umriß seines Lebens zu beginnen.

Im Jahre 1888 in Durlach im Badischen geboren, verbrachte Wagener seine Kindheit und Jugendjahre in Karlsruhe. Sein Vater, der aus Braunschweig stammte, war leitender Direktor einer mittelgroßen Fabrik, so daß der Sohn, der evangelisch getauft wurde, in soliden bürgerlichen Verhältnissen aufwuchs. Er entschied sich für eine militärische Laufbahn und besuchte nach Absolvierung des Gymnasiums eine Militärschule und dann die preußische Kriegsakademie in Berlin. Dort erlebte er als »Tanzleutnant« das ausschweifende Gesellschaftsleben der letzten Vorkriegsjahre der kaiserlichen Hauptstadt. Im Krieg diente er als Hauptmann und wurde 1916 Generalstabsoffizier. Im Jahre 1919 nahm er als Freikorpsoffizier an den erbitterten Nachkriegskämpfen im Baltikum teil. Ende 1919 nach Deutschland zurückgekehrt, wurde er in den ersten Monaten des Jahres 1920 als Freikorpsoffizier in Oberschlesien, Sachsen und im Ruhrgebiet eingesetzt. Nach dem Fehlschlag des rechtsgerichteten Kapp-Putsches vom März 1920 saß er einige Zeit in einem badischen Gefängnis. Dort schrieb er eine Darstellung der Freikorpskämpfe im Baltikum, die er im Frühjahr 1920 unter dem Titel »Von der Heimat geächtet« in Stuttgart veröffentlichte.

zurück

Darin brachte er seine tiefe Verachtung für die neue deutsche Republik und ihre politischen Vertreter unverhohlen zum Ausdruck, vertrat die Dolchstoßlegende und bekannte sich zum
militanten Antibolschewismus. Nach seiner Entlassung aus der Haft wandte Wagener sich der Industrie und dem Handel zu. Nach kurzem Studium der Volkswirtschaft wurde er Direktionsassistentin einer Pumpen- und Armaturenfabrik. Dann trat er noch im Jahre 1920 in die Firma seines Vaters, die Nähmaschinenfabrik Karlsruhe vormals Haid und Neu, ein. Bald avancierte er zum Direktor und Vorstand. Dazu wurde er in die Aufsichtsräte von anderen mittleren Unternehmungen aufgenommen. Nach eigenem Zeugnis stand er während der zwanziger Jahre politisch rechts, obwohl er keiner Partei angehörte. In den Jahren 192~21 leitete er den badischen Teil der »Orgesch« (Organisation Escherich), einer konservativen Einwohnerwehr, zu der damals viele ehemalige Freikorpsmänner stießen. Zur Zeit der Präsidentenwahl 1925 trat er im badischen Wahlausschuß des »Rechtsblocks« im ersten Wahlgang für dessen Kandidaten Karl Jarres ein, im zweiten für den erfolgreichen Feldmarschall Paul von Hindenburg. Er war auch aktiv, manchmal in führender Stellung, in einer Reihe von Berufs- und gemeinnützigen Verbänden, was ihm zusammen mit seinen Militär- und Geschäftsverbindungen einen beachtlichen Bekanntenkreis verschaffte. Ebenso hatte Wagener Kontakt mit Hochschulkreisen, und im Jahre 1924 verlieh ihm die philosophische Fakultät der Universität Würzburg die Doktorwürde honoris causa. Ein Jahr später verließ er die Nähmaschinenfabrik Karlsruhe und betätigte sich danach im Handel, zuletzt als Teilhaber einer Sperrholz- und Furnierhandlung. Dies war seine Stellung im Sommer 1929, als er - damals einundvierzig Jahre alt, geschieden und kinderlos - die Einladung zum Nürnberger Parteitag erhielt, die nach der Darstellung im ersten Abschnitt seiner Aufzeichnungen zu seiner ersten Begegnung mit Hitler und seinem Beitritt zur N.S.D.A.P. führte.

Seine Erlebnisse während der nächsten drei Jahre beschreibt Wagener selbst in den hier in Auswahl gedruckten Aufzeichnungen. Ein letzter Abschnitt, in der er die Zeit zwischen seinem Ausscheiden aus der Münchener Reichsleitung im September 1932 und den Ereignissen Mitte Januar 1933 behandelt, erscheint hier nicht, weil Wagener während dieser Periode in Berlin wohnte und nicht mehr zum unmittelbaren Gefolge Hitlers gehörte. Seine kurze Amtszeit als Reichskommissar für die Wirtschaft im Frühjahr 1933 ist noch immer ein ungeschriebenes Kapitel der Geschichte des »Dritten Reiches«. Das gleiche gilt für seinen Sturz Ende Juni 1933. Es scheint jedoch ziemlich klar zu sein, daß seine Entlassung letzten Endes darauf zurückzuführen ist, daß Hitler die Bemühungen einiger Mitarbeiter Wageners, ihn nach dem Rücktritt von Alfred Hugenberg als Reichswirtschaftsminister für diesen Posten vorzuschieben, übelgenommen bzw. zum Anlaß für seine Beseitigung genommen hat.

zurück

Der Entzug von Hitlers Unterstützung bereitete Wageners politischer Karriere ein jähes Ende, verfügte er doch 1933 trotz seiner hohen Ämter weder über eine Hausmacht noch über Verbündete in der N.S.D.A.P. Seine einzigen Vertrauten in der Reichsleitung, Franz Pfeffer von Salomon und Gregor Straßer, waren nach Zusammenstößen mit Hitler bereits früher ausgeschieden. Dem Anschein nach blieb Wagener für die meisten Mitglieder der »alten Garde« der N.S.D.A.P. ein Außenseiter, ein vermögender Weltmann, der zum rauhen Niveau der Führungsschicht der N.S.D.A.P. nicht paßte und sich weitgehend unabhängig davon betätigte. Dies wurde nach Wageners eigener Schilderung von dem grobschlächtigen Leiter des Parteiverlages, Max Amann, am deutlichsten zum Ausdruck gebracht, der ihn in Anspielung auf seinen Dr.-Titel h.c. immer spöttisch »Doktor Hazi« nannte.

Durch sein eigenwilliges Auftreten und sein besonderes Verhältnis zu Hitler machte sich Wagener unter den N.S. -Größen eine Reihe von Feinden. Der wichtigste davon war Hermann Göring, der anscheinend maßgeblich an seinem Sturz beteiligt war. Neben Wageners früherer Stellung in der S.A. erklärt diese Feindschaft wohl seine Verhaftung während der von Göring ausgeführten Mordaktion vom 30. Juni 1934, die Wagener nach seiner Schilderung nur durch einen Glücksfall überlebte. Nach der Erfahrung mit den Terrormethoden des »Dritten Reiches« zog er sich nach Sachsen aufs Land zurück, wo er während der 30er Jahre landwirtschaftlichen und geschäftlichen Tätigkeiten nachging. Abgesehen von möglicher Teilnahme an den Schausitzungen des N.S.-Reichstags scheint er sich jeglicher politischen Tätigkeit enthalten zu haben. Hitler begegnete er während dieser Jahre nur selten und flüchtig bei großen gesellschaftlichen Anlässen wie den Bayreuther Festspielen, aber soweit bekannt ist, hatte er keinen engen Kontakt mehr zum »Führer«. Im Zweiten Weltkrieg diente Wagener wieder in der Armee, zunächst als Hauptmann, bei Kriegsende als Generalmajor. Nach sieben Jahren in englischer und italienischer Kriegsgefangenschaft kehrte er nach Deutschland zurück. Er ließ sich in Bayern nieder, wo er gelegentlich in nationalistischen politischen Kreisen auftrat und bis zu seinem Tode im Alter von dreiundachtzig Jahren geschäftlich tätig war.

zurück

25-Punkte-Programm der NSDAP

Das Programm der Deutschen Arbeiterpartei ist ein Zeit-Programm. Die Führer lehnen es ab, nach Erreichung der im Programm aufgestellten Ziele neue aufzustellen, nur zu dem Zwecke, um durch künstlich gesteigerte Unzufriedenheit der Massen das Fortbestehen der Partei zu ermöglichen.

zurück


1. Wir fordern den Zusammenschluß aller Deutschen auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes der Völker zu einem Groß-Deutschland.

2. Wir fordern die Gleichberechtigung des deutschen Volkes gegenüber den andere Nationen, Aufhebung der Friedensverträge von Versailles und St Germain.

3. Wir fordern Land und Boden (Kolonien) zur Ernährung unseres Volkes und Ansiedlung unseres Bevölkerungsüberschusses.

4. Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein.

5. Wer nicht Staatsbürger ist, soll nur als Gast in Deutschland leben können und muß unter Fremdengesetzgebung stehen.

6. Das Recht, über Führung und Gesetze des Staates zu bestimmen, darf nur dem Staatsbürger zustehen. Daher fordern wir, daß jedes öffentliche Amt, gleichgültig welcher Art, gleich ob im Reich, Land oder Gemeinde, nur durch Staatsbürger bekleidet werden darf. Wir bekämpfen die korrumpierende Parlamentswirtschaft einer Stellenbesetzung nur nach Parteigesichtspunkten ohne Rücksichten auf Charakter und Fähigkeiten.

7. Wir fordern, daß sich der Staat verpflichtet, in erster Linie für die Erwerbs- und Lebensmöglichkeit der Staatsbürger zu sorgen. Wenn es nicht möglich ist, die Gesamtbevölkerung des Staates zu ernähren, so sind die Angehörigen fremder Nationen (Nicht-Staatsbürger) aus dem Reiche auszuweisen.

8. Jede weitere Einwanderung Nicht-Deutscher ist zu verhindern. Wir fordern, daß alle Nicht-Deutschen, die seit dem 2. August 1914 in Deutschland eingewandert sind, sofort zum Verlassen des Reiches gezwungen werden.

9. Alle Staatsbürger müssen gleiche Rechte und Pflichten besitzen.

10. Erste Pflicht jedes Staatsbürgers muß sein, geistig oder körperlich zu schaffen. Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoßen, sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen. Daher fordern wir:

11. Abschaffung des Arbeits- und mühelosen Einkommens, Brechung der Zinsknechtschaft.

12. Im Hinblick auf die ungeheuren Opfer an Gut und Blut, die jeder Krieg vom Volke fordert, muß die persönliche Bereicherung durch den Krieg als Verbrechen am Volke bezeichnet werden: Wir fordern daher restlose Einziehung aller Kriegsgewinne.

13. Wir fordern die Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten (Trusts) Betriebe.

14. Wir fordern Gewinnbeteiligung an Großbetrieben.

15. Wir fordern einen großzügigen Ausbau der Altersversorgung.

16. Wir fordern die Schaffung eines gesunden Mittelstandes und seine Erhaltung, sofortige Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser und ihre Vermietung zu billigen Preisen an kleine Gewerbetreibende, schärfste Berücksichtigung aller kleinen Gewerbetreibenden bei Lieferung an den Staat, die Länder oder Gemeinden.

17. Wir fordern eine unseren nationalen Bedürfnissen angepaßte Bodenreform, Schaffung eines Gesetzes zur unentgeltlichen Enteignung von Boden für gemeinnützige Zwecke. Abschaffung des Bodenzinses und Verhinderung jeder Bodenspekulation.

18. Wir fordern den Rücksichtslosen Kampf gegen diejenigen, die durch ihre Tätigkeit das Gemeininteresse schädigen. Gemeine Volksverbrecher, Wucherer, Schieber usw. sind mit dem Tode zu bestrafen, ohne Rücksichtnahme auf Konfession und Rasse.

19. Wir fordern Ersatz für das der materialistischen Weltordnung dienende römische Recht durch ein deutsches Gemeinrecht.

20. Um jedem fähigen und fleißigen Deutschen das Erreichen höherer Bildung und damit das Einrücken in führende Stellung zu ermöglichen, hat der Staat für einen gründlichen Ausbau unseres gesamten Volksbildungswesens Sorge zu tragen. Die Lehrpläne aller Bildungsanstalten sind den Erfordernissen des praktischen Lebens anzupassen. Das Erfassen des Staatsgedankens muß bereits mit dem Beginn des Verständnisses durch die Schule (Staatsbürgerkunde) erzielt werden. Wir fordern die Ausbildung besonders veranlagter Kinder armer Eltern ohne Rücksicht auf deren Stand oder Beruf auf Staatskosten.

21. Der Staat hat für die Hebung der Volksgesundheit zu sorgen durch den Schutz der Mutter und des Kindes, durch Verbot der Jugendarbeit, durch Herbeiführung der körperlichen Ertüchtigung mittels gesetzlicher Festlegung einer Turn- und Sportpflicht, durch größte Unterstützung aller sich mit körperlicher Jugendausbildung beschäftigenden Vereine.

22. Wir fordern die Abschaffung der Söldnertruppe und die Bildung eines Volksheeres.

23. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewußte politische Lüge und ihre Verbreitung durch die Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu ermöglichen, fordern wir, daß:

a. sämtliche Schriftleiter und Mitarbeiter von Zeitungen, die in deutscher Sprache erscheinen, Volksgenossen sein müssen,

b. nichtdeutsche Zeitungen zu ihrem Erscheinen der ausdrücklichen Genehmigung des Staates bedürfen. Sie dürfen nicht in deutscher Sprache gedruckt werden,

c. jede finanzielle Beteiligung an deutschen Zeitungen oder deren Beeinflussung durch Nicht-Deutsche gesetzlich verboten wird, und fordern als Strafe für Übertretungen die Schließung eines solchen Zeitungsbetriebes sowie die sofortige Ausweisung der daran beteiligten Nicht-Deutschen aus dem Reich.
Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen, sind zu verbieten. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen eine Kunst und Literaturrichtung, die einen zersetzenden Einfluß auf unser Volksleben ausübt, und die Schließung von Veranstaltungen, die gegen vorstehende Forderungen verstoßen.

24.Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen.
Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Sie bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus auf der Grundlage:

zurück

Gemeinnutz vor Eigennutz.

25. Zur Durchführung alles dessen fordern wir: Die Schaffung einer starken Zentralgewalt des Reiches. Unbedingte Autorität des politischen Zentralparlaments über das gesamte Reich und seine Organisationen im allgemeinen.
Die Bildung von Stände- und Berufskammern zur Durchführung der vom Reich erlassenen Rahmengesetze in den einzelnen Bundesstaaten.
Die Führer der Partei versprechen, wenn nötig unter Einsatz des eigenen Lebens für die Durchführung der vorstehenden Punkte rücksichtslos einzutreten.

München, den 24. Februar 1920. 
zurück

Rede von Rudolf Hess am 14. Mai 1935 in der deutsch-schwedischen Gesellschaft

Meinem Vortrag voranstellen darf ich den Dank an diejenigen, welche es mir ermöglicht haben, hier in Schweden vor einem ausgesuchten Kreise zu sprechen - besonders den Herren des Präsidiums der deutschschwedischen Vereinigung. Sie haben es mir damit ermöglicht, zu versuchen, in einem fremden Staate Verständnis zu erwecken für das neue Deutschland und die Ideen, welche es tragen. Ich glaube, damit nicht nur meinem Lande ein Dienst erwiesen ist, sondern, wenn mein Vortrag auch nur einen geringen Erfolg in dieser Richtung zeitigt, ein Dienst erwiesen wurde den Bestrebungen, welche auf eine Verständigung der Völker untereinander abzielen.
Daß diese Einladung aus Schweden erging, war mir eine besondere Freude. Denn in Deutschland und insbesondere bei der Kriegsgeneration Deutschlands ist nicht vergessen, in wie hohem Maße Schweden damals von Seiner Majestät dem König und der schwedischen Regierung in strikter Neutralität geführt - dem um sein Leben ringenden Deutschland während des Krieges Gerechtigkeit widerfahren ließ. Und ich darf als Vertreter des offiziellen Deutschlands von heute Schweden hierfür besonderen Dank übermitteln - nicht zuletzt den einzelnen Persönlichkeiten, die ihrem Volke hierbei vorbildlich vorangingen, so Ihrem bedeutenden Forscher Sven Hedin, der hochherzigen Elsa Brandström, deren aufopferndem Wirken Zehntausende Deutscher ihr Leben zu verdanken haben. Ich möchte auch Ihres bedeutenden Gelehrten Rudolf Kjellen gedenken, der den großen Einfluß, den er mit seiner neuen Wissenschaft auf die Welt ausübte, zu Gunsten Deutschlands einsetzte, indem er die Folgerungen aus seinen Erkenntnissen zog. Auch heute wieder dient Schweden auf seine neutrale Weise dem Gedanken der Befriedung Europas und der Welt, indem es - wie durch die gastliche Gewähr meines Vortrages - das Verständnis der Völker für einander fördert. Daß in wohl fast allen Staaten der Welt heute noch nicht das Verständnis für den neu erstandenen Nationalsozialistischen Staat vorhanden ist, der vom deutschen Standpunkt und im Interesse der Zusammenarbeit der Völker wünschenswert wäre, ist unbestreitbar. Dies ist auch nur zu verständlich. Die Welt war in der Zeit vor der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus fast einzig und allein auf eine Berichterstattung über die Bewegung Hitlers angewiesen, die beeinflußt war durch Kräfte, welche der nationalsozialistischen Bewegung unfreundlich gegenüberstanden, nicht zuletzt der früheren deutschen Regierungen.
zurück
Wie alle mehr oder weniger plötzlich in der Geschichte auftretende Erscheinungen, die grundsätzlich Neues bringen und althergebrachte Bahnen verlassen, wurde das Bild der neuen Bewegung in Deutschland und ihres Führers durch der Parteien Gunst und Haß entstellt. Fürs erste überwog der Haß - selbst in Deutschland. Allen Prophezeiungen zum Trotz kam diese Bewegung dann doch an die Macht, und zwar mit einer Plötzlichkeit, die wiederum eine rechtzeitige Umstellung in der Beurteilung der neuen Bewegung ausschloß. Diejenigen, welche maßgebend die Berichterstattung beeinflußten, verstanden aus ihrer alten journalistischen und diplomatischen Schulung und Erfahrung heraus die neue Bewegung kaum. Sie konnten ihr daher manchmal selbst bei gutem Willen nicht gerecht werden, wenn sie nicht gar ablehnten, das bisher verbreitete Bild zu berichtigen. Dies um so mehr, als die Hoffnung vorherrschte, der neue revolutionäre Staat würde nur von ganz vorübergehender Dauer sein. Solche Hoffnungen freilich wurden bitter getäuscht. Der nationalsozialistische Staat hat inzwischen mehr als zwei Jahre überdauert. Selbst seine Gegner müssen heute zugeben, daß er sich von Monat zu Monat mehr festigt. Niemand glaubt heute ernsthaft, der Nationalsozialismus wurde etwa in absehbarer Zeit wieder abtreten. Um so weniger können andere Völker und andere Staaten an seiner Erscheinung vorübergehen. Auf die Dauer müssen sie so oder so zu ihm Stellung nehmen, wie sie einst Stellung nahmen etwa zur Französischen Revolution und zu dem von ihr geschaffenen Regime. Wie die Französische Revolution allein durch ihre Erscheinung wirkte, so kann die deutsche Revolution nicht ohne Ausstrahlungen auf die übrige Welt bleiben. Sie wird allein als geistige Erscheinung wirken, ohne daß ihre Träger etwa auf die inneren Verhältnisse anderer Staaten Einfluß ausüben - das ist ihnen ausdrücklich untersagt.
Und weil allein die Tatsache des Bestehens dieser Gedanken, die in einem großen Staate praktisch bestimmend in Erscheinung treten, nicht ohne Wirkung auf die Umwelt bleiben kann, müssen meines Erachtens die Verantwortlichen der übrigen Länder ein Interesse daran haben, diese Gedanken in einwandfreier Form kennen zu lernen. Sie müssen zugleich ein Interesse daran haben, ein objektives Bild von der Auswirkung dieser neuen Idee in dem Staate, der durch sie regiert wird, zu erhalten, - ein Bild, auf Grund dessen sie in der Lage sind, für oder wider Stellung zu nehmen, und die Verbreitung dieser Gedanken zu fördern oder zu hemmen. An ihnen vorüberzugehen vermögen sie auf die Dauer nicht. Unter Verantwortlichen anderer Länder möchte ich hierbei nicht nur Politiker und Staatsmänner verstanden wissen, sondern Verantwortliche auf allen Gebieten des Lebens. ihrer Völker, denn die Auswirkung der neuen Gedanken beschränkt sich in Deutschland nicht auf die Politik, sondern erstreckt sich auf seine Kultur überhaupt in der umfassendsten Bedeutung dieses Wortes: Auf Kunst und Literatur, auf Wissenschaft und Wirtschaft, auf die Verteidigungskräfte des Landes wie auf die Arbeitskräfte, auf die Gesellschaft wie auf die Familie. In all seinen Formen wird das Leben des Volkes durch den Nationalsozialismus beeinflußt oder gewandelt.
Wenn ich nunmehr an den Versuch gehe, Ihnen nicht nur ein Bild des neuen Deutschland zu zeichnen, sondern Ihnen die ideenmäßigen und tatsächlichen Grundlagen zu zeigen, auf denen das neue Deutschland wuchs, so muß ich etwas weiter ausholen, um Ihnen das Werden des Neuen psychologisch verständlich zu machen. Der Nationalsozialismus wurzelt im Kriege und wird aus seinen Folgeerscheinungen in Deutschland besonders verständlich. Er wurzelt im Kriege insofern, als in dem ungeheuren Erleben des Frontkämpfers die neuen Ideen reiften, die heute der wesentliche Bestandteil des Nationalsozialismus sind: Opfersinn, heldische Gesinnung, Kameradschaft ohne Klassenunterschiede. Auch die während des Krieges bereits auftretenden Verfallserscheinungen bereiteten dem Nationalsozialismus den Boden. So konnte die Tatsache nicht ohne Wirkung auf das gesunde Volksempfinden bleiben, daß, während draußen an den Fronten die Besten des Volkes verbluteten, in der Heimat nicht nur ungeheure Kriegsgewinne, sondern sogar schamlose Schiebergeschäfte gemacht wurden. Es konnte nicht ohne Wirkung bleiben, daß, während der Frontkämpfer zum letzten Opfer bereit war und Millionen draußen ihr Leben ließen, zu Hause gewissenlose Elemente die Widerstandskraft des Volkes unterhöhlten - unterhöhlten zugunsten von Parteiinteressen und Klasseninteressen. Die Wühlarbeit im Innern und der Druck von außen mußten sich revolutionär entladen, da die Führung des Volkes nicht die Fähigkeit hatte, die Zustände im Innern zu ändern und dem Druck von außen durch seelische Beeinflussung des Volkes entgegenzuwirken.
Ich glaube nicht, daß Ihnen im Ausland ganz zum Bewußtsein kommen konnte, welche Folgen die sogenannte »Revolution« von 1918 in Deutschland hatte. Wie auf dem Gebiete der Moral schwarz in weiß, weiß in schwarz verwandelt wurde - bewußt verwandelt wurde seitens derjenigen, die nach der Revolte Einfluß auf das Volk nahmen! Die staatserhaltenden Tugenden wurden verhöhnt - Feigheit als Mut, Mut als Dummheit, heldische Gesinnung als »reaktionär« gekennzeichnet. Opferbereitschaft wurde lächerlich gemacht, der krasseste Egoismus als erstrebenswertes Ziel des einzelnen hingestellt. Auch die Kirchen sind nicht in der Lage gewesen, dem inneren Verfall Einhalt zu gebieten.
Unter dem Einfluß der Propaganda der Machthaber nahm die Masse des deutschen Volkes die Unterzeichnung von beinahe tödlich wirkenden Verträgen mit einer Instinktlosigkeit hin, wie sie bis dahin niemand für möglich gehalten hätte. Unter dem gleichen Einfluß ließ das Volk die restlose Entwaffnung zu, ja halfen einzelne Teile selbst bei der Durchführung der Entwaffnung. Zur Entschuldigung kann ich nur anführen, daß dieses Volk an die Heiligkeit internationaler Versprechen glaubte, daß die 14 Punkte Wilsons, auf Grund derer das Volk die Waffen streckte, in ihrer so idealistischen Prägung dem im deutschen Volke zutiefst wurzelnden Idealismus entgegenkamen. Die Masse des Volkes konnte nicht glauben, daß ein geheiligtes Versprechen des Staatsoberhauptes eines der angesehensten Länder der Erde später einfach übergangen werden sollte, - ein Versprechen, das im Wesentlichen ja als Grundlage für die Friedensverhandlungen von den damaligen Gegnern Deutschlands angenommen war. Denn daß es übergangen wurde, kann heute niemand mehr bestreiten, und ich brauche Sie nicht damit aufzuhalten, anhand der einzelnen Punkte den Beweis dafür zu erbringen. Das deutsche Volk glaubte an die 14 Punkte, wie es an das Versprechen im Versailler Vertrag glaubte, daß nach der Selbstentwaffnung Deutschlands die übrigen Staaten der Welt ihrerseits abrüsten würden. Wie diese Staaten tatsächlich abrüsteten, wissen Sie selbst.
Schlaglichter auf die wirtschaftliche Demoralisation der damaligen Zeit warfen die Riesenskandale der Barmats, Kutisker, Sklarek und wie sie alle hießen, die jedoch nur Spitzenleistungen der Demoralisation waren. Die allmählich fühlbar werdenden Folgen der Erfüllung des Friedensvertrages "bis zum Weißbluten", die damit im Zusammenhang stehende Inflation, der mit der Verarmung und Verelendung wach werdende Selbsterhaltungstrieb des einzelnen, der Drang, zu verdienen um jeden Preis, förderten weiter diese Domoralisation auf wirtschaftlichem Gebiete. Es bleibt unbestreitbare Tatsache, daß an vielen maßgebenden Stellen im Staat und in der Wirtschaft des Deutschlands nach 1918 sich Juden befanden - zum Teil kurz vorher erst eingewanderte Juden, die kaum der Landessprache mächtig waren. Ich selbst war bis dahin kein Antisemit, sondern nahm im Gegenteil auf Grund der üblichen Geschichtslehre die Juden gegenüber ihren Widersachern und Verfolgern in Schutz. Die Tatsachen von 1918 und später waren aber so in die Augen springend, daß ich mich zum Antisemitismus bekehren mußte, so sehr ich mich auch innerlich dagegen sträubte, meine bisherige Überzeugung von der Unschuld des verfolgten Judentums berichtigen zu müssen. Die nationalsozialistische Gesetzgebung hat gegen die Überfremdung korrigierend eingegriffen. Ich sage korrigierend, denn daß im nationalsozialistischen Deutschland das Judentum nicht etwa rücksichtslos ausgerottet wurde, beweist die Tatsache, daß heute in Industrie und Handwerk 33500, in Handel und Verkehr 89800 Juden allein in Preußen tätig sind - beweist weiter die Tatsache, daß bei einem Anteil der Juden an der Bevölkerung Deutschlands von 1%, noch immer 17,5% aller Rechtsanwälte Juden sind und zum Beispiel in Berlin noch immer fast 50% Nichtarier zur ärztlichen Kassenpraxis zugelassen sind. Die Entwicklung hätte, wenn der Nationalsozialismus nicht im letzten Augenblick Einhalt geboten hätte, wirtschaftlich im Kampf aller gegen alle, kulturell im Nihilismus, staatspolitisch in der Anarchie, kurz in einem Zustand enden müssen, den wir alle als Bolschewismus bezeichnen. Dieser Zustand mußte um so sicherer erreicht werden, als immer größere Teile des deutschen Volkes sich bewußt zur Weltanschauung des Bolschewismus bekannten und sich mit geistiger und materieller Unterstützung Moskaus organisatorisch darauf vorbereiteten, den Umsturz nach russischem Muster herbeizuführen, um die Fahne der bolschewistischen Weltrevolution auch in Deutschland aufzupflanzen. Deutschland war näher am Bolschewismus als die übrige Welt es ahnt oder wahrhaben will. Auch hier mögen Zahlen den Beweis meiner Behauptungen liefern: Es ist nur zu wenig bekannt, daß in Preußen allein nicht weniger als 640 Polizei-Mannschaften und Offiziere im Kampf gegen Spartakismus und Bolschewismus fielen. Die Menschen, welche bei den Wahlen für die kommunistisch-bolschewistische Weltordnung stimmten, beliefen sich 1920 auf 589000, das waren 2,1% aller wählenden Deutschen. Zehn Jahre später, 1930, bekannten sich bereits 4,6 Millionen, das waren 13,1% der Wählenden, dazu. Bei der Wahl vom Juli 1932 war die Zahl wiederum um fast 1 Million gestiegen, und zwar auf 5,4 Millionen oder 14,3% und bei der letzten Wahl vor der nationalsozialistischen Machtergreifung gesellte sich innerhalb von drei Monaten neuerdings über eine halbe Million hinzu, so daß wir fast 6 Millionen kommunistische Wähler, das ist rund 17% der Wählenden, hatten.
Soviel Wähler bekannten sich also bereits zum Bolschewismus! Wie groß wäre erst die Zahl derer gewesen, die im Falle eines Sieges der Kommunistischen Partei Deutschlands dazugestoßen wären! Obige Zahlen finden ihre Ergänzung durch das Material, welches im Karl-Liebknecht-Haus in Berlin nach der Machtergreifung des Nationalsozialismus in geheimen Kellern und Gängen vorgefunden wurde. Ein Propagandamaterial ungeheuerlichster Art, bereits in mehrere Sprachen übersetzt, um sofort nach der Aufrichtung des bolschewistischen Staates in Deutschland die intensive Bearbeitung anderer Staaten Europas von Deutschland aus vornehmen zu können. Neben den Flugblättern fanden sich detaillierte Anweisungen vor, wie die letzten Widerstände in Deutschland durch rücksichtslosen Terror gebrochen werden müßten, antibolschewistische Dörfer niederzubrennen und nicht gefügige Städte auszuhungern seien. Zeugen für das, was im Karl-Liebknecht-Haus zu Berlin zum Angriff gegen die europäische Kultur angehäuft lag, sind Fachdezernenten der politischen Polizei fremder Staaten, welche dieses Material in Augenschein nahmen und seine Gefährlichkeit bestätigten. Und wäre Deutschland das zweite Land der Weltrevolution geworden - glauben Sie, daß der Bolschewismus an den deutschen Grenzen hätte aufgehalten werden können?! Fast zugleich mit dem Niederbruch Deutschlands 1918 begannen auch die Versuche, eine Gegenbewegung zu schaffen. Freikorps und politische Bünde erstanden in großer Zahl, sich meist aus den Angehörigen des zurückgekehrten Frontheeres rekrutierend. Viel guter Wille, viel anständige Gesinnung, aber wenig politischer Verstand fand sich dort im allgemeinen vor. Den Erfolg auf die Dauer konnte nur ein Mann erringen, der selbstverständlich auch Frontkämpfer war, darüber hinaus aber außergewöhnliche politische Begabung, ja vor allem politischen Instinkt besaß. Der aus eigener Anschauung und aus eigenem Erleben die Psyche der Menschen genau kannte, die zu erfassen und in ihrem Denken umzustellen, seiner Überzeugung nach erste Notwendigkeit war: die Masse der Handarbeiterschaft. Mit ihnen war der Umsturz von 1918 in erster Linie vollzogen worden; nicht gegen sie, sondern wiederum mit ihnen mußte auch die Wandlung zum Neuen und Besseren ermöglicht werden.
Hitler, damals ein unbekannter Soldat, ohne Kapital, ohne Presse, faßte den unerhört kühnen - für jeden, der ihn nicht kannte, mehr irrsinnig als kühn erscheinenden -Entschluß, eine neue gewaltige Massenbewegung zu schaffen, in der Angehörige aller bisherigen Stände und Klassen, aller bisherigen Parteien vereint werden sollten, um eines Tages in Deutschland die Macht zu ergreifen und den Staat nach seinen Ideen zu lenken. Ich sagte: für jeden, der Hitler nicht kannte, schien dieses Unterfangen irrsinnig. - Ich, der ich das Glück hatte, Hitler bereits 1920 vor ein paar Dutzend Menschen sprechen zu hören, die seine Gefolgschaft bildeten, ich wußte am Ende seiner Rede:
Dieser Mann oder niemand rettet Deutschland!!
Diese Überzeugung setzte sich in mir fest, dank dem mitreißenden Glauben dieses Mannes an seine Mission, dank dem Feuer, mit dem er diesen Glauben verkündete, dank aber auch der eisigen Kühle, mit der er aus nüchternen Erkenntnissen in überzeugender Logik seine Folgerungen zog. Seine ersten Überlegungen gipfelten in der Frage: Warum konnte es mit Deutschland so weit kommen?! Er wußte, daß dieses Volk, das plötzlich so schlecht zu sein schien, im Grunde nicht schlecht ist. Hatte er es doch im jahrelangen schwersten Ringen an der Westfront kennengelernt. Hatte er doch Angehörige aller Stände und nicht zuletzt gerade die deutschen Handarbeiter kämpfen gesehen für ihre Nation, kämpfen gesehen mit all der namenlosen Opferbereitschaft, mit all dem grenzenlosen Idealismus, der notwendig war, um in der Hölle der Materialschlachten gegen eine Welt von Gegnern bestehen zu können. Wenn diese gleichen Menschen eines Tages zu scheinbar so schlechten Söhnen ihres Volkes werden konnten, so war nur eine Erklärung möglich: Daß ihre Erziehung und Führung mangelhaft oder schlecht waren. Sie verfielen dem Einfluß von Verführern, weil jede Gegenwirkung, jede Aufklärung seitens wirklicher Führer fehlte und weil ihnen der Instinkt abhanden gekommen war, der sie davor bewahrt hätte, den Lügen zu glauben.
Oft wurde gerade auch die deutsche Neigung zum Idealismus mißbraucht: Nach den Schrecken des Krieges waren die Menschen nur zu gern bereit, denjenigen zu glauben, die versprachen, ewigen Frieden zu bringen und einen neuen Staat absoluter sozialer Gerechtigkeit aufzubauen. Hitler sah, wie dieses Volk nach dem Umsturz von 1918 mehr denn je in Klassen aufgespalten war, die nur noch ihre kleinen Sonderinteressen kannten, das politisch zugleich aufgespalten war in eine Unzahl von Parteien, die wiederum nur die Interessenvertretungen von Klassen und Wirtschaftsgruppen darstellten. Soweit diese Parteien auf einer Weltanschauung fußten, waren sie außerhalb Deutschlands verankert und vertraten daher außerdeutsche Interessen. Hitler stellte ihnen eine Weltanschauung entgegen, deren Mittelpunkt das eigene Volk ist. Er stellte dem Materialismus der Zeit einen neuen Idealismus entgegen. Er stellte dem Egoismus des einzelnen die Forderung entgegen: Gemeinnutz geht vor Eigennutz!
Der gleichmachenden Tendenz der Demokratie und des Marxismus stellte er entgegen den Glauben an die schöpferische Kraft der Persönlichkeit.
zurück
Der Tendenz der »Internationale« zur Gleichmacherei der Völker stellte er entgegen die Lehre von der Eigenpersönlichkeit der Völker, vom Wert der Rasse, vom Wert der Nation. Während die andere Seite alle nationalen Eigenarten auszumerzen sucht, förderte der Nationalsozialismus Volksbrauch und Volkssitte. Der Gottesleugnung stellte er entgegen den Begriff der Allmacht, der Lehre des Pazifismus den Glauben an die kämpferischen Tugenden. Den Anhängern des Nationalismus und des Sozialismus, die eine Welt zu trennen schien, die scheinbar unversöhnlich gegeneinander standen, gab Adolf Hitler eine neue gemeinsame Plattform, indem er den Begriff des "Nationalsozialismus schuf.
Er lehrte, daß Nationalismus und Sozialismus ergänzende Begriffe sind.
Der wahre Nationalismus müsse fordern, daß jeder einzelne des Volkes gesund an Körper und Geist sei, auf daß er, wenn nötig, bereit und fähig sei, seine Nation bis zum Letzten zu verteidigen - dies sei zugleich Sozialismus.
Der wahre Sozialismus wiederum müsse fordern, daß die Nation stark sei, auf daß sie Leben und Besitz des einzelnen Volksgenossen zu schützen vermöge - das ist praktisch Nationalismus. Er lehrte, daß jeder Angehörige des Volkes, der eine Arbeit leiste, die der Gesamtheit zugute kommt, ein nützliches Glied dieses Volkes ist Er lehrte weiter, daß Handarbeiter und Geistesarbeiter sich ergänzen und aufeinander angewiesen sind, daß Arbeit in jeder Form verdiene, geehrt zu werden.
Der Forderung nach Sozialisierung stellt er entgegen die Erhöhung der Produktion und damit der Menge der zur Verteilung gelangenden Güter durch Anreiz der Privatinitiative.
Zur Verankerung seiner Ideen und zu ihrer systematischen Verbreitung im Volke schuf er die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Ihr Aufbau schon erfolgte nach den Gesichtspunkten, die zur Grundlage des heutigen Staates wurden: Fremde Rassenelemente wurden ausgeschaltet. Die gesamte Bewegung wurde zu rücksichtslosem Kampfgeist erzogen. Für die Auswahl der Führer war ihr Persönlichkeitswert maßgebend. Es zeigte sich, daß die Grundsätze, welche dereinst im Staate herrschend sein und zum Erfolg führen sollten, richtig waren; denn ihre Verankerung in der Partei brachten dieser kleineren, aber einem Staate ähnlich aufgebauten Organisation den Erfolg. In der praktischen Arbeit bediente sich Hitler aller Mittel, die geeignet waren, die Aufmerksamkeit auf sein Wollen und auf seine Bewegung zu lenken. Seine Taktik war es, vor allem die marxistischen Parteien äußerlich mit deren eigenen Mitteln zu schlagen. Er verwandte rote Plakate wie sie.
Er gab seinem Saalschutz rote Armbinden, wenn auch mit dem schwarzen Hakenkreuz im weißen Felde. Er schuf eine ebensolche Fahne, in der auf alle Fälle das Rot vorherrschte. Er veranstaltete Massenversammlungen und Massenaufzüge, wie seine Gegner der Linken. Diese Taktik brachte ihm und seiner Bewegung den Ruf des Nationalbolschewismus ein. Ja, es hieß, im Grunde unterscheide sich der Nationalsozialismus kaum vom russischen Bolschewismus. Man sah die Äußerlichkeiten, aber nicht den Kern. Man hatte kein Verständnis dafür, daß nur ganz neue Methoden es ermöglichten, an die verhetzte Arbeiterschaft heranzukommen. Dabei hatte man doch sehen müssen, daß die Methoden der bürgerlichen Parteien völlig wirkungslos blieben. Die Arbeiterschaft ging in deren Versammlungen überhaupt nicht hinein, geschweige ließ sie sich von den dort vorgetragenen Ideen beeinflussen. Bestenfalls war der Einfluß ein negativer, indem die rote Presse alle derartigen Kundgebungen zu neuer Hetze gegen die rechte Seite und gegen die »Reaktion« benutzte. Die Nationalsozialisten dagegen füllten Versammlung um Versammlung, eine größer als die andere, mit den breiten Volksmassen. Sie machten diese hierbei langsam mit Ideen vertraut, die der extreme Gegensatz zum Marxismus und Bolschewismus sind. Und sie überzeugten allmählich die Massen von der Richtigkeit dieser Ideen. Wäre dies nicht der Fall gewesen, so hätte der Nationalsozialismus nicht in derartig kurzer Zeit nach der Machtergreifung Marxismus und Bolschewismus niederbrechen und praktisch ausrotten können. Denn wäre nicht in den Kampfjahren die deutsche Arbeiterschaft durch den Nationalsozialismus geistig mit dem extremen Gegensatz der marxistisch-bolschewistischen Lehre durchdrungen worden, wäre es nicht denkbar, daß heute gerade diese Arbeiterschaft den unbestreitbar scharf antimarxistischen und antikommunistischen Reden des Führers und seiner Helfer zujubelte. Es wäre nicht denkbar, daß jede Volksabstimmung ein neues Treuebekenntnis gerade auch der Handarbeiterschaft zu Hitler und seiner Bewegung darstellte. So wie das Reden, ist auch das Handeln des Nationalsozialismus, wie es in den Gesetzen seines Staates zum Ausdruck kommt, das Gegenteil von Marxismus und Bolschewismus. War das erste Ziel des Nationalsozialismus einst die Erringung der Macht, so ist sein Ziel seit der Machtergreifung die Verwirklichung seiner Ideen und Ideale mittels der Macht. Seine Werkzeuge sind der Staat und die Partei.
zurück
Wenn wir die Frage aufwerfen, wie weit er dabei erfolgreich war, so kann ich feststellen: Der Zusammenschluß des Volkes über alle bisher trennenden Weltanschauungen, Klassen, Stände, Parteien und Einzelstaaten hinweg in einem Reich ist zur Tatsache geworden. Der Nationalsozialismus hat ein geschlossenes Ganzes, eine wirkliche Volksgemeinschaft geschaffen. Alle Versuche, die einst sprichwörtliche Uneinigkeit zur Verfolgung fremder Interessen zu benutzen, »la querelle allemande« zu entfachen, sind ein von vornherein hoffnungsloses Beginnen. Fremde Staaten, die bis zur Machtergreifung immer noch in einem Teil-Land des Deutschen Reiches eine Sonder- Gesandtschaft unterhielten, haben diese als zwecklos zurückziehen müssen. Früher verteilten sich die Stimmen des Volkes schließlich auf 36 Parteien und Parteichen, die alle einen von kleinlichsten und egoistischsten Gesichtspunkten getragenen Kampf gegeneinander führten, die nicht die großen gemeinsamen Interessen eines um sein Lebensrecht ringenden Volkes aufzeigten. Heute stimmt das Volk in nie geahnter Geschlossenheit für einen Führer und eine Partei. Heute nach dem Fortfall der Parteien des Egoismus zeigen Führer und Partei - die mit den früheren Parteien nur noch den Namen gemein hat - mehr denn je dem Volke die großen Lebensfragen der Nation, um die zu kämpfen und für die Opfer zu bringen, es sich lohnt. Der deutsche Idealismus Ist für Deutschland mobilisiert worden. Den Gegnern sind die Angriffspunkte für ihre zersetzende Tätigkeit genommen. Nur ein letzter Angriffspunkt ist noch nicht ganz ausgeschaltet. Dies sind die konfessionellen Gegensätze. Demgemäß haben sich auch alle Gegner in der Austragung des künstlich hervorgerufenen Kirchenstreites zusammengefunden. Wir haben festgestellt, daß gerade atheistische Kommunisten, gottesleugnerische Marxisten, die früher aus der Kirche ausgetreten waren, sich nunmehr in irgendeiner konfessionellen Organisation kämpferisch betätigen und den Kirchenstreit zu schüren bemühen. Sie haben nur ein Interesse: wenn schon sonst alle Gegensätze geschwunden sind, wenigstens die Gegensätze der Konfessionen zu verschärfen und einen Gegensatz zwischen dem Staat und den verschiedenen Kirchen zu schaffen.
Der Nationalsozialismus will, daß, wie einst unter Friedrich dem Großen, "jeder nach seiner Fasson selig werde«. Der nationalsozialistische Staat gibt den Kirchen, was der Kirchen Ist, die Kirchen haben dem Staate zu geben, was des Staates ist. Darüber hinaus steht der nationalsozialistische Staat den inneren Zänkereien der Bekenntnisse uninteressiert gegenüber.
Von diesem Grundsatz können auch noch so viele im Ausland tendenziös verbreitete falsche Nachrichten über den Kirchenstreit in Deutschland nicht abbringen - Nachrichten, die nur den einen Zweck verfolgen, gegen den Nationalsozialismus im Auslande zu wirken, nachdem so viele andere Lügen ihre Wirkung verloren haben, weil die Tatsachen gegen sie sprachen.
Denn die Behauptung, daß der nationalsozialistische Staat am Zusammenbrechen sei, läßt sich mit dem besten Willen nicht mehr aufrechterhalten. Im Gegenteil: mit jedem Jahre sterben Alte, die von überholten Überlieferungen nicht mehr lassen konnten, fort und Jugend rückt nach, die durch und durch mit nationalsozialistischem Geiste erfüllt ist. Eine Jugend, die ihre Erziehung hat in der gewaltigen Organisation der Hitlerjugend, in deren Reihen sie lernte, den Kameraden nur als Charakter zu werten, bei dem es bedeutungslos ist, welchem Stande der Vater angehört, wieviel Geld der Vater besitzt, welche Arbeit er verrichtet. Eine Jugendorganisation, in der dem jungen Menschen die Größe seines Volkes, die Schönheit seiner Heimat gezeigt wird, in der ihm gelehrt wird, seinen Geist und seinen Körper gesund zu erhalten und sich einzugliedern in die Gesamtheit. Er wird erzogen in der Achtung vor dem Gesetz und im Glauben an seine Nation. Die Zeit wirkt im neuen Staat. Die Gesetze zur Erzielung rassischer Verbesserung, zur Verhinderung erbkranken Nachwuchses, die Maßnahmen zur Förderung der Eheschließungen, die steuerlichen Erleichterungen für kinderreiche Familien müssen ihre Folgen zeitigen. Die Landwirtschaft, die Quelle völkischer Erneuerung, aus der die Bevölkerung der Städte neues gesundes Blut erhält, ist durch den nationalsozialistischen Staat wieder in ihrer Existenz gesichert. Sie ist gesichert durch Erbhofgesetzgebung, Entschuldung, neue Marktordnung. Heute müssen nicht mehr Bauerngeschlechter den alten Hof, auf welchem sie durch Jahrhunderte saßen, verlassen, weil er unter den Hammer kam, wie dies vor der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus in immer größerer Zahl geschah. Durch den Arbeitsdienst, in dem junge Deutsche nützliche Arbeit für ihr Volk verrichten, ähnlich der Dienstzeit im Heere, ist die Ehre der Arbeit äußerlich dokumentiert worden.
Der 1. Mai, einst der Tag der Klassenverhetzung, wurde durch den neuen Staat zum Tag der Gemeinschaft aller Schaffenden, zum "Tag der Nationalen Arbeit«.
Der Erfolg der Arbeitsschlacht wurde zum Erfolg des Nationalsozialismus und seines Führers. Von 6 ½ Millionen Arbeitslosen, die sich als furchtbares Erbe bei der Machtergreifung vorfanden, wurden innerhalb der vergangenen zwei Jahre rund 41/2 Millionen wieder in Arbeit gebracht. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Tatsache ist die moralische Bedeutung für diejenigen, welche schuldlos auf die Almosen der arbeitenden Volksgenossen angewiesen waren, nicht abzuschätzen. Es ist für Kenner des früheren Deutschland in die Augen springend, daß heute keine bettelnden Wanderburschen mehr die Landstraßen bevölkern, und die Gesichter der Menschen wieder einen zufriedenen Ausdruck gefunden haben. Die Arbeitsfreude des schaffenden Menschen wird erhöht, seine Verbundenheit mit dem neuen Staate gefestigt durch das große Werk der Erholung in der Freizeit, genannt »Kraft durch Freude«. Es ist kaum abzuschätzen, welche Werte für das Volksganze erhalten und neu geschaffen wurden durch die in jeder Stadt und in jedem Ort erschlossenen Arbeitsmöglichkeiten.
Was allein bedeutet die Restaurierung der öffentlichen und privaten Baulichkeiten in ganz Deutschland, die fast durchwegs vernachlässigt waren!
Was bedeutet die Wiederherstellung der Straßen, der Bau neuer Brücken, der Bau neuer Kanäle, die Gewinnung neuen Landes an der Küste und in den Ödlandgebieten!
Welche auf Jahrhunderte hinausreichende Bedeutung allein haben die gewaltigen Autobahnen! 1300 km Reichsautobahnen befinden sich heute im Bau, 1500 km sind für den Bau freigegeben, die Entwurfsbearbeitung für weitere 2000 km ist fertig. Täglich wird 1 km neu hergestellt. Die erste Strecke, die Bahn Frankfurt-Darmstadt, wird nächster Tage, die Münchener Strecke im Juni dem Verkehr übergeben. 93000 Arbeiter schaffen heute direkt auf den Baustellen, 150000 indirekt in Brückenbauanstalten, Steinbrüchen usw. Auf allen Gebieten macht sich der befruchtende Einfluß der neuen Idee geltend. Ein Einfluß, der sich zum Beispiel auch in der Angleichung des Rechts an das gesunde Volksempfinden äußert, wie es im neuen, in Vorbereitung befindlichen Strafgesetz zum Ausdruck kommen wird. Alle guten Deutschen wirken heute für ihr Volk.
Schule und Hochschule mit den entsprechenden Sparten der Wissenschaft wirken mit an der Erziehung der Jugend und des Volkes überhaupt im neuen Geiste.
Ein über Deutschlands Grenzen hinaus bekannter Wissenschaftler, der sein reiches Wissen auf dem Gebiete der Geopolitik - seine Kenntnisse der weltpolitischen Tatsachen seit 1918 zur Aufklärung des deutschen Volkes einsetzte, der auf diesen Gebieten auch mein Lehrer war - Herr Professor Dr. Karl Haushofer, weilt zu meiner Freude heute abend unter uns. Als Krönung des Ganzen und zugleich als Voraussetzung für den Bestand des Ganzen ersteht das neue deutsche Volksheer.
Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, daß eine Nation und ganz besonders dann, wenn sie tüchtig ist, des Schutzes bedarf. Des Schutzes bedarf das Volk, auf daß es in Ruhe seiner Arbeit nachzugehen vermag. Deutschland glaubte Jahre hindurch, auf diesen Schutz verzichten zu können, das Ergebnis war eine dauernde seine Arbeit störende, wenn nicht verhindernde Beunruhigung von außen her. Am krassesten kam dies bei der Besetzung des Ruhrgebietes, des Gebietes konzentriertester Arbeit Deutschlands, zum Ausdruck Es ist eine nicht zu leugnende Tatsache, daß im internationalen Völkerleben das Recht eines Volkes erst durch seine Macht gesichert ist; eine Tatsache, die unter anderen Ihr großer Landsmann Rudolf Kjellen öfter als einmal zum Ausdruck brachte. Deutschland aber hat ein Recht auf ungestörte Arbeit, hat ein Recht auf Schutz seines Friedens. Es wäre eine verbrecherische Unterlassung der deutschen Regierung, wollte sie Deutschland nicht durch Schaffung von Macht sein Recht sichern. Das ideale Ziel der Erhaltung des Friedens ist für Deutschland, das den gewaltigen Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, den Kampf zur Erneuerung seines Lebens führt, zugleich eine sachliche Notwendigkeit.
Der Führer ist Frontkämpfer und ich bin ja auch Frontkämpfer, und fast alle anderen Mitarbeiter des Führers sind ebenfalls Frontkämpfer des furchtbarsten Krieges aller Zeiten. Wir wissen, was der Krieg bedeutet und lieben deshalb den Frieden. Wir wissen, daß der Weltkrieg im ganzen 15 Millionen Tote gefordert hat. Wir wissen aber auch, daß der Friede desto besser gesichert ist, je weniger etwa abenteuerlustige Nachbarn das Gefühl haben können, daß der Einmarsch in deutsches Land ein militärischer Spaziergang sei. Die Welt weiß heute:
Das neue Deutschland hat alles getan, um einen eventuellen Einmarsch fremder Truppen nicht zu einem militärischen Spaziergang werden zu lassen! Kaum je war wohl ein Volk so entschlossen, sich, wenn nötig, bis zum letzten Mami zu wehren, wie das deutsche Volk heute. Die schwere Prüfungszeit der letzten Jahrzehnte und die moralische Erziehung, die der Nationalsozialismus vollzog, haben diese Entschlossenheit hervorgerufen. Es wäre wiederum ein Verbrechen der nationalsozialistischen Regierung, wenn sie diesen unbedingten Verteidigungswillen der Menschen nicht ergänzte durch eine Bewaffnung, die die Menschen nicht wehrlos preisgibt der durch Jahrzehnte betriebenen Aufrüstung anderer Staaten. Lloyd George sagte schon vor dem Kriege laut »Daily Chronicle« vom 1. Januar 1914: »Das deutsche Heer ist nicht nur eine Lebensbedingung für das Deutsche Reich, sondern auch für die Unabhängigkeit und das Leben der deutschen Nation, die von Völkern umgeben ist, von deren Heeren fast jedes einzelne ebenso groß ist wie das ganze deutsche.«
Wieviel mehr trifft dieser Satz heute zu! Wenn Sie fragen mögen, woher Deutschland das Geld zu seiner Bewaffnung nimmt, so kann ich Ihnen erwidern, daß sich der größte Teil der notwendigen Materialien im eigenen Lande vorfindet, ebenso wie die Arbeitskräfte in nur zu großer Zahl vorhanden sind. Es ist lediglich eine Frage der inneren Organisation, um mittels der Materialien und Arbeitskräfte die benötigten Waffen erstehen zu lassen, wobei die ergänzenden, unbedingt aus dem Ausland einzuführenden Rohstoffe im Verhältnis keine entscheidende Rolle spielen. Mag die Welt heute Deutschland noch keine volle Gerechtigkeit widerfahren lassen - ich habe die Überzeugung, daß eine künftige Geschichtsschreibung feststellt: Deutschland hat recht getan!
Vielleicht wird auch diese Geschichtsschreibung weiter feststellen, daß durch die Wiederwehrhaftmachung Deutschlands ein neuer Krieg in Europa verhindert wurde, weil der Anreiz wegfiel, den ein unbewaffneter Staat hoch-bewaffneten Nachbarstaaten bietet. Ich weiß, daß da und dort in der Welt mit dem Gedanken gespielt wird, wenigstens mit wirtschaftlichen Mitteln gegen Deutschland Krieg zu führen, so wie die zeitweise von jüdischer Seite betriebene Boykottierung Deutschlands bereits Erscheinungen wirtschaftlichen Krieges waren. Ich kann Ihnen aber auch versichern, daß alle derartigen Versuche auf die Dauer vergeblich sind, so wie der Boykott sich schließlich als wirkungslos erwies. Vielleicht sind derartige Tendenzen im übrigen auch ein Teil jener Kraft, die, indem sie Böses will, Gutes hervorbringt. Der Druck steigert den Willen zur Abwehr. Die Abwehr aber besteht in Maßnahmen, sich immer mehr von dem außerdeutschen Produktionsgebiet unabhängig zu machen - und das Land der hochentwickeltsten Technik, der besten Chemie der Welt, findet Mittel und Wege hierzu! Manches ist bereits erreicht, Vieles in Vorbereitung. Ich betone aber ausdrücklich, daß es nicht der Wunsch der deutschen Regierung ist, sich vom Ausland völlig abzuschließen. Deutschland wünscht Beziehung zu anderen Ländern, nicht zuletzt auf wirtschaftlichem Gebiete. Der Austausch von Gütern bringt den Austausch anderer Beziehungen mit sich, die das gegenseitige Verständnis und damit den Frieden fördern. Deutschlands Regierung würde aber andererseits wiederum gewissenlos handeln, wenn sie gefährlichen Boykottendenzen nicht rechtzeitig durch Vorbereitung entsprechender Maßnahmen vorbeugte.
Die Welt hat im neuen Deutschland einen gefestigten Staat mit einer Regierung vor sich, die sich ihrer Pflichten bewußt ist. Dieser neue Staat und seine Regierung sind durch die nationalsozialistische Bewegung geschaffen und aus dieser heraus entstanden. Sie mögen vielleicht der Meinung sein, daß damit die nationalsozialistische Bewegung ihre Aufgabe erfüllt hat, daß sie abgelöst wurde durch den nationalsozialistischen Staat. Diese Meinung ist falsch. Die nationalsozialistische Bewegung ist zu einem Teil des nationalsozialistischen Reiches geworden, in dem sie neue und noch größere Aufgaben als bisher zu erfüllen hat. Sie, die zutiefst im Volke wurzelt, deren Gliederungen bis in die kleinsten Orte hineinreichen, auf deren Organisationssträngen die Verbindung zwischen Volk und Regierung aufrechterhalten wird, ist zu einer neuen und besseren Volksvertretung geworden als die in sich zerrissene Volksvertretung des früheren Parlaments. Die nationalsozialistische Partei ist zur Vertretung des Volksganzen und zur Vertretung der großen Volksinteressen in ihrer Gesamtheit geworden. Sie ist die notwendige Ergänzung der autoritären Regierung. Sie ist der Apparat, durch den die Regierung die Wirkung ihrer Maßnahmen im Volke nachprüft und durch den sie Anregungen und Wünsche von unten erhält, die darin ihren gesetzlichen Ausdruck finden. Der Nationalsozialismus beherrscht das Leben des deutschen Volkes, er befruchtet es - ja er hat ihm das Leben erhalten. Deutschland wäre verloren gewesen, wenn nicht der eine Mann gekommen wäre, der den Nationalsozialismus schuf: Adolf Hitler.
War es Zufall, daß er kam? Ich glaube es nicht. Ich glaube, daß eine Vorsehung den Völkern, welche den Untergang nicht verdienen, die noch eine Aufgabe in dieser Welt zu erfüllen haben, zur rechten Zeit d e n Mann sendet, der sie vor dem Untergang bewahrt. Ein solcher Mann braucht dann allerdings auch die autoritäre Gewalt.
Vielleicht wenden Sie ein, daß es nicht gut sei, daß ein Mann alle Macht in seiner Hand vereint. Vielleicht wenden Sie ein, daß schließlich auch Adolf Hitler Gefahr laufen kann, mit Willkür und Unbedacht seine Alleinherrschaft auszuüben!
Ich kann nur erwidern: ein größerer Schutz gegen den Mißbrauch eines Amtes als parlamentarische Kontrollorgane oder als eine Teilung der Macht ist das Gewissen der sittlichen Persönlichkeit. Und ich weiß aus der Kenntnis des Menschen Adolf Hitler, daß niemand mehr sich seinem Gewissen verantwortlich fühlen kann und Kraft seines Gewissens seinem Volke, als er. Sein Gewissen, die Verantwortung vor seinem Gott, vor seinem Volk und vor der Geschichte sind seine letzte und höchste Instanz.
Die Richtigkeit seines Handelns aber prüft er nach, indem er sich von Zeit zu Zeit direkt an das Volk wendet Dieses wird seine Führerschaft immer von neuem bestätigen! Er weiß, daß seine Ehre mit all seinem Handeln unlöslich verknüpft ist. Er kann seine Verantwortung nicht verstecken hinter Beschlüssen unverantwortlicher Parlamentsmehrheiten. Eine spätere Geschichtsschreibung wird anerkennen, was Hitler für die Konsolidierung nicht nur der deutschen,
sondern auch der europäischen Verhältnisse dadurch getan hat, daß er einen ebenso entschiedenen, wie klaren Weg der deutschen Politik einschlug und daß er vor aller Welt aussprach, was ist. So wie in der Innenpolitik Deutschlands hat er auch in der Außenpolitik den gesunden Menschenverstand ausschlaggebend zur Geltung gebracht. Für Deutschland hat Adolf Hitler durch Taten dieses gesunden Menschenverstandes die Gesundung gebracht Ich bin der Überzeugung, daß er auch in der Außenpolitik durch die Anwendung des gleichen Prinzips klarere und gesündere Verhältnisse schafft, die helfen werden, der Welt diese notwendige Beruhigung zu bringen. Die gesünderen Verhältnisse werden schon dadurch zum Ausdruck kommen, daß die Welt endlich sich davon überzeugt, die Regierung Hitlers denke nicht daran etwa auf einen Krieg hinzusteuern, wie immer wiederkehrende Behauptungen im Auslande vorgeben.
Wie der Führer selbst betonte, braucht Deutschland um seiner Waffenehre willen keinen Krieg zu führen. Denn es hat sie nie verloren. Daß aber ein neuer Krieg die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse, welche die Folgen eines früheren Krieges sind, nicht zu bessern vermag, sondern endgültig das Chaos herbeiführen müßte, ist eine für jeden deutschen Politiker selbstverständliche Einsicht. Deutschland will keinen Krieg, Deutschland will den wahrhaften Frieden!
Nicht Krieg behebt die Notlage, unter der alle Völker leiden, sondern die Einsicht, daß anstelle des Gegeneinanders das Miteinander der Nationen treten muß. Möge mein Vortrag helfen, für diese Gedanken zu werben, möge er einen kleinen Beitrag darstellen für die Verständigung zwischen den Völkern durch Verbreitung von Verständnis für das im Mittelpunkt Europas und heute im Mittelpunkt der Ereignisse stehende deutsche Volk. Dann ist der Sinn, den ich mit meinem Vortrag verband, erreicht.
zurück

Jüdische Kriegserklärung an das Deutsche Reich vom 24. März 1933


zurück

“Ganz Israel vereint sich im Zorn gegen den Angriff der Nazis auf die Judenheit in Deutschland.
....
Vierzehn Millionen Juden, über alle Welt verstreut, sind aufgestanden wie ein Mann, um dem Deutschen Verfolger ihrer Glaubensgenossen den Krieg zu erklären. Meinungsverschiedenheiten und Gegensätze sind in dem einen Ziel untergegangen - den 600.000 Juden in Deutschland, die von den Hitleristen terrorisiert werden, beizustehen und das Faschistische Deutschland zu zwingen, seinen Feldzug der Gewalt und der Unterdrückung gegen die Jüdische Minderheit zu beenden.
Die Weltjudenheit hat sich entschlossen, angesichts der Wiederbelebung der mittelalterlichen Judenhatz nicht ruhig zu bleiben.
Deutschland wird veranlaßt werden, eine hohen Preis für Hitlers Judenfeindschaft zu zahlen. Es ist konfrontiert mit einem internationalen Handels- , Finanz- und Regierungsboykott. Es wird sich in geistiger und kultureller Isolierung wiederfinden, zurückschrecken vor dem flammenden Kreuzzug, den Juden in aller Welt zur Verteidigung ihrer bedrängten Brüder jetzt unternehmen.
Der Jüdische Handelsherr verläßt seinen Geschäftssitz, der Bankier sein Vorstandszimmer, der Ladenbesitzer seinen Laden und der Bettler seine armselige Hütte, um zusammenzuströmen zu dem, was zum Heiligen Krieg zur Niederwerfung der Hitleristischen Feinde der Juden geworden ist.
Pläne für einen konzertierten Jüdischen Vergeltungsschlag gegen Hitlerdeutschland reifen in Europa und in Amerika heran.
In London, New York, Paris und Warschau vereinigen sich zu einem Handelskrieg gegen Deutschland. Überall in der Jüdischen Geschäftswelt werden Entschließungen gefaßt, die Handelbeziehungen mit Deutschland abzubrechen.
Eine große Zahl von Geschäftsleuten in London haben beschlossen, keine Deutschen Waren mehr zu kaufen, auch wenn das für sie zu schweren Verlusten führt. Ähnliche Aktionen werden in den Vereinigten Staaten durchgeführt. Massenversammlungen in New York und in anderen Amerikanischen Städten, an denen Hunderttausende empörter Juden teilnahmen, haben einen Totalboykott Deutscher Waren gefordert. In Polen ist das Handelsembargo gegen Deutschland bereits in kraft. In Frankreich ist der vorgeschlagene Bann gegen Importe aus Deutschland in Jüdischen Kreisen weitgehend vorbereitet.
Ein konzertierter Weltboykott seitens Jüdischer Käufer wird wahrscheinlich dem Deutschen Exporthandel schweren Schaden zufügen. Jüdische Kaufleute in aller Welt sind Großabnehmer Deutscher Industrieerzeugnisse ....
Deutschland ist ein schwergewichtiger Kreditnehmer auf den internationalen Finanzmärkten, wo der Jüdische Einfluß beträchtlich ist. Anhaltender Antisemitismus in Deutschland wird wahrscheinlich einen heftigen Rückstoß mit sich bringen. Von der Seite Jüdischer Finanziers ist ein Schachzug getan, um Druck auszuüben, damit anti-jüdische Aktionen aufhören.
.....
In ganz Amerika ist die gesamte Judenheit zu einer noch nie dagewesenen hitzigen Empörung gegen Deutschland erweckt worden. Ein rabbinischer Erlaß hat den kommenden Montag zu einem Tag des Fastens und des Gebets gegen die Hitler-Kampagne erklärt. ....
Neben einer Monsterversammlung im Madison Square Garden werden in 300 Amerikanischen Städten Versammlungen abgehalten werden...

zurück
.....

Die Protokolle der Weisen
von Zion


Einführung

Die als Protokolle der Weisen von Zion bekannte Schrift stammt wahrscheinlich
aus dem Jahre 1897. Seit ihrem Bekanntwerden wird sie von freimaurerischen und
zionistischen Kreisen hartnäckig als Fälschung bezeichnet. Gerichtsgutachter hatten
jedoch schon in den 30er-Jahren das Gegenteil festgestellt! Die Protokolle gelten
bei uns als verbotene Literatur, daher werden sie gejagt und aus dem Verkehr
gezogen, wo immer man ihnen habhaft wird. Deren Verbreitung wird in Österreich
und Deutschland als "Volksverhetzung" und als "NS-Widerbetätigung" geahndet!
Die Bezeichnung Protokolle ist irreführend, weil es sich dabei um einen
gesellschaftspolitischen Plan handelt, der in seiner Diabolik und Hinterhältigkeit
seinesgleichen sucht. Sensibel oder seelische labile Menschen seien daher gewarnt!
Das Lesen dieses Schrift hat bereits des öfteren psychische Krisen ausgelöst und
schon so manchen in den Suizid getrieben!
Falls der Leser dieses satanische Werk bis zum Schluß durchhält, möge er den
darin kundgetanen Plan mit der politischen, wirtschaftlichen, finanztechnischen
und gesellschaftlichen Realität der heutigen Zeit vergleichen und danach selbst
urteilen, ob eine Fälschung vorliegt! Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß die
"Protokolle" aus dem 19. Jahrhundert stammen!
Die hier vorliegende deutsche Version gilt als "interpretiert" und "kommentiert"
und inhaltlich den "Original" aus dem Jahre 1897 angepasst. Wer über die genaue
Herkunft der Protokolle, die im Prinzip aus dem spanischen stammen (eine
Korrespondenz zwische Juden in Spanien und Istanbul), sollte sich wieder an uns
wenden. Wir haben eine Kopie der spanischen Übersetzungen sowie ein
Kommentar oder Vorwort von Henry Ford der damals schon die Gefahr der
Zionisten korrekt eingeschätzt hat. Heute sind sie umso mächtiger und um nichts
weniger gefährlich.


DER WORTLAUT DER 24 PROTOKOLLE
zurück


************
Lassen wir alles Gerede beiseite, prüfen wir jeden einzelnen Gedanken, beleuchten
wir die Lage durch Vergleiche und Schlußfolgerungen. Ich werde unser System
sowohl von unserem Gesichtspunkte aus als auch nach der nichtjüdischen
Auffassung entwickeln. Festzuhalten ist, daß die Menschen mit bösen Instinkten
viel zahlreicher sind als die mit guten. Daher erzielt man bessere Erfolge, wenn
man die Menschen mit Gewalt und Einschüchterung als mit gelehrten Erörterungen
regiert.
Jeder Mensch trachtet nach Herrschaft, jeder möchte Diktator werden, wenn er es
nur könnte, und nur wenige sind bereit, ihren eigenen Nutzen dem Gemeinwohle zu
opfern. Wer hat die Raubtiere, die man Menschen nennt, im Zaume gehalten? Wer
hat sie bisher geleitet?
Zu Beginn der sozialen Ordnung unterwarfen sie sich der rohen und blinden
Gewalt, später dem Gesetze, das nichts anderes ist als die gleiche Gewalt, nur
verkleidet. Ich folgere daraus, daß nach dem Naturgesetze das Recht in der Gewalt
liegt.
Die politische Freiheit ist keine Tatsache, sondern eine bloße Idee. Mann muß es
verstehen, diese Idee zu verwerten, sobald man die Volksmassen durch den Köder
einer Idee auf seine Seite bringen muß, falls dieselben die Absicht haben, die
herrschende Partei zu stürzen. Diese Aufgabe ist leicht zu lösen, wenn der Gegner
seine Macht aus der Idee der Freiheit, dem sogenannten Liberalismus, schöpft und
dieser Idee zuliebe etwas von seiner Macht opfert.
In diesem Augenblicke wird unsere Lehre triumphieren: sobald die Zügel der
Regierung gelockert sind, werden sie kraft Naturgesetzes sofort von anderen
Händen ergriffen, weil die blinde Gewalt der Masse nicht einen Tag ohne Führer
sein kann; die neue Macht tritt einfach an die Stelle der früheren Macht, die durch
den Liberalismus entkräftet wurde. In unserer Zeit hat die Macht des Goldes die
Herrschaft der liberalen Regierung ersetzt. Es gab eine Zeit, wo der Glaube an Gott
herrschte.
Die Idee der Freiheit läßt sich nicht verwirklichen, denn niemand versteht es, von
ihr den richtigen Gebrauch zu machen. Man braucht das Volk nur kurze Zeit sich
selbst regieren zu lassen und die Selbstverwaltung verwandelt sich alsbald in
Zügellosigkeit.
Von diesem Augenblicke an entstehen Zwistigkeiten, die rasch zu sozialen
Kämpfen führen, die Staaten gehen in Flammen auf und ihre ganze Größe fällt in
Asche zusammen.
Mag nun ein Staat sich unter der Wirkung seiner eigenen Erschütterungen
erschöpfen oder mögen ihn seine inneren Zwistigkeiten äußeren Feinden ausliefern,
jedenfalls kann er als unrettbar verloren angesehen werden: Er ist in unserer

1. Protokoll

Gewalt. Die Herrschaft des Kapitales, das ganz in unseren Händen ist, erscheint
ihm dann wie ein Rettungsanker, an den er sich wohl oder übel anklammern muß,
will er nicht versinken.
Wenn jemand vom liberalen Standpunkte aus solche Erwägungen für unmoralisch
halten sollte, so frage ich ihn: Wenn jeder Staat zwei Feinde, einen äußeren und
einen inneren hat, und wenn es ihm erlaubt ist, gegen den äußeren Feind ohne
Rücksicht auf Moral alle Kampfmittel anzuwenden z.B. ihm seine Angriffs- und
Verteidigungspläne nicht bekanntzugeben oder ihn bei Nacht oder mit überlegenen
Streitkräften anzugreifen, warum, frage ich, sollten solche Mittel gegenüber dem
schlimmeren Feind, der die soziale Ordnung und den Wohlstand zerstört,
unmoralisch sein?
Kann ein gesunder Geist hoffen, die Volksmassen mit den Mitteln der Ermahnung
oder Überredung erfolgreich zu führen, wenn dem Volke, das nur oberflächlich
denkt, die Freiheit zum Widersprüche gegeben ist, der, wenn auch sinnlos, dem
Volke verführerisch erscheint?
Diese Leute lassen sich ausschließlich von ihren kleinlichen Begierden, ihren
abergläubischen Anschauungen, ihren Gebräuchen, Überlieferungen und
gefühlsmäßigen Grundsätzen leiten, sie sind das Spielzeug der streitenden Parteien,
die sich selbst der vernünftigsten Übereinkunft entgegenstemmen.
Jede Entscheidung der Masse hängt von Zufälligkeiten ab; sie hat von der
Geheimkunst der Politik keine Ahnung, trifft daher ganz törichte Entscheidungen
und legt so den Keim der Anarchie in die Verwaltung. Politik hat mit Moral nichts
gemein.
Ein Herrscher, der sich von der Moral leiten läßt, handelt nicht politisch und seine
Macht steht auf schwachen Füßen. Wer herrschen will, muß zu List und Heuchelei
greifen. Hohe Eigenschaften eines Volkes wie Offenheit und Rechtschaffenheit sind
in der Politik nur Laster, denn sie stürzen die Könige leichter von ihrem Thron als
selbst der mächtigste Feind. Solche Eigenschaften mögen die Merkmale der
nichtjüdischen Reiche sein, wir aber dürfen sie uns auf keinen Fall zur Richtschnur
nehmen.
Unser Recht liegt in der Gewalt. Das Wort Recht ist ein leerer, nicht bestimmbarer
Begriff. Es besagt lediglich: Gebt mir, was ich will, damit ich dadurch beweisen
kann, daß ich der Stärkere bin.
Wo fängt das Recht an, wo hört es auf? In einem Staate, in dem die Macht schlecht
organisiert ist, in dem die Gesetze und der Herrscher durch die zahllosen Rechte,
die der Liberalismus geschaffen hat, ohnmächtig geworden sind, finde ich ein
neues Recht, nämlich mich kraft des Rechtes des Stärkeren auf die ganze
bestehende Rechtsordnung zu stürzen und sie umzustoßen, die Hand an die Gesetze
zu legen, alle Einrichtungen umzubilden und der Herr derer zu werden, die uns ihre
Rechte, die sie sich durch Gewalt verschafft hatten, überlassen und ihre Macht
freiwillig, aus Liberalismus verzichtet haben.
Während heute alle Mächte wanken, wird unsere Macht stärker sein als jede
andere, weil sie so lange unsichtbar bleiben wird, bis sie durch keine List mehr
untergraben werden kann.
Aus dem vorübergehenden Bösen, das wir jetzt anrichten müssen, wird das Gute
einer unerschütterlichen Regierung hervorgehen, die den geregelten Lauf des
nationalen Lebens, dessen Räderwerk durch den Liberalismus gestört wurde,
wieder herstellen wird.
Der Zweck heiligt die Mittel. Wenden wir bei unseren Plänen weniger
Aufmerksamkeit dem Guten und Moralischen zu als dem Notwendigen und
Nützlichen.
Vor uns liegt ein Plan, in dem wie bei einem Kriegsplan die Linie eingezeichnet ist,
die wir nicht verlassen dürfen, ohne Gefahr zu laufen, die Arbeit von Jahrhunderten
zu zerstören.
Um zu unserem Ziele zu gelangen, müssen wir die Niedertracht, die
Unbeständigkeit, den Wankelmut der Masse und ihre Unfähigkeit verstehen, die
Bedingungen ihres eigenen Daseins und ihrer eigenen Wohlfahrt zu erkennen und
zu würdigen. Man muß einsehen, dass das Volk nicht urteilen kann und einmal nach
rechts, einmal nach links horcht. Ein Blinder kann einen Blinden nicht leiten, ohne
ihn nicht in den Abgrund zu führen. Daher können auch die aus dem Volke
emporgestiegenen Angehörigen des Pöbels, mögen sie auch noch so begabt sein,
mangels ihrer Verständnislosigkeit für die hohe Politik, die Menge nicht führen,
ohne nicht die ganze Nation ins Verderben zu stürzen.
Nur eine von Jugend auf zur Selbstherrschaft erzogene Persönlichkeit kann die
Worte verstehen, die aus dem politischen Alphabet gebildet werden.
Ein Volk, das sich selbst, d.h. den Emporkömmling(en) aus seiner Mitte überlassen
ist, stürzt sich durch den Hader machthungriger Parteien und die daraus entstehende
Unordnung ins Verderben. Ist es der Masse möglich, ruhig und ohne
Eifersüchteleien zu urteilen oder die Angelegenheiten des Landes zu leiten, die mit
persönlichen Interessen nicht vermengt werden sollen? Kann sie sich gegen äußere
Feinde wehren? Das ist unmöglich. Ein Plan, der in ebensoviele Teile zerrissen
wird, als die Menge Köpfe hat, verliert seine Einheitlichkeit; er wird unverständlich
und unausführbar.
Nur ein unabhängiger Herrscher kann seine großzügigen Pläne verfolgen und auf
das Räderwerk der Staatsmaschine Einfluß nehmen. Daraus folgt, daß die
Regierung eines Landes, soll sie nützlich und erfolgreich sein, nur in den Händen
eines einzigen verantwortlichen Mannes liegen darf. Ohne absoluten Despotismus
gibt es keine Zivilisation; sie ist nicht das Werk der Menge, sondern nur ihres
Führers, mag er wer immer sein.
Die Masse ist ein Barbar und beweist dies bei jeder Gelegenheit. Sobald die Masse
die Freiheit an sich reißt, verwandelt sie sich sehr rasch in Anarchie, die die höchste
Stufe der Barbarei ist.
Schauen Sie auf diese vom Alkohol berauschten, vom Weingenuß stumpfsinnig
gewordenen Tiere, die das Recht, unbeschränkt zu saufen, gleichzeitig mit der
Freiheit erworben haben. Wir dürfen nicht dulden, daß die Unsrigen auf diese tiefe
Stufe herabsinken.
Die nichtjüdischen Völker sind durch den Alkohol verdummt; verdummt ist ihre
Jugend durch das Studium der Klassenen sie von unseren Helfershelfern in den
reichen Häusern, wie z.B. Hauslehrern, Dienstboten, Erzieherinnen, von unseren
Handlungsgehilfen, unseren Weibern an den Vergnügungsstätten der Nichtjuden
verleitet wurden. Zu letzteren rechnen ich auch die sogenannten Damen der
Gesellschaft, die die Liederlichkeit und den Luxus jener Weiber freiwillig
nachahmen.
Unsere Losung ist: Gewalt und Hinterlist. Nur die Gewalt allein siegt in der Politik,
insbesondere dann, wenn sie in den für einen Staatsmann unentbehrlichen Talenten
verborgen ist. Gewalt muß der Grundsatz sein, List und Heuchelei die Regel für die
Regierungen, welche nicht gewillt sind, ihre Krone an die Vertreter irgend einer
neuen Macht zu verlieren.
Dieses Übel ist das einzige Mittel, zum Ziel, zum Guten, zu gelangen. Daher dürfen
wir uns von Bestechung, Betrug und Verrat nicht abhalten lassen, sobald dies für
unser Ziel dienlich sein kann. In der Politik muß man fremdes Eigentum, ohne zu
zaudern, nehmen, wenn man durch dieses Mittel Unterwerfung und Macht erlangen
kann. Unser Staat, der den Weg friedlicher Eroberung geht, wird sich veranlaßt
sehen, die Schrecken des Krieges durch die weniger auffallenden, aber viel
wirksameren Hinrichtungen zu ersetzen, die zur Aufrechterhaltung des Terrors, als
Mittel zur Erzielung blinden Gehorsams notwendig sind. Gerechte, aber
unbeugsame Strenge ist das wichtigste Machtmittel eines Staates.
Nicht bloß wegen unseres Vorteiles, sondern wegen unserer Pflicht, den Sieg
davonzutragen, müssen wir an dem Grundsätze der Gewalt und der Hinterlist
festhalten. Diese auf Berechnung beruhende Lehre ist ebenso wirksam wie die
Mittel, deren sie sich bedient. Nicht bloß durch diese Mittel, sondern auch durch
die rücksichtslose Strenge unserer Lehre werden wir siegen und alle Regierungen
unserer Oberregierung unterwerfen. Die Erkenntnis, daß wir unbeugsam sind, wird
genügen, daß jede Unbotmäßigkeit aufhört.
Wir waren die ersten, die einst dem Volke die Worte Freiheit, Gleichheit,
Brüderlichkeit hinwarfen. Worte, die seither so oft von unwissenden Papageien
nachgeplappert wurden, die, durch diesen Lockruf von überall her angezogen, die
Wohlfahrt der Welt, die wahre persönliche Freiheit, die einst so wohl geschützt vor
dem Druck des Pöbels war, nur zerstörten. Menschen, die sich für gescheit hielten,
erkannten nicht den verborgenen Sinn dieser Worte, fühlten nicht den Widerspruch
heraus. Sie sahen nicht, den Widerspruch heraus. Sie sahen nicht, daß es in der
Natur keine Gleichheit gibt, daß die Natur selbst die Ungleichheit des Verstandes,
des Charakters, der Intelligenz in Abhängigkeit von ihren Gesetzen geschaffen hat.
Diese Leute haben nicht verstanden, daß die Masse eine blinde Macht ist, daß die
von ihr gewählten Emporkömmlinge in der Politik ebenso blind sind als die Masse
selbst, daß der Eingeweihte, auch wenn er ein Dummkopf ist, regieren kann,
während der Uneingeweihte, auch wenn er ein Genie ist, von der Politik nichts
versteht. All das ist den Nichtjuden entgangen.
Auf diesen Grundlagen indessen beruhten die dynastischen Regierungen. Der Vater
übertrug die Geheimnisse der Politik auf seinen Sohn derart, daß sie bis auf die
Mitglieder der regierenden Familie niemandem bekannt wurden, damit niemand
das Geheimnis verrate. Im Laufe der Zeiten ging die Bedeutung dieser mündlichen
Überlieferung der Staatskunst verloren und dieser Verlust trug zum Erfolge unserer
Sache bei.
Unsere Schlagworte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit brachte mit Hilfe unserer
geheimen Agenten in unsere Reihen ganze Legionen, die unsere Fahnen mit
Begeisterung trugen. Indessen waren diese Worte Würmer, die die Wohlfahrt der
Nichtjuden annagten, indem sie überall den Frieden, die Ruhe, die Einigkeit
zerstörten und die Grundlagen ihrer Staaten unterwühlten. Wir werden später sehen,
daß dies zu unserem Triumphe führte.
Auf den Trümmern des Blut- und Geschlechtsadels haben wir den Adel der
Intelligenz und des Geldes errichtet. Als unterscheidendes Merkmal dieser neuen
Aristokratie erklärten wir den Reichtum, der von uns abhängt, und die
Wissenschaft, deren Richtung unsere Weisen bestimmen.
Unser Triumph wurde übrigens durch den Umstand erleichtert, daß wir im Verkehr
mit den Leuten, die uns unentbehrlich erschienen, immer an die empfindlichsten
Seiten des menschlichen Geistes rührten wie z.B. Empfänglichkeit für Wohltaten,
Berechnung, Begehrlichkeit, Unersättlichkeit in materiellen Bedürfnissen; jede
dieser menschlichen Schwächen ist geeignet, die Tatkraft zu ersticken, indem
hierdurch der Wille der Menschen demjenigen dienstbar gemacht wird, der ihnen
ihre Tatkraft abkauft.
Der Begriff Freiheit gab die Möglichkeit, die Massen zu überzeugen, daß die
Regierung lediglich der Beauftragte des Eigentümers des Landes, also des Volkes
ist, und daß man diesen Verwalter ebenso wie abgetragene Handschuhe wechseln
kann. Die Absetzbarkeit der Volksvertreter brachte diese in unsere Gewalt; ihre
Wahl hängt von uns ab.
Für unsere Absichten muß es unbedingt vermieden werden, daß Kriege
Landgewinne bringen; so wird jeder Krieg auf das wirtschaftliche Gebiet
übertragen und die Völker werden die Macht unserer Vorherrschaft erkennen. Diese
Lage der Dinge liefert die Gegner unseren internationalen Vertreter aus, die über
Millionen von Augen verfügen, die durch keine Landesgrenzen aufgehalten
werden. Dann wird unser internationales Recht die nationalen Rechte beseitigen
und über die Völker ebenso herrschen, wie das bürgerliche Recht der einzelnen
Staaten die Beziehungen der Untertanen untereinander regelt.
Die Beamten, die wir unter Bedachtnahme auf ihre Eignung zu sklavischem
Gehorsam auswählen werden, sollen von der höheren Staatskunst nichts verstehen.
Auf diese Weise werden sie leicht zu bloßen Bauern in unserem Schachspiele und
gänzlich abhängig von unseren weisen und genialen Ratgebern sein, die von
Jugend auf besonders dazu erzogen wurden, die Regierung der ganzen Welt zu
führen. Wie Sie bereits wissen, haben diese unsere Fachleute die Kenntnis der
Regierungskunst aus unseren polit